Nachrichten / Tagebuch

Der traditionsreiche Gasthof Tafernwirt öffnet wieder!

Falls nichts Unvorhergesehenes passiert, findet die Wiedereröffnung am 13.07.2013
statt. Beachten Sie hierzu auch die Aushänge am Haus.


Alle St.-Leonharder laden wir hiermit zur Begrüßung mit kleinem Umtrunk am Freitag, den 12.07.13 ab 19.30 Uhr ein.

Montag, den 15.07.2013

Das Eröffnungs-Wochenende liegt hinter uns. Wir bedanken uns bei allen Gästen
-insbesondere aber bei den Einwohnern von St. Leonhard- für die positive Resonanz.
Die ersten drei Tage haben wir als sehr angenehm empfunden. Mit unserem Speisenangebot ist es am Sonntag ja leider dann schon etwas knapp geworden.
Das wird sich einspielen, wenn wir den Bedarf besser einschätzen können. In diesem Zusammenhang wäre es für uns sehr hilfreich, wenn sich Gruppen von mehr als 5 Personen ca 1 Std vor dem Essen tel. anmelden. 0175 2230841. Wir könnten dann schon mal Beilagen u.s.w. vorbereiten. Es wird alles frisch zubereitet. Wir kochen oder braten nichts vor. Ein Essen aus der Karte dauert somit ca. 20 bis 30 Minuten von der Bestellung bis zum Servieren. Kleinigkeiten wie Würstl, Brotzeiten und andere kleine Sachen gehen natürlich schneller. Nehmen Sie sich Zeit und entspannen Sie in unserer gemütlich hergerichteten Gaststube oder - solange das Wetter entsprechend ist - in unserem schönen Terrassen-Biergarten.

Die Renovierung des 1. Stockwerkes ( Saal ) wird in den nächsten Wochen beendet.
Ab August können dann hier Veranstaltungen stattfinden. Es würde uns sehr freuen Sie schon bald wieder bei uns zu begrüßen.

Dienstag, den 23.07.2013

Wir haben das zweite Wochenende geschafft. Schöne Tage mit angenehmen Gesprächen bei bestem Sommerwetter. Die Gaststätte, soviel kann man nach wenigen Tagen schon sagen, wird von den Dorfbewohnern und von durchfahrenden
Radlern, Bikern, Autofahrern und Wanderern offensichtlich gut angenommen.
Die Radler mit der längsten Strecke kamen aus Garching bei München. Auswärtige Gäste, und hier insbesondere die Städter loben immer wieder das besondere Ambiente im Tafernwirt und erfreuen sich einfach an dem schönen alten Haus. Das Wetter soll ja am nächsten Wochenende nicht mehr so gut werden. Schau´n mer mal. Die Saal- und Zimmerrenovierung kommt weiter gut voran, so dass in Kürze alles genutzt werden kann. Einige Künstler haben sich schon gemeldet, so dass die ersten
Events auch von daher  bald starten können

Dienstag, den 30.07.2013

Extrem heiße Tage waren vom letzten Freitag bis Sonntag zu bewältigen. Total
erschöpfte Radler und Wanderer freuten sich über ein schattiges Plätzchen in unserem Biergarten. Gut gekühlte Saftschorle in großen Gläsern war der Renner.
Eine Dame war leider im Wald mit dem Radl gestürzt. Die dicke Schwellung am Arm
wurde mit einem Eisbeutel gekühlt. Motorradfahrer waren in der Mittagshitze nicht
zu sehen. In Lederkleidung war es auch kaum auszuhalten. Habe selber in leichter Kleidung ein paar Runden gedreht. Unter dem Helm war´s trotzdem schlimm. Zum
Weißwurst-Frühstück ab 10.30 Uhr waren auch einige Gäste da. Der sonntägliche
Schweins-Krustenbraten wurde  ausdrücklich gelobt. Nachmittags gab´s Kaffee, Kuchen und Eis. Die Blumen waren total trocken und wurden zwei mal gegossen. Am Abend, als wir schon das Licht gelöscht hatten kam noch ein später Gast. Wir haben noch gemeinsam ein Glas getrunken und uns unterhalten. Dann war Feierabend. Passend begann es zu regnen.

Dienstag, den 06.08.2013

Das war ein Wochenende. Nachdem es die ganze Woche schon heiß war kam
Samstag und Sonntag die Rekord-Hitze. Deftige Speisen waren nicht so gefragt. Vielmehr ging die Tendenz Richtung Salat und auch Eisbecher. Einige Gäste setzten sich trotz strahlendem Sonnenschein gleich in die Gaststube. Hier ist es ja immer wegen der dicken Außenmauern etliche Grad kühler als draußen, und man kann es gut aushalten.

Mehrere Künstler haben inzwischen Kontakt mit uns aufgenommen.
Es dauert jetzt nicht mehr lange bis zum ersten Live-act. Voraussichtlich am Samstag den 7.September gibt es im Saal Musik von der CD. Veranstalter ist an diesem Tag Peter Höfner, der sich auch um die Musik kümmert. Der Termin wird unter Veranstaltungen noch endgültig bestätigt. Wir haben ein Schlagzeug angeschafft.
Einer zünftigen Jam-Session steht somit nichts mehr im Weg. Der 1. Termin wird noch bekanntgegeben. Wenn es dann soweit ist: Möglichst Instrumente mitbringen, einstöpseln und los gehts.

Dienstag, den 13.08.2013

Ein arbeitreiches Wochenende ist vorüber. Nachdem der Samstag eher verhalten
ablief, wurde der Sonntag der bestbesuchte Tag seit Wiedereröffnung. 2 Musiker
kamen am Freitag vorbei und und haben in der Gaststube einige Stücke unplugged vorgetragen. Der eine tritt in Kürze mit einer Partnerin bei uns auf. Das Duo nennt sich Die Rose. Das Programm der zwei beinhaltet überwiegend schöne Balladen in englischer und anderen Sprachen. Bitte hierzu auch unsere Ankündigung unter dem Button Veranstaltungen beachten. Der Termin wird dort rechtzeitig bekanntgegeben.
Gestern am Montag wurde der Fußboden im Saal gestrichen. Da ist jetzt alles fast fertig. Am Wochenende haben wir das Schlagzeug aufgebaut und einige Verstärker u.s.w. ausprobiert. Mit dem Sohn unsere Nachbarn (Schlagzeug) wurden dann die ersten Stücke gespielt. Später kam noch ein Herr aus einem Nachbarort, der dann auch noch ein wenig getrommelt hat.

Dienstag, den 20.08.2013

Die Woche und das Wochenende waren angenehme Tage. Am Samstag hat ein lieber Nachbar mit seinen Gästen bei uns Geburtstag gefeiert. Da das Wetter schön war fand die Feier im Biergarten statt. Um auch die Gäste welche nicht zur Geburtstagsgesellschaft gehörten zufriedenzustellen mussten wir uns ganz schön ranhalten. Letztendlich wurde alles zur allgemeinen Zufriedenheit bewältigt. Sonntags dann der übliche Durchgangsverkehr und unsere neugewonnenen Stammgäste.
Später kam noch ein Fußballclub. Offensichtlich war ein großer Sieg errungen worden,
denn es wurde ausgiebig gefeiert.(Mit Schlachtgesängen und Goaßmass.)
Den Schweinsbraten servieren wir ab sofort auf mehrfachen Wunsch mit Semmelknödeln statt Kartoffelklößen. Außerdem bieten wir jetzt auch Tagesgerichte an. Der Saal wurde dekoriert. Alte nicht mehr brauchbare Einrichtungsteile wurden
p. Container entsorgt.

Montag, den 26.08.2013

Eine verhaltene Woche und ein rel. ruhiges Wochenende. Am Sonntag eine Gruppe
durchreisender Brasilianer mit interessanten Wünschen beim Essen. Unter anderem
wurde Schnitzel mit Sauerkraut bestellt. Auf Nachfrage sagte man uns, daß
Sauerkraut im eigenen Land nicht üblich ist, und es von daher hier verstärkt bestellt
wird.

Die Vorbereitungen für unser Live-Event am 07.09.13 laufen. Weitere Informationen auf der Seite Veranstaltungen. Die erste offene Bühne findet am
Samstag, den 14.09.2013 statt. Jeder der etwas vortragen möchte, egal ob Musik,
Sketch, Zaubertrick oder ein anderes Kunststück ist hiermit nochmals herzlich eingeladen. Musiker brauchen ggf. nur Ihre Instrumente mitbringen. Kleine Anlage und Schlagzeug sind vorhanden. Eigenes Equipment geht natürlich auch. Lt Telekom
haben wir ab 29.08.13 einen normalen Telefon-Anschluss. 08074 9152997. Unter den anderen bekannten Ruf-Nummern sind wir auch weiterhin zu erreichen.

Montag, den 09.09.2013

Letzte Woche war leider keine Zeit für einen Tagebuch-Eintrag, da wir sehr mit den Vorbereitungen für das erste Live-Konzert beschäftigt waren. Am Samstag den 07.09.13 war es dann so weit. Eine Münchener und eine Salzburger Band heizten den bis zu 250 Fans richtig ein. Im Saal war mächtig viel Betrieb, der Gastraum rappelvoll mit wirklich freundlichen und wohlerzogenen Gästen.
Natürlich mussten uns auch zwei motzende Spinner mit ihrer Anwesenheit beehren.
Diese wurden aber von meiner Frau gleich so in die Schranken gewiesen, dass a Ruah
war. Bei lockerer und entspannter Stimmung wurde bis in den frühen Morgen geratscht, getrunken und gegessen sowie die Musik genossen. Fazit: Eine rundum gelungene Veranstaltung in angenehmer Atmosphäre. Für das nächste Mal werden wir die Getränkeauswahl noch verbessern. Wir können jetzt besser abschätzen, was so verlangt wird. Mein besonderer Dank gilt meiner Frau, die an diesem Tag 20Std.
auf den Beinen war. Mein Sohn hatte den Getränkenachschub aus dem Kühlhaus bestens im Griff. Lobend erwähnen möchte ich auch den Veranstalter, die Club Leonhard Mannschaft um Peter Höfner. Alles fachmännisch und professionell gemacht. Noch ein Hinweis: In Kürze gibt es bei uns Billard, Dart und Kicker.
Samstag den 14.09.2013 erste offene Bühne. Musiker bringen einfach Ihre Instrumente mit. Wir haben auch einige Leihinstrumente. Schlagzeug ist vorhanden.
Wenn Ihr vorab mal den Sound checken wollt: Kein Problem. Donnerstag oder Freitag abends oder Samstag am Nachmittag möglich. Wer mit was anderem als Musik auftreten will, ist auch herzlich willkommen. Der Eintritt ist für Künstler und Publikum frei.

Montag, den 16.09.2013

Nachbetrachtung zur 1. offenen Bühne am 14.09.13

Wie sagte schon der Dichter Johann Gottfried Seume vor mehr als 200 Jahren:
"Wo man singt, da lass dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder".
Zu unserer 1. Veranstaltung, die in Zukunft jeden 2. Samstag im Monat stattfindet,
waren anders als erwartet keine Anfänger oder wenig erfahrene Musiker bzw. Künstler gekommen sondern fünf gestandene Herren die schon hunderte von Auftritten absolviert haben. Zuerst bekamen wir von Dieter und Ron eigene Interpretationen von überwiegend allseits bekannten Stücken zu hören. Der musikalische Bogen spannte sich bei dem Duo von Rockmusik über Austro-Pop bis zu spanisch-kubanischen Liedern. Dieters versiertes Gitarrenspiel und Ron`s virtuos gespielte
Blues-Harp ließen uns Musik der besonderen Art erleben.
Dann die New Backroads. Von den Instrumenten her sehr interessant besetzt (Gitarre, Mandoline, Banjo) hörten wir hier edle Bluegrass und Country-Musik.
Neben eigenen Liedern, die auch schon im Radio gespielt wurden, gab es auch bekannte Stücke großer Meister. An Können kaum zu überbieten spielten die
5 Musiker dann noch gemeinsam absolut unplugged um zwei zusammengeschobene Tische sitzend etliche Stücke verschiedener Musikrichtungen. Bei einem guten Glas
Wein oder dem ein oder anderen Bier verbrachten wir alle einen angenehmen Abend.
Leider waren nicht viele Zuhörer gekommen, so daß der gesamte Gig eher familiär
ablief. Da unsere Internetseite noch nicht so bekannt ist, bitten wir in diesem Zusammenhang darum, unsere Homepage abzuspeichern, weiter zu empfehlen und im Freundes- / Bekanntenkreis auf unsere Events hinzuweisen.
Beim nächsten mal sind dann vielleicht auch mal Anfänger dabei ? Traut euch!
Wir sind für fast jede Art der musikalischen oder künstlerrischen Darbietung offen.
Nicht nur Musik!
Nächste offene Bühne ausnahmsweise schon am 05.10.2013 wegen Live-Auftritt am 12.10.2013. Danach wieder jeden 2. Samstag im Monat falls nicht anders unter
Veranstaltungen / Künstler eingetragen.

Dienstag, den 08.10.2013
Zu unserer 2. offenen Bühne, die wegen des Live-Gigs am 12.10.2013 mit 2 Bands ausnahmsweise vorverlegt worden ist, waren dieses mal  4 Gitarristen die auch Sänger sind gekommen. Ein Saxophon-Spieler aus dem Münchner Raum bereicherte den Abend dann noch mit gekonnten Improvisiationen im Zusammenspiel mit den anderen Musikern. Unser Equipment funktioniert gut. Das reicht jetzt auch für eine Band. Es fehlt noch ein Bassist, Schagzeuger und Keyboarder. Wer hat Lust mal mitzuspielen? Auch aus anderen Bereichen können sich gerne noch Interessierte mal einfinden. Sketch, Comedy, Theater, zaubern, Travestie, Lesung oder etwas anderes? Die nächste offene Bühne ist am 09.11.2013 ab 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Im normalen Gaststättenbetrieb fehlen seit die Sonne nicht mehr scheint die Radler, Wanderer, Biker. Am Sonntag hatte sich der Veteranenverein mit Ehefrauen zu Kaffe und Kuchen bei uns eingefunden. Die z.Zt. gültigen Öffnungszeiten werden zunächst beibehalten. Wenn sich etwas ändert teilen wir das rechtzeitig auf unseren Internetseiten und p. Aushang an der Gaststätte mit. Allen Freunden des Tafernwirt
wünschen ich eine gute Zeit.
Es grüßt euch von meinem Hauptarbeitsplatz in München
Hans-Peter Walter u. Familie.

Dienstag, den 16.10.2013
Samstags - Event vom Club Leonhard. 2 Bands spielten. Die Gäste feierten in allerbester Stimmung. Sonntags war dann nach nur wenigen Stunden Schlaf erstmal Putzen angesagt. Am Nachmittag fanden sich dann einige "Winterharte" im Biergarten ein und wanderten mit der Sonne von Tisch zu Tisch. Die Sonne hat doch schon viel von ihrer Kraft verloren und so zogen die nichtrauchenden Gäste gleich die Gaststube vor. Zum Fussballländerspiel gegen Irland waren nur einige Männer gekommen. Wir weisen nochmals darauf hin, dass bei uns Fußball und andere Ereignisse, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder von Privatsendern übertragen werden, auf Großbild-Leinwand angeschaut werden können. Kein Eintritt. Sky ist nicht vorhanden und wird wegen der hohen Kosten nur installiert, wenn sich ein Sportübertragungs-Publikum regelmäßig einfindet. Bald kommt ja die Zeit der Betriebs- und Weihnachtsfeiern. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang den Tafernwirt nochmals ausdrücklich. Wer es gemütlich gediegen
mag kann die Gaststube oder das Leonhardi-Stüberl benutzen. Für etwas heftigere
Feiern steht der Saal mit Bühne zu Verfügung. Bitte bei Anfragen die bereits vergebenen Tage berücksichtigen. (s. Button Termine auf dieser Homepage)

Montag, den 21.10.2013

Am Sonntag war die Einweihung der nach langer Renovierungszeit wiedereröffneten
Kirche in St. Leonhard. Nach der Messe strömten geschätzt 70-100 Menschen ins Lokal. (gefühlte 200) Da fast alle gleichzeitig was zum Essen und Trinken haben wollten, war der kurze aber heftige Ansturm kaum ordentlich zu bewältigen. Wir bedanken uns ausdrücklich bei den "ehrenamtlichen" Helfern der Kirchengemeinde. Ohne euch wäre nichts gegangen. Unverständlich bleibt in diesem Zusammenhang, daß einige wenige Gäste was über den Service zu mosern hatten. Alle Helfer und ich als Wirt haben unser bestes gegeben. Dass im großen Gedränge nicht alles so rund laufen kann, wie es sonst bei uns üblich ist, sollte eigentlich jedem klar sein. Nach ca. 2 Std. war im Prinzip alles vorbei und es fanden sich nach und nach andere Gäste ein, unter anderen auch viele Interessierte, die die wiedereröffnete Kirche gern besichtigt hätten, diese blieb aber für den Rest des Tages geschlossen. Einige verbrachten den sonnigen Spätsommer-Nachmittag bei einem schönen Bier oder auch Kaffee und Kuchen im Biergarten. Alles in allem trotz sehr viel Stress doch ein gelungener Tag. Keiner musste hungrig oder durstig nach Hause gehen.
 Am nächsten Wochenende gibt es dann wieder das "komplette Programm" mit unserem anerkannt guten Service. Ein paar erbauliche Spätsommertage wünschen euch euer Wirt und Familie

Dienstag, den 29.10.2013

Ein ereignisloses ziemlich ruhiges Wochenende liegt hinter uns. Erstaunlicherweise
ist zumindest außerhalb der Biergartensaison der Samstag der am wenigsten genutzte Tag. Wir denken, dass sich das nach und nach ändert, wenn wir jetzt
samstags Events anbieten, die dann auch ein breites Publikum ansprechen können.
Hinweis: Wir sind bei unseren Veranstaltungen -insbesondere auch bei Konzerten-
nicht einseitig ausgerichtet. So sollte sich eigentlich für jeden was in unserem
Angebot finden lassen. Egal ob Rock, Pop, Blues, Jazz, Folk, Lieder in bayrischer Mundart und vieles mehr: Die Kleinkunstbühne im Tafernwirt bietet ein vielseitiges
Programm. Bitte in diesem Zusammenhang unsere Terminhinweise sowie die
Plakate und Auslagen in der Gaststätte beachten.
Von Montag auf heute hatten wir Übernachtungsgäste. Der Tafernwirt war darum am Montag geöffnet. Es fanden sich dann auch tatsächlich einige Gäste ein. Hier nochmal für alle die es vielleicht noch nicht mitbekommen haben: Wenn die Tür im Tafernwirt geöffnet ist oder das Licht brennt, ist auch außerhalb der offiziellen Zeiten geöffnet. Das wird jetzt evtl öfter der Fall sein. Unsere Fremdenzimmer sind jetzt soweit gerichtet und wir bieten diese in entsprechenden Foren verstärkt an.

Dienstag, den 05.11.12013

Es ist vollbracht. Wir haben das anstrengendsde Wochenende seit Eröffnung
bewältigt. Am Samstag war die Club Leonhard Party. Wir mussten bis an
unsere Grenzen der körperlichen Belastbarkeit gehen. (23 Stunden ohne Schlaf
auf den Beinen) Dann 2 Stunden Schlaf. Danach war Putzen angesagt. "Schorschi"
vom Club Leonhard hat intensiv geholfen. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank
dafür. Für den Sonntag- Nachmittag hatten sich Mitglieder des Veteranenvereins mit Ihren Frauen zu Kaffee und Kuchen angesagt. Auch hierfür waren noch einige Vorbereitungen zu treffen, so daß wir uns über zu wenig Arbeit nicht beklagen konnten. Das Veteranentreffen lief dann ruhig und entspannt ab. Mit der Vorstandschaft wurde vereinbart die diesjährige Generalversammlung am
17.11.2013 im Tafernwirt abzuhalten. Am Abend mussten wir dann noch bis
Mitternacht auf einige Hausgäste warten, die aus Euskirchen kommen und in
einen mehrstündigen Stau geraten waren. Wegen der Übernachtungsgäste haben wir diese Woche wahrscheinlich jeden Abend geöffnet. Ihr wisst ja: Außerhalb der regulären Öffnungszeiten gilt immer -wenn offen, dann offen. Wer also zwischendurch mal Sehnsucht nach uriger Gemütlichkeit im Tafernwirt verspürt
ist herzlich willkommen sobald das Licht brennt. Am Samstag, den 09.11.13
findet wieder unsere offene Bühne statt. Falls sich Künstler oder Zuschauer
einfinden bewirten wir an diesem Abend nur im Saal. Der Eintritt ist frei.
Herzliche Grüße an alle Freunde des Tafernwirt.

Montag, den 11.11.13

Es stehen einige Neuerungen an. Bitte diesen Eintrag aufmerksam lesen.
Am Samstag fand wieder die offene Bühne statt. Es hatten sich einige Musiker eingefunden. Wir haben dann mit viel Spaß an der Freud bis tief in die Nacht
gejammt. Habe selber auch mal mitgespielt. Künstler aus anderen Genres konnten wir leider noch nicht erleben. Es waren nur wenige Zuschauer gekommen. Wir haben dann besprochen, die offene Bühne ab sofort auf jeden 2. Freitag im Monat zu verlegen. Samstags schauen viele wohl lieber Wetten dass oder so. Oder gibt es im Ballungsraum Babensham so viele Freizeitmöglichkeiten, von denen wir nur nichts wissen? Wir hatten die ganze Woche Hausgäste. Das bedeutete für uns tägliche Hin- und Rückfahrt nach München. Die morgendliche Fahrt zurück war an allen Tagen ein einziger Murks. Egal welche Strecke man wählt: Stau und nochmal Stau. Alles strömt Richtung München. Die einzige Möglichkeit einigermaßen durchzukommen ist wohl wenn man spätestens um 5.30 Uhr in St. Leonhard abfährt. Wegen der Hausgäste ging das aber nicht.
In den Wintermonaten kann es bei schwierigen Straßenverhältnissen sicher vorkommen, dass wir die Gaststätte werktags mal geschlossen lassen. Unsere Speisekarte ist jetzt in den kalten Monaten nicht ganz so umfangreich wie gewohnt. Keine Angst, es gibt immer noch genügend Auswahl.
Was mich ein wenig nervt, sind die immer wiederkehrenden Versuche von hartnäckigen Rauchern, das Qualmen zu erlauben. Hier nochmal unmissverständlich für alle zum Nachlesen: Entsprechend dem z.Zt. gültigen Nichtraucher-Schutzgesetz ist Rauchen im gesamten Haus Tafernwirt nicht gestattet. Sicher gerade jetzt in den kälteren Monaten nicht schön für eingefleischte Raucher, aber die Gesetzeslage ist nunmal so. Wir haben im übrigen mehrere Stammgäste die eigentlich starke Raucher sind. Bei einigen viertelt sich der Tabakkonsum an einem entspannten Gaststättenabend, was der Gesundheit eher zuträglich sein dürfte. Wir konnten nicht feststellen, dass denen irgendwas fehlt. Sie staunen oft selbst, mit wie wenigen Zigaretten man in einer gemütlichen Runde auskommt. Entzugserscheinungen haben wir nicht feststellen können. Eine entspannte und weitestgehend rauchfreie Zeit wünschen euch euer Wirt und Familie.

Montag, den 18.11.2013

Wahnsinn am Samstag! Die New Backroads im Tafernwirt. Bluegrass, Country und Western-Swing der besonderen Güte. Beinahe hätten wir selbst von dem Konzert nichts mitbekommen. Es war geplant die Gaststube um 20 Uhr zu schließen
und nur noch im Saal zu bedienen. Wie es der Zufall wollte kamen genau um 10 vor acht noch 14 Gäste zum Essen. Es "holperte" dann alles ein bisserl. Diese Gäste
waren aber sehr freundlich (besonders die große Gruppe) und zeigten viel
Verständnis. Letztendlich waren alle sehr zufrieden. Dann begann das gut besuchte Konzert. In weiser Voraussicht hatte ich am Nachmittag noch mehrere Tische vom Dachboden in den Saal geschleppt. Das passte genau. Alle Gäste bekamen einen Sitzplatz. Petro Schkarlat, Multi-Instrumentalist und Sänger mit Mandoline, Fiddel und Gitarre führte mit so mancher Anekdote locker durch den Abend.
Für die, welche die angelsächsische Sprache vielleicht ein wenig ablehnen, wurde der Inhalt der Lieder oft in witziger Art und Weise erklärt. Helmut Höll an der Gitarre
legte mit seinen gekonnten Pickings einen Super Klangteppich hin, überzeugte mit
seinem Background-Gesang und trug auch das ein oder andere Lied als Leadsänger vor. Der wichtige Mann im Hintergrund war Edi Hofmann am E-Bass und voc. Edi spielte den ganzen Abend sehr diszipliniert und sorgte mit seinen  Bassläufen für satten Sound. Bleibt noch der vierte im Bund. Das war Luggi Mühlecker. In stoischer Ruhe zupfte, schlug und malträtierte er sein Banjo, ein tolles Instrument, das ja im Genre Westernmusik nicht wegzudenken ist. Das überdurchnittliche Können der Formation hatte ich ja schon vor einigen Wochen anlässlich der offenen Bühne erwähnt. Top Sound und große Virtuosität an den Instrumenten zeichnet die New Backroads aus. Die Zuschauer honorierten das den ganzen Abend mit anhaltendem Applaus. Natürlich kamen die Männer um Petro Schkarlat nicht um einige Zugaben herum, so dass es ein langer Abend wurde.
Es waren auch viele Line-Dancer zu Konzert gekommen die in einstudierter Choreografie zur Musik der New-Backroads tanzten. Sehr interessant anzuschauen.
Beim Line-Dance stellen sich Tänzerinnen und Tänzer in Reihen auf und tanzen synchron ihre Tanzschritte. Man kennt das eigentlich nur so aus alten Western-Filmen. Live hatten wir es noch nie gesehen. Sehr schön. Soviel zu diesem wirklich
hervorragendem Konzert. Solllte unbedingt in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.
www.newbackroads.de

Am Sonntag dann die Generalversammlung des Veteranervereins. Die Gaststube
zum Weißwurstessen schon um elf Uhr rappelvoll. In angenehmer und entspannter
Atmosphäre wurde zunächst der Pflichtteil mit kleinen Ansprachen, Entlastung des
Kassierers u.s.w. durchgezogen. Danach dann gemütliches Beisammensein. Der
Geräuschpegel war durch die vielen Stimmen, die sich angeregt unterhielten, beachtlich. Die ehrenamtlichen Helfer des Vereins leisteten hervorragende Arbeit.
Alles lief zur vollen Zufriedenheit der anwesenden Gäste. Einige haben sich dann
richtig festgehockt. Bei intensiver Unterhaltung über Gott und die Welt oder auch
über Nachhaltigkeit und Verschwendung wurde bis zum frühen Abend noch so manche Goaßmass geleert. Mit jeder Mass wurden die Gesprächsthemen natürlich
immer tiefgründiger und philosophischer. Am Ende waren die Welt und das Leben neu definiert. Wir konnten ja leider keine halbe oder so genießen weil wir abends  noch nach München mussten. Wir haben intensiv zugehört und konnten so viel für unser weiteres Leben mitnehmen.
Fazit: Am Samstag und Sonntag zwei gelungene Veranstaltungen mit angenehmen Gästen und der endgültige Beweis, daß solche Events im Tafernwirt auch ohne Gemecker in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit den Wirtsleuten durchgeführt werden können. Für uns jedenfalls bisher die schönsten Tage im Tafernwirt. Wir denken unsere Gäste sehen das genau so.

Eine schöne jetzt bald beginnende vorweihnachtliche Zeit wünschen euch eure Wirtsleut.
Bitte beachten:
Achtung: Dienstag, den 19.11.13 sind wir abends da! Übertragung des
Länderspiels Deutschland-England auf Großbildleinwand!

Mittwoch, den 20.11.2013

Achtung: Evtl. Konzertabsage Die Rose am 30.11.13

Habe gerade erfahren, daß Yarka und Dieter (Die Rose) an diesem Datum aus
familiären Gründen vielleicht nicht auftreten können. Das entscheidet sich endgültig aber erst 1-2 Tage vor dem Termin. Werde den Stand der Dinge auf der Homepage eintragen.
Bitte nachschauen oder Do - So abends in der Gaststätte anrufen. 08074 9152997
Das Konzert wird ggf. nachgeholt.

Montag, den 2.12.2013

Ein ereignisloses Wochenende ist vorbei. Das Konzert mit Die Rose ist ja jetzt tatsächlich leider ausgefallen. Es sind dann am Samstag doch einige Gäste gekommen, welche die Absage wohl nicht mitbekommen hatten. Seit es kalt geworden ist, müssen wir feststellen, dass eine vernünftige Speisekarte anzubieten nur m.E. möglich ist. An manchen Tagen so viele Gäste, dass die Vorräte in wenigen Stunden verbraucht sind, 1 Tag später dann den ganzen Tag 1 x Curry-Wurst mit Pommes. Es ist keine Regelmäßigkeit zu erkennen. Wir arbeiten daher bis zum Beginn der Biergartensaison nur noch mit Tageskarte. Auf Vorbestellung geht natürlich vieles. Brotzeiten sind immer verfügbar. An Tagen mit Veranstaltungen ist die Küche nach Karte ab 18.30 geschlossen. Es gibt dann Bratwurstsemmeln, Leberkäs u.s.w. Wir feuen uns schonauf den nächsten Samstag. Die Münchner Mundart Rock und Popband Taktlos ltd. ist bei uns. Einlass 07.12.13 ab 19.30 Uhr. Den Freitag danach (13.12.2013) dann wieder unsere offene Bühne mit der Möglichkeit für Künstler aller Sparten mal was auf den "Brettern, die die Welt bedeuten" vorzuführen. Und dann ist schon fast Weihnachten. Heiligabend haben wir bis 15.00 Uhr geöffnet. Am 1.Weihnachtstag ist geschlossen. Am 2. Weihnachtstag ist ab 17.00 Uhr geöffnet. Kein Essen nach Karte. Ab 19.30 dann Weihnachtsparty. Ob wir Sylvester was besonderes machen hängt davon ab, ob unsere Gäste Bedarf signalisieren.
Neu: Ab sofort jeden 1. und 3. Freitag im Monat Spieleabend im Tafernwirt. S. auch Button Termine. Karten, Brett und Gesellschaftsspiele. Es können auch eigene Spiele mitgebracht werden.

Eine schöne und hoffentlich nicht zu kalte Woche!

Montag, den 09.12.2013

Unglaublich! Da musste ich erst fast ins Rentenalter kommen um so eine negative Erfahrung zu machen: Ein tolles Konzert der Münchner Band Taktlos. ltd war für Samstag angesagt.
Es stand in der Wasserburger OVB im Kulturkalender und wurde auf vielfältige Art
und Weise angekündigt. Gekommen ist kein einziger Zuschauer, so dass der Auftritt
nicht stattfand. Nicht nachzuvollziehen, insbesondere da die Musiker ihre witzigen
und teilweise tiefgründigen Texte ausschließlich in Bayrischer Mundart singen, also in der im Raum Rosenheim / Wasserburg bevorzugten Umgangssprache. Erstaunlich
auch in diesem Zusammenhang, dass bei Konzerten, auf denen irgendwelche Nachwuchsbands etwas auf Englisch in den Saal rufen, was viele dann sowieso
nicht verstehen, die Veranstaltungen gut besucht sind. Alles in allem sehr unerfreulich und man fragt sich "Ja wo samma denn?"

Es gibt dann auch noch Gutes zu berichten. Am Sonntag war wieder Veteranertreffen. Auch die Ehefrauen waren da. Gleichzeitig war das auch die Nikolausfeier des Vereins. Die Gesellschaft saß fröhlich plaudernd bei Kaffee und Kuchen oder auch dem einen oder anderen Bier oder einer Brotzeit, als der Nikolaus mit seinem finsteren Gesellen, dem Krampus, hereinkam. Dieser erschreckte die Anwesenden dann erstmal mit seinen wilden Drohgebärden. Zum Ausgleich gab es dann vom Nikolaus  viel Lob und ein paar freundliche Ermahnungen.
Es wurde noch viel gelacht. Nach dem Ende der Veranstaltung haben wir dann noch
aufgeräumt und dann die Gaststätte geschlossen. Fazit dieses Wochenendes:
Samstag: Totale Sch...., Sonntag guat.

Bis Freitag zur offenen Bühne grüßt euch euer Wirt.

Montag, den 16.12.2013

Winterschlaf! Von Donnerstag bis Sonntag nur wenig Bewegung. Am Donnerstag unsere zuverlässigen Stammgäste. Freitag dann offene Bühne mit 3 Musikern und
mir. Ein Teilnehmer unterstützte zwei Gitarrenspieler / Sänger mit leichter
Percussion auf dem jetzt richtig aufgebauten Schlagzeug. Es entstand dadurch
tatsächlich ein ganz anderer Sound als sonst. Es wurden einige Stücke gespielt,
aber irgendwie war dann die Luft raus. Der Abend war zu Ende. (Nicht vergessen:
Am 27.12.2013 wieder Musikantentreffen in der Gastwirtschaft in Irlham. Hier geht es dann wieder völlig unplugged zur Sache. Packt also eure Schalmeien, Harfen, Wanderklampfen, Blockflöten, Pauken und Trompeten u.s.w. ein und auf nach Irlham. Nur-Sängerinnen u. Sänger ohne Instrument sind ebenfalls herzlich eingeladen.)
Im Tafernwirt am Samstag dann einige Stammgäste und leichter Durchgangsverkehr.
Sonntag habe ich dann noch einen Effektprozessor aus meinem Fundus ausprobiert.
Mit dem Ding kann man tausende Effekte mit dem Mikrofon oder einem Instrument erzeugen. Hat Spaß gemacht und kann natürlich bei unserer nächsten offenen Bühne benutzt werden.
An unserem Speisekarten-Kastl haben wir den Hinweis angebracht,
daß wir in den Wintermonaten unser Angebot etwas einschränken. Das hat dann gleich mehrere Gäste, die offensichtlich essen wollten, davon abgehalten hereinzukommen. Hinweis in diesem Zusammenhang: Es gibt bei uns auch im Winter immer noch ein größeres Angebot (mindestens 3 Hauptgerichte, Brotzeiten und Suppen) als in vielen anderen Gaststätten in dörflicher Lage. Auf Vorbestellung geht sowieso vieles mehr. Wir haben dann am Sonntag früh Schluss gemacht und sind nach München gefahren.

Hier noch unsere Feiertags-Öffnungszeiten:
Heiligabend:          10.30 - 15.00 mit Weißwurst-Frühschoppen
1. Weihnachtstag: Geschlossen
2. Weihnachtstag: Ab 17.00 Uhr geöffnet. Kein Essen nach Karte! Für die
Weihnachtsparty sind Brotzeiten vorbereitet, die ab 17.00 Uhr bestellt werden können. Hauptgerichte sind nach Vorbestellung bis zum 23.12.13 evtl. von 18.00-20.00 Uhr möglich.

In den Weihnachtsferien 2013 / 14 (außer 1. Weihnachtstag) täglich geöffnet!

Silvester:
Festliches 3-Gang-Menue um 20.00 Uhr. Teilnahme ist nur bei verbindlicher
Anmeldung möglich. Bitte in die in der Gaststätte ausliegende Liste eintragen.
S. auch Eintrag Button Speisekarte. Nach dem Essen gemütliches Beisammensein und Verabschiedung des alten und Begrüßung des neuen Jahres 2014.

Silvester kein Essen nach Karte!

Eine fröhliche und auch besinnliche Weihnachtszeit wünscht euch:
Euer Wirt Hans-Peter Walter und Familie

Samstag, den 28.12.2013

Weihnachten ist vorbei. Heiligabend und der 1. Weihnachstag ist bei uns der Familie vorbehalten. Unsere Kinder aus München und Wien waren da. Am 2. Weihnachtstag hatten wir dann ab 17.00 Uhr geöffnet. Abends die Weihnachtsparty vom Club Leonhard. Es wurde bis in den frühen Morgen gefeiert. Am Freitag dann unsere üblichen Stammgäste und der ein oder andere Gelegenheits-Gast. Am Abend war es
dann schön und gemütlich bei Franky`s Musikantentreff in Irlham. Es hatten sich dort
einige Sängerinnen, Sänger und Gitarrenspieler eingefunden. Es war auch ein Musiker mit einer Conga-ähnlichen Trommel dabei. Dieser bereicherte den Sound mit seiner Percussion ungemein. Das Bier schmeckte so gut, daß zur fortgeschrittenen Stunde der ein oder andere Accord nicht mehr richtig gefunden wurde. Aus unerklärlichen Gründen waren auch einige Texte nicht mehr vollständig vorhanden. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch und so wurde bis 1.30Uhr gespielt und gesungen. Wenn mal jemand, der kein Instrument spielt ein bestimmtes Lied vortragen möchte: Einfach mit Franky oder mir Kontakt aufnehmen. Wir schauen dann, ob wir eine Begleitung mit passenden Accorden vorbereiten können. Nächste offene Bühne dann wieder bei uns. Siehe Termine.
Jetzt steht die Silvesterfeier bevor. Hier nochmal der Hinweis: Essen ist am 31.12.13
bei uns nur auf verbindliche Vorbestellung möglich. Für das Fondue haben sich schon mehrere Personen angemeldet. Wir essen um ca. 20.00 Uhr. Danach wollen wir gemeinsam ins neue Jahr feiern. Ende offen!

Einen guten Rutsch und ein erfolgreiches 2014!

Hans-Peter Walter

Freitag, den 03.01.2014

Das neue Jahr ist da. Wir haben Silvester im kleinen Kreis gemütlich mit Fondue
bzw. Rumpsteak gefeiert. Ein paar Böller und Raketen wurden gezündet und zur fortgeschrittenen Stunde auch das ein oder andere Liedchen gespielt und gesungen.
Zwei schöne Erlebnisse hatten wir noch im alten Jahr. Einen Tag vor Silvester
war ein nettes Paar in der Gaststube und fragte ob ich nicht mal auf den dort stehenden Instrumenten was spielen könnte. Der Musikgeschmack der zwei entsprach ziemlich genau dem was ich auch bevorzuge, und so entstand richtig
gute Stimmung. Am Silvestertag wurde das dann nochmal getopt. Eine Wandergruppe aus Schnaitsee war bei uns. Dabei waren auch drei junge Mädels
im Alter von ca. 11-15 Jahren. Die haben dann hervorragend zu meiner Begleitung
einige Lieder gesungen. Erst unplugged und später über unsere PA. Es gab Songs von Leonhard Cohen (halleluja) oder auch Snow-Patrol. (chasing car´s). Just give
me a Reason von Pink ging leider nicht, weil ich die Akkorde nicht hatte. Die Mädels
konnten es mit ihren beachtlich guten Stimmen singen. Ich studier das Lied jetzt ein. Beim nächsten mal geht es dann vielleicht schon. Die talentierten Sängerinnen bekamen ausgiebig Applaus. Ein leicht aufgeregter Vater sang dann noch ein Kinderlied in bayrischer Mundart. Dann war der schöne Nachmittag auch schon wieder vorbei. Bisher war es ja leider so, daß alles was mit Musik oder Kunst zu tun
hat im Tafernwirt eher verhalten angenommen wurde. Die zwei Tage lassen hoffen.
Nicht vergessen: Nächsten Freitag (10.01.14) wieder offene Bühne für alle.

Alles Gute für euch.

Hans-Peter Walter, Tafernwirt


Montag, den 13.01.2014

Das war am letzten Freitag eine schöne offene Bühne. 3 talentierte Mädels aus Schnaitsee haben einige Lieder gesungen, die  ich dann teilweise auf der Gitarre
begleitet habe. Leider war ich ausgerechnet an diesem Abend gesundheitlich so
angeschlagen, dass es schwerfiel, gescheit zu spielen. Die Stimmung war trotzdem supergut. Die drei Sängerinnen bekamen ehrlichen Applaus. Es wäre schön, wenn die jungen Damen für das nächste mal das Lied "Hymn" von Barclay James Harvest schon mal ein wenig einüben. Man kann das schön zusammen mehrstimmig singen. Noch besser wäre, wenn auch andere Gäste mitsingen oder mitspielen würden. Auf der Gitarre ist es ganz einfach. Nur Accord E u. A. Keyboard ist auch vorhanden. Wer macht mit? Gut wäre auch wenn mal eine Frau oder unsere 3 Mädels von Pink "Just give me a reason" singen würden.
Ich kann es bis zum nächsten mal auf der Gitarre begleiten. Also einfach mal die Lieder auf you tube anhören und daheim schon mal singen. Wir kriegen dann sicher
einen gelungenen Vortrag hin. Die Gesangsanlage war wohl ziemlich schlecht eingestellt. Zu viel Hall und Mix Gesang / Instrumente wohl auch nicht so gut.
Meine Frau und andere haben erst später darauf hingewiesen. Wenn man selbst auf der Bühne steht, hört man das nicht gut. Es ist nichts dagegen zu sagen, wenn
aus dem Publikum da beim nächsten mal Hinweise kommen.

Kurzweilig und professionell ausgearbeitet dann der Auftritt vom Sepp (Da´Hundsberger) Mit seinen selbstgemachten Liedern mit lustigen und hintersinnigen Texten trug er wesentlich zum Gelingen des Abends bei. Das
Gitarrenspiel passte gut.  PA klang gut. Alles bestens. Wir würden uns freuen den Sepp bald wieder bei uns zu sehen. Vielleicht dann mal in der Gaststätte als Solo-Künstler.

Wir haben den Abend dann noch mit dem ein oder anderen Bier oder Kaffee  in der Gaststätte ausklingen lassen. Zur Wanderklampfe wurden hier auch noch etliche
Lieder abgesungen. Super Stimmung, angeregte Gespräche und angenehme Gäste. Was will man mehr?
 
Spitze wäre es wenn mal noch der ein oder andere Instrumentalist hinzukommen würde. Ich selber möchte nicht unbedingt so viel spielen, sondern mehr Gastgeber sein, PA richtig einstellen u.s.w. Wenn kein anderer da ist zupf ich natürlich die Gitarre.
In diesem Zusammenhang nochmals: Jeder der auf einem Instrument ein paar Töne
erzeugen kann oder ein Lied oder irgend etwas anderes vortragen möchte ist herzlich
eingeladen. Es geht bei der offenen Bühne nicht darum große Kunst vorzuführen.


Ihr wisst ja: Musiker und Musik-Interessierte sind immer die besseren Menschen.
Böse Leute haben  keine Lieder.


Ansonsten keine besonderen Vorkommmnisse am Wochenende. Es plätscherte so dahin. Auch wenn kein Schnee liegt: Es ist halt Winter.

Nicht vergessen: Am Samstag Random 7 live. Der Eintritt ist frei. Wir brauchen mal einige Zuschauer mehr um einen guten Kulturbetrieb zu etablieren. Es wäre wirklich sehr schade, wenn die Tafernwirtschaft einem anderen angedachten Verwendungszweck zugeführt würde, weil sich zu wenige für unser breit gefächertes Kulturangebot interessieren. Hinweis: Demnächst liest bei uns ein bekannter Romanautor über dessen Werk auch schon die Süddeutsche berichtete.

Eine erbauliche Zeit

H.P. Walter, Tafernwirt.

Montag, den 20.01.2014

Da legst di nieda. 18.01.2014, historisches Datum im Kultlokal Tafernwirt St. Leonhard. Random VII spielte groß auf. Die Newcomer- Band aus München hatte
bei uns ihren allerersten öffentlichen Auftritt. Zwei entzückende Mädels als Sängerinnen und dazu 5 gekonnt und diszipliniert spielende Musiker brachten einen Supersound in den Saal. Von einer neuformierten Band hatte wohl niemand der zahlreichen Zuschauer (ca. 60) so einen guten Auftritt erwartet.
Die jungen Damen sangen fast alles zweistimmig. Jedes Lied wurde verdientermaßen mit fast schon frenetischem Applaus belohnt. Die Band lief dank des ungestümen Beifalls des sachverständigen Publikums zu immer größerer Form auf. Im "Eifer des Gefechts"wurde dann sogar vergessen den Hut kreisen zu lassen. Dabei hätte diese neugegründete Gruppe für ihre hervorragende Show sicher mehr als einen kleinen
Obolus verdient, zumal der Eintritt ja ausnahmsweise frei war. Viel Freude im Haus
an diesem denkwürdigen Abend. Es ist schon beschlossene Sache den Auftritt in absehbarer Zeit zu wiederholen. Bitte die Terminankündigungen beachten.
(Random VII -mehr sog i net)

Es ist schon eine kleine Tradition solch schöne Abende nach dem Konzert noch
unplugged in der Gaststätte ausklingen zu lassen. Ich hätte z.B. auch mal gern
mit den zwei Sängerinnen ein Liedchen gespielt. Oder mit der ganzen Band. Nicht während des Konzerts. Da spielt immer nur die angesagte Gruppe.
Wir holen das beim nächsten mal nach. Durch unsere techn. Probleme löste sich ja auch nach dem Auftritt verständlicherweise alles sehr schnell auf.

Mein besonderer Dank gilt auch dem mehr als freundlichen Publikum. Es war
sehr angenehm mit euch. Ein mittleres Wunder durften wir auch noch erleben.
Es hatten sich tatsächlich einige St. Leonharder in die "Höhle des Löwen"
gewagt. Das war super! Ihr wisst jetzt jedenfalls, dass es nicht weh tut, (Auch nicht
auf den Ohren) wenn man zu einer Veranstaltung im Tafernwirt geht.
Von den zahlreichen Münchenern unter den Zuschauern wurde das alte Haus mit
seiner Patina als sehr schön bezeichnet. Die Ausstattung für Künstler ist sowieso für eine Dorfgaststätte außergewöhnlich gut und wurde gelobt. (Bühne, Beleuchtung u.s.w.)

Ich selber hab ja leider von dem schönen Konzert nicht viel mitbekommen.
Normalerweise dafür zuständig, dass was Gutes zum Essen angeboten wird
war ich über 2 Std. wegen eines techn. Defekts mehr damit beschäftigt, was
letztendlich vom Essen übrig bleibt. Das Hauptabflussrohr war verstopft und
trotz wie gesagt 2-stündiger "Sanitärforschung" an diesem Tag nicht freizubekommen. Alles stand unter Wasser. Die Geruchsbelästigung war erheblich.
Es wurden dann die Toiletten im Fremdenzimmer-Bereich geöffnet. Die Gäste hatten absolut Verständnis und boten sogar im Service Hilfe an. Ich war ja leider stundenweise anders beschäftigt und der gesamte Ablauf beim Bedienen lief dadurch etwas holprig. Wir hatten auch ehrlich gesagt nicht mit so vielen Gästen gerechnet.
Danke für eure Rücksichtnahme.
Die vom Tafernwirt veranstalteten Konzerte sprechen anders als bei Club-Leonhard-
Events nicht so die breite Masse an und finden wohl eher ein Kunst- und Musik-interessiertes Publikum, das dann überschaubar bleibt. Dabei hatten wir schon richtig gute Sachen. Besser als so mancher Schlagerfuzzi oder ähnliches, was man
so im Fernseher oder Radio vorgesetzt bekommt. In der altehrwürdigen Tafernwirtschaft gibt es somit auch immer was für ältere Herrschaften ab 21 J.

Von einigen Mitbürgern wird, seit ich Tafernwirt bin, das Gerücht kolportiert, dass es
bei Events im Tafernwirt zu Beeinträchtigungen der Nachbarschaft kommt.
Es gab sogar schon Interventionen bei Landratsamt. Es wurde dort meines Wissens nicht behauptet, dass etwas Konkretes vorgefallen sei, sondern mehr prophylaktisch (Es könnte ja mal....) Bei den von mir veranstalteten Konzerten und anderen kulturellen Angeboten einfach lächerlich auch nur die Vermutung zu haben. Um die Musik am Vordereingang zu hören muss man schon ein leistungsstarkes Stethoskop an die Tür legen. Abfahrende Autos? Die Gaststätte liegt an der Hauptstraße. Hier fahren immer Autos. Reihenweise am Straßenrand stehende urinierende Männer konnten bisher auch nicht ausgemacht werden.

Leichte Probleme gab es bei Veranstaltungen des Club Leonhard. Immer gut besucht geht es ziemlich hoch her. Schwachpunkt war die Rückseite des Gebäudes. Wir haben hier den Schallschutz entscheidend verbessert, so dass hier auch keine nennenswerten Beeinträchtigungen mehr zu erwarten sind.
Nach vorne raus ist jedenfalls, seit ich der Tafernwirt bin, auch a Ruah. Die am Eingang stehenden Security-Mitarbeiter leisten sehr gute Arbeit. So mussten wir z.B bei der sehr gut besuchten Weihnachtsparty nicht mal morgens vor dem Haus fegen. Die Raucher hatten ihre Kippen ordnungsgemäß in den bereitstehenden Aschenbechern ausgedrückt. Zerschlagene Flaschen oder ähnliches wurden nicht gefunden.
Etwas mehr Gelassenheit wäre kein Fehler, zumal wirklich große Veranstaltungen nur 8-10 mal im Jahr geplant sind. Im übrigen bin ich inzwischen ein älterer Herr, und stehe schon von daher nicht für einen Remmi-Demmi Schuppen zur Verfügung.

Die Tafernwirtschaft hat jetzt eine wichtige Funktion für die Dorfgemeinschaft.
Es gibt, nachdem es fast erloschen war, neuerdings wieder ein sozio-kulturelles Leben im Ort. Nachbarn, die sich nicht kannten, obwohl teilweise nur 50m auseinander seit Jahren im Dorf wohnend, sind inzwischen durch den Treffpunkt Gaststätte gute Bekannte oder sogar Freunde geworden. Vereinsleben findet wieder statt. Es gibt die Möglichkeit zu feiern und Kunst zu genießen.
Das alles könnte sehr schnell wieder zum Erliegen kommen, wenn Dritte weiter versuchen schlechte Stimmung zu verbreiten. Es ist nicht so, dass einzelne die Power haben irgendetwas Gravierendes zu bewirken. Da würden dann nötigenfalls noch andere Instanzen mitsprechen. Es ist nur so, dass man evtl. die Lust verliert sich weiter zu engagieren und die Gaststätte zu betreiben. Polemisieren oder falsche Nachrede helfen nicht weiter. Lt. unserem Vermieter ist für das große Haus kaum noch ein akzeptabler Pächter zu finden. Weiterer Leerstand wird nicht hingenommen. Das bedeutet: Das Haus wird nach uns wahrscheinlich einer anderen Nutzung zugeführt. Ob die dann noch besonders sozialverträglich und der Dorfgemeinschaft zuträglich ist bliebe abzuwarten.

Zusammenfassung, meine Meinung und Schluss:
1. Von der Taferngasstätte geht unter meiner Leitung keine übermäßige Belästigung
der Nachbarschaft aus. Jeder, der sich stark beeinträchtigt fühlt, kann im Sinne einer harmonischen Dorfgemeinschaft die Polizei rufen. Blinder Alarm wird dort aber sicher nicht gerne gesehen.
2. Der Bierpreis ist nicht 20 Cent zu hoch, sondern der gastronomischen Leistung und Ausstattung genau angemessen.
3. Ich denke, bei uns bekommt jeder ordentliche Gast etwas Anständiges zum Essen und zum Trinken. Schreihälse, die nach 2 Minuten Anwesenheit in der Wirtschaft
schon die Tür zur Küche aufreißen, wenn wir ein Essen zubereiten und hallo, hallo rufen, empfehlen wir die Gastronomie in den umliegenden Dörfern. Da gibt es ja bekanntlich alles und zu jeder Zeit und in 1 Minute. Spinner, die- wie geschehen- in einer Gastwirtschaft wie unserer in einem 100 Einwohner Dorf eine umfangreiche Vegetarier- Speisekarte und möglichst noch Vegan suchen, sind nicht ganz von dieser Welt. Der besondere Witz ist, dass wir ein attraktives Angebot für Vegetarier haben.
4. Versöhnlich: Unsere Gäste sind bis  auf ganz wenige Ausnahmen liebenswerte Leute. Wir genießen die Gespräche, den regen geistigen Austausch. Selbst Dorftratsch ist, solange er nicht unter die Gürtellinie geht und man darüber schmunzeln kann, o.k. Ich bin selbst im Dorf aufgewachsen und habe dort, bis ich nach München ging, 42 Jahre gelebt. Alle dörflichen gesamtgesellschaftlichen Mechanismen sind mir geläufig. Auf Leonharden ist es nicht anders als anderswo.
Subjektive üble Nachrede ist nicht schön. Man sollte generell bei Bewertungen objektiv sein. Ich hoffe meine heutigen etwas längeren Ausführungen sind Adressaten-adäquat. Den dem Tafernwirt positiv Zugewandten soll es ein Lächeln in ihren elenden Alltag bringen. Den wenigen Feinden -falls es solche denn wirklich gibt-
hilft es vielleicht ihre Position mal gründlich zu überdenken bzw. zu korrigieren.
Also pflegt euren Wirt mal schön damit eine Gasttradition mit fast 600 jähriger
Geschichte noch nicht zu Ende geht. Die Tafernwirtschaft muss leben. Auch um dem
weitverbreiteten Gaststättensterben und der damit verbundenen Verödung
vieler Dörfer Einhalt zu gebieten. Bitte nichts als pauschale Gäste-Schelte auffassen.
Wer sich bei uns königlich aufführt wird auch königlich  bewirtet. Allerdings verbiegen wir uns nicht um 1 Bier mehr zu verkaufen. Wir sind bekanntermaßen über unsere Hauptberufe und unser Haus in München gut versorgt. Mia san mia.

Meine heutige salbungsvolle Ansprache ist damit beendet. Bleibt brav und geht schön
regelmäßig zum Wirt. Zwischen München und Mühldorf über Land sind mir
ca. 20 leerstehende Dorfgaststätten bekannt. Ist doch schade. Oder?

So geht denn in euch, zieht euch den passenden Schuh an, gehabt euch wohl und gute Nacht.

Wichtig noch: Eberhard hat am Sonntag beim Frühschoppen - wohl animiert
durch mein auf dem Tisch stehenden Frühstücksei - drei Eier gegessen und ist jetzt wahrscheinlich bis Pfingsten satt.

Event-Fotos stelle ich noch ein. Hab jetzt keine Lust mehr.

Euer Dorfwirt und notorischer Ruhestörer.

Montag, den 27.01.2014

Das war was! Indoor - Festival mit 5 Bands am 25.01.2014 im Tafernwirt.
Der Sueddeutschen Zeitung, eine der angesehensten Gazetten weltweit, war das
Ereignis einen großen redaktionellen Bericht in Ihrer Ausgabe vom 23.01.2014 wert.
Bereits um 18.00 Uhr startete der erste Live Act. Bude rappelvoll. Die Musiker heizten
den Fans so richtig ein. Die englischen, österreichischen und deutschen Gruppen
gaben, auch angefeuert durch den Jubel der Zuhörer, alles. Nach jeder Band gab es eine Pause, in der dann die Gaststube zum Essenfassen gestürmt wurde.
Wir hatten mächtig viel zu tun. Bratwurst, Schnitzel, und Käse-Semmeln waren sehr
gefragt. Die jungen Leute hatten, vielleicht durch intensives Tanzen, solchen Hunger, dass wir gegen Schluss buchstäblich nichts mehr hatten. Wir haben dann, als die Semmeln zu Ende waren, noch unser privates Brot und Toastscheiben selbstlos hergegeben. Besonders rührend: Gegen Morgen 3 nette junge Mädels in der Gaststube: "Wir haben solchen Hunger, habt ihr nicht noch irgendwas? Egal was?" Wir haben dann noch unsere letzten Knäckebrotscheiben mit Wurst und Käse belegt (und Gurken-Scheibchen!) und den Mädels gegeben. Die waren zufrieden und das Magenknurren hatte ein Ende. Wir mussten dann allerdings, weil wir im wahrsten Sinne des Wortes leergefuttert waren, am Morgen nach nur 2 Stunden Schlaf zum Bäcker nach Harpfing, damit wir den Musikern, die bei uns übernachtet haben, ein anständiges Frühstück servieren konnten. Alles in allem ein spannender Abend mit schönen Szenebildern, die ich leider nicht fotografieren konnte, weil ich den Fotoapparat vergessen hatte. So hatte es sich der ein oder andere junge Mann zwischendurch auf unseren kuscheligen Bänken in der Gaststube gemütlich gemacht um ein Sekundenschläfchen zum neuen Krafttanken zu halten. Das dauerte dann manchmal allerdings eher 1 Stunde. Großzügig wie wir sind haben wir keine Übernachtung (ohne Frühstück) berechnet.
Ansonsten wurde geflirtet, gelacht, gebaggert und gefeiert. Alles in bester Stimmung.
Total nettes Publikum, das uns wirklich mit Respekt begegnet. Wir hatten im übrigen
noch nie auch nur ansatzweise eine Rauferei oder anderen Ärger. Anweisungen von mir werden von den überwiegend jungen Gästen immer befolgt. Da ist es wahrscheinlich ein Vorteil, dass ich schon älter bin. Ein junger Wirt hätte es vielleicht schwerer. Für uns in fortgeschrittenen Jahren ist es nochmal so richtig interessant das alles zu erleben. Viel besser als zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen.

Abschließend nochmal ein Wort zu den von einigen wenigen behaupteten Belästigungen der Nachbarschaft durch die Events:
Wir hatten ja den Schallschutz an der Rückseite des Gebäudes entscheidend verbessert. Original-Ton unseres Nachbarn Volker, der am zweitnächsten (ca 15 m zum Gebäude wohnt) am Sonntag: Glückwunsch Leute, die ruhigste Veranstaltung
seit ich hier wohne. Keine Probleme. Unser nächster Nachbar Heinrich: (ca. 8m vom Gebäude) Als wir ihn am Sonntag trafen, luden wir ihn als Entschädigung für evtl.
kleine Beeinträchtigungen auf ein Weißwurst-Frühstück ein. Heinrich: Erstens brauch ich keine Entschädigung, zweitens: Ich habe fest geschlafen weil ich so k.o von der Arbeit war, drittens habe ich schon gefrühstückt und viertens danke für das Angebot.
Störung wenn man in 8m Entfernung ungestört schlafen kann? Drei der Bands haben es so richtig krachen lassen. Bisher haben noch keine Musiker so laut gespielt.
Wir haben mehrere Schallmessungen vorgenommen. Der höchste direkt an der Gebäuderückseite (2m) gemessene Wert war 47 Dezibel. In größerer Entfernung überlagerten vorbeifahrende Autos die Geräusche aus dem Saal. Beim Soundcheck am Morgen (Volle Lautstärke) saßen mehrere Gäste in der Gaststube. Diese haben nachweislich bei leise in Hintergrund laufendem Radio nicht mitbekommen, dass im Saal eine Band mächtig heftig spielte. Also was soll der Schmarrn? Die draußen stehenden Raucher haben wie immer, zumindest seit ich die Leitung habe, nichts gemacht. Vielleicht der ein oder andere laute Lacher. Wir arbeiten daran die Gäste zu verpflichten das Lachen demnächst anzukündigen. Wir reichen dann jeweils eine
Gesichtsmaske mit Schallschutz bis die Fröhlichkeit verflogen ist. Wahlweise könnte man auch zum Lachen in unseren ausgedehnten Gewölbekeller gehen. Das machen
ja bekanntlich auch oft Leute, die anderen keine Freude und Entspannung gönnen zu Hause. Soll dort gut funktionieren und dem Familienleben sehr zuträglich sein.
Ich beende hiermit dann auch dieses Sch... Thema. Alles wurde gesagt.

Viel wichtiger: Eberhard hat jetzt unser Lokal endgültig als Fresstempel entdeckt.
Am Sonntag zwei well-done gekochte Eier. Dann als lukullischer Höhepungt noch eine
Brezen! Als Krönung statt der geliebten halben Hellen ein Weißbier. Man sieht: Es gibt auch in höherem Alter noch Menschen, die Veränderungen suchen und das Abenteuer lieben. Wahrlich, der Tag wird kommen, an dem sich Eberhard was ganz
exotisches bestellt. (Curry-Wurst mit Fritten oder so) Ich werde dann an dieser Stelle
darüber berichten.

Liebe Freunde der Taferwirtschaft: Genießt die weiße Pracht, die jetzt endlich gekommen ist, fahrt vorsichtig und führt euch ansonsten anständig.

Bei winterlichem Wetter ist donnerstags jetzt teilweise geschlossen.

Das Raido-Konzert am 22.03.14 fällt aus. Die Key-boarderin hat die Band verlassen.

Euer euch tief verbundener Tafernwirt von 1392 zu St. Leonhard am Buchat.

Montag, den 03.02.2014

War das Langweilig! Da sind wir froh, daß wir inzwischen bis jetzt einige Stammgäste
gewinnen konnten die sich gerne bei uns treffen. So hatten wir dann doch einige Gäste am Freitag und Samstag. Ansonsten keine Bewegung im Dorf. Am Sonntag
die üblichen Verdächtigen zum Frühschoppen. Nachmittags die zuverlässigen
Veteraner und Ehefrauen zu ihrem Monatstreffen. Da war das Gasthaus mit noch
einigen anderen Gästen doch noch gut besucht. Mehr gibt es diesesmal nicht zu
berichten. Keine neuen Gerüchte, üble Nachrede oder einfach neuer Dorftratsch. Wir haben nichts gehört. Schön war der Musikantentreff am Freitag in Irlham. www.aufgspuit.de.
So, jetzt legt euch schön wieder hin und auf Wiedersehen wie der Bayer sagt.

Walter, Hans-Peter


Montag, den 10.02.2014

Stumpfsinn, Stumpfsinn-du meine Freundin oder wie das heißt! Dead Trouser am Wochenende oder auch "same procedure as last weekend". Stammkunden ja,
Durchreisende fast null. 2 mal wurden ausgesprochen vorsichtige Gäste durchs
Fenster gesichtet die unseren Speisekarten-Aushang studierten. Die sind dann aber nicht reingekommen. Wahrscheinlich persönlich beleidigt weil wir jetzt im Winter
nur noch ca. 20 Angebote auf der Karte haben. Ich denke die haben  dann
per Pedes die leistungsstarke Gastronomie in den umliegenden Dörfern gesucht.  "Von Leonharden bis wer woaß wohin bean i gloufo d´Füaß himmor weh tau, we tau, we tau, d´Füaß himmor weh tau. Warum in die Ferne schweifen, wenn das gute liegt so nah? Dass es bei uns immer was guad´s zum Essen und trinken gibt, ist inzwischen bekannt. Ich war ja auch schon an anderer Stelle des Tagebuchs auf die Thematik eingegangen. Es gibt halt immer Suchende, die dann vorzugsweise in Dorf-Molochen wie St. Leonhard mit durchschnittlich 40 bis 100 Einwohnern das ganz große kulinarirsche Erlebnis suchen. Dabei gibt´s das bei uns. Ich bin z.B. ein begnadeter Bratkartoffel-Brater. Und erst die Spiegeleier.....
Schmarrn. Unsere Karte bietet auch im Winter ein breites Angebot mit ausgesuchten Zutaten. Außer Essen und Trinken gibt´s bei uns jetzt auch immer
öfter was auf die Ohren. Neben der offenen Bühne und den verschiedenen Live-Acts
kam es bis jetzt schon zu mehreren musikalischen Entladungen in der Gaststube.
Wir sahen da sogar schon eigentlich in sich selbst ruhende Bayern, die dann mangels
geigneter Percussion ekstatisch mit den Fingern oder Händen zum dampfigen, stampfigen Sound der Wanderklampfen auf die Tischplatte klopften. Da geht was beim Tafernwirt. Freitag wieder offene Bühne für alle. 22.02.14 dann Sworn Iron live!
Für Freitag das ein oder andere Lied zu Hause schon mal singen. Wir kriegen dann leichter was Gutes hin. Nicht-Musiker bitte auch kommen und mal was vortragen.
Macht Spass. Freundlicher Applaus ist sicher.

Eberhard hat Sonntag 4 Eile (Eier) und 1 Brezn verzehrt. Er wirkt jetzt schon deutlich kräftiger.

Best regards
yours sincerily John-Piter Wolter (english spoken)

Montag, den 17.02.2014

Die offene Bühne am letzten Freitag war supergut. Zahlreiche Musiker und Zuschauer
verbrachten einen lockeren Abend. Als erster ging der Edi auf die Bühne. Es gab Cover-Versionen von CCR, den Stones u.s.w. Der Edi ersetzt mit seinem Equipment beinahe eine ganze Band und sorgte für satten Sound. Vielleicht in Kürze mal als Live-Act (evtl. mit weiterem Musiker) bei uns. Dann spielte Pietro, den wir ja als
Sänger und vielseitigen Instrumentalisten von den New Backroads schon gut kennen. In gewohnt souveräner Manier hörten wir Eigenkompositionen und einen Klassiker aus dem Genre Westernmusik. Das Instrument der Wahl war bei Pietro dieses mal nicht die Mandoline sondern die Gitarre. Dann die NoMemories, eine junge Band aus Irlham und Umgebung. Hier gabs vorzugsweise rockige Covers. Auf meinen besonderen Wunsch wurde Nirvanas Smells like Teen-Spirit nachdem das Stück zu Beginn des Abends schon Klasse gespielt und gesungen wurde, nochmal vorgetragen. Beim 2. mal war dann der Bär los. Die Band und die Zuschauer gingen richtig ab. Wir haben dann einen Live-Gig im Tafernwirt vereinbart. Der Termin wird in Kürze bekannt gegeben. Dann kam last not least Franky, der Initiator des Musikantentreffs in Irlham. Wegen Erkältung leider nur 2 Lieder. (in bayrischer Mundart) Alle Musiker die bei uns auftreten wollen, bitte Kontakt halten. Ich habe teilweise keine Telefonnummern. Einige der Bands mit denen wir lange im Voraus was vereinbart hatten, haben sich inzwischen schon wieder aufgelöst, so dass Termine frei sind. Siehe Button Termine. Die Bedingungen für einen Auftritt findet ihr unter Veranstaltungen / Künstler. Der Abend im Tafernwirt endete dann mit lockeren Gesprächen. Ich selbst hatte mehr oder weniger frei. An diesem Abend nur für den Getränkenachschub zuständig konnte ich die Musik richtig genießen. Habe noch einige Fotos gemacht. Stelle ich vielleicht heute noch ein. Künstler aus anderen Bereichen als Musik wurden leider immer noch nicht gesichtet.
Am 28.02.14 ist wieder Treffen für alle Musiker und Zuschauer in Irlham. Hier geht´s dann wieder unplugged zur Sache.

Euer Tafernwirt

Montag, den 24.02.2014

Obwohl es ja in diesem Jahr gar kein richtiger war wird es Zeit, daß der Winter
vorbei ist. In der "Normalgastronomie" fehlen die Radler, Wanderer, Biker u.s.w.
Passend zum Saisonbeginn wird in einigen Wochen unsere Terasse bzw. Biergarten
renoviert sein. Die alten Bohlen werden herausgerissen und einiges neu bepflanzt und verschönert. Das Wochenende wurde-inzwischen schon routiniert- abgewickelt.
Stammgäste und 2,3 Durchreisende. Am Samstag kam Franky mit seiner Familie zum Essen. Es wurde dann noch etwas mit dem Sohn auf dem Schlagzeug in unserer
"Rockhöhle" (Saal) getrommelt. Der Bua hat Talent. Es war aber zu kalt so daß die
Session schnell beendet war. Bei der nächsten offenen Bühne oder bei anderen Events wird natürlich wieder gut geheizt. Es braucht sich also keiner warme Gedanken zu machen oder so. Unser technisches Equipment erweitern wir. Ich plane zwei aktive Monitorboxen anzuschaffen, damit die Künstler mal besser hören können
was sie so von sich geben. Vielleicht kommt auch noch ein neuer Powermiixer.
Das hängt davon ab ob sich regelmäßig Leute einfinden die das dann auch nutzen.
Falls mal jemand außerhalb der angesetzten Termine was probieren möchte ist das kein Problem. (Donnerstag bis Sonntag)

Bis bald!
Hans-Peter

Montag, den 03.03.2014

Vom letzten Wochenende gibts nicht viel zu berichten. Am Sonntag war wieder
das monatliche Veteranertreffen. Das findet ja jetzt schon seit einigen Monaten regelmäßig statt. Man kennt sich inzwischen, und so kann alles routiniert abgewickelt werden. Schön war es am Freitag beim Musikantentreffen in Irlham. Habe meiner Stimme allerdings absolut zu viel zugemutet. da ging zum Schluß nichts mehr.
Morgen komme ich ins Krankenhaus und werde übermorgen operiert. Bei normalem
Verlauf dauert das nur ein paar Tage. Die Gaststätte bleibt in der Zeit normal geöffnet.

Grüße an alle. Bis nächste Woche.

Montag, den 10.03.2014

Am Freitag war bei uns eine große Versammlung der "Bürger für Babensham.
Es wurde ausgiebig in ruhiger und sachlicher Atmosphäre über die anstehenden
Kommunalwahlen diskutiert. Dazu dann noch einige Stammgäste. Das bedeutete am Freitag volles Haus. Am Samstag wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Habe dann mal vorsichtig in der Gaststätte versucht was zu singen.
Die Stimmbänder waren aber noch derartig beleidigt, daß lustige Effekte herauskamen. Es ging z.B. ohne Steuerung innerhalb eines gesungenen Wortes
von allein einen Ton rauf oder runter. Ich hab das dann schnell aufgegeben.
Am Freitag zu offenen Bühne kann ich bestimmt - falls nicht genug Sängerinnen
und Sänger kommen- wieder mitwirken. Es haben sich diesesmal aber schon Leute angemeldet. Ihr müsst also wahrscheinlich auf meinen engelsgleichen Sirenengesang
verzichten. Werde dann vielleicht virtuos das Schüttelei bedienen. Falls erforderlich kann ich auch beim Klampfen mithelfen. Wir freuen uns schon auf Freitag. Musiker haben wir ja jetzt schon einige kennengelernt. Hoffentlich kommt bald jemand,
der auch mal was anderes vorführt. Ihr wisst ja: Wir sind für alle Arten der Kleinkunst offen. Wenn es auf Dauer überwiegend Musik bleibt ist`s auch recht.
Vorankündigung: Am 29.03.2014 ab 20.00 Uhr gastiert bei uns das Oberpfälzer Duo
STEVE MCFLAME. Die beide spielen Rock, Country und  anderes. Auch nachdenkliche Stücke sind zu hören. Den Termin bitte vormerken.

Es grüßt euch euer sich noch in der Rekonvaleszens befindender
Hobby-Gastwirt von 1392 zu St. Leonhard.

Montag, den 17.03.2014

Paar Bier verkauft, paar Essen gemacht und paar Lieder gesungen. Mehr war nicht.
Guten Abend, gute Nacht.
HaPeWa

Montag, den 24.02.2014

Beatlemania und Sound der sixtieth. Das war das Motto der Fete vom 22.03.2014.
Eigentlich als Ersatzveranstaltung für den ausgefallenen Auftritt von Raido geplant wurde die Sache dann ein großer Erfolg. 2 Dj`s legten bei mäßiger Lautstärke überwiegend Musik aus den wilden 60ern und 70ern auf. Erstaunlich, daß wieder einmal im rappelvollen Saal fast nur junge Leute zu sehen waren. Die Teilnehmer
waren zu der Zeit als die an diesem Abend gespielte Musik aktuell war, ja noch Spurenelemente im Sauerampfer oder so. Also noch gar nicht auf der Welt.
Die Generation 50+ die sich schon aus nostalgischen Gründen hätte interessieren
können, war nicht vertreten. Oder haben die Chiemgauer in den bewegten Jahren
nur Ernst Mosch oder Heintje gehört?
Nächsten Samstag gibt es die nächste Chance für alte Säcke über 22 J. Das Oberpfälzer Duo Steve Mcflame spielt live Musik aus den sechzigern bis heute. Kommt also hinter dem warmen Ofen daheim hervor und macht mit. Generationenübergreifend ist jeder herzlich eingeladen an diesem gesellschaftlichen Ereignis teilzunehmen. Es geht los um 20.00 Uhr. Die Gaststube wird um 19.30Uhr geschlossen. Bewirtung dann nur noch im Saal.
Nicht vergessen: Freitag wieder Musikantentreffen in Irlham. Es wäre schön, wenn
insbes. Sängerinnen und Sänger dazukommen. Bei mir ist leider nach meiner Operation nichts mehr mit Singen. Ich hoffe, das gibt sich nach und nach.

Gruß und Schluss
H.-P.Walter,  Autoteile-Tandler zu München seit 1996, Kulturschaffender und
Tafernwirt aus Passion.

Montag, den 31.03.2014

Ein schönes Konzert mit Steve Mcflame durften wir am Samstag erleben.
Das vielseitige Duo aus Weiden in der Oberpfalz bediente ein breitgefächertes musikalisches Spektrum. Ausgestattet mit einem aufwändigen Equipment und
überdurchschnittlichem Können gab es überwiegend allgemein bekannte Stücke
aus dem Bereich Rock, Pop, Country und Oldies zu hören. Die Zuschauerzahl
blieb wieder mal überschaubar. Das schadete der guten Stimmung aber nicht.
Gegen Ende des Konzertes wurde sogar getanzt. Sonst gibt es nicht viel zu berichten.
Die ersten Gäste setzten sich am Wochenende schon draußen an den Terassen-Tisch. Habe noch mein Motorrad aus dem Winterschlaf geholt und 2 kleine Runden
gedreht. Das war gut.

Bis zu nächsten Mal.
Hans-Peter

Montag, den 07.04.2014

Normales Wochenende. Am Samstag einige neue Gesichter in der Gaststube.
Maibock und Josefi-Bock der Flötzinger Brauerei wurden probiert. Schmeckt
supergut, hat aber wie man u.U. schnell merkt reichlich Umdrehungen.
Am  Sonntag wieder das monatliche Veteranertreffen mit Brotzeiten, Kaffee und
Kuchen und einigen geistigen Getränken. Am Abend haben wir dann noch mit Bernhard Musik gehört. Der Bernhard hat einen erstaunlich breit gefächerten
Musikgeschmack. Angefangen von Pink Floyd über Leonhard Cohen, Abba, aber auch Guns'n Roses, Nirvana und andere. Wir haben unter anderem auch ein
Lied von Pete Wyoming Bender angehört, das sicher nicht so viele kennen.
Bernhard kannte sogar den Text. Pete ist ja leider vor einigen Wochen viel zu früh
verstorben. Das Lied heißt "Ich habe diese Frau geliebt" und ist so im Chanson Stil
geschrieben. Es gibt eine sehr schöne Version in bayrischer Mundart von Helmuth
Tremmel (Foitnrock) mit dem wir ja schon in Irlham Musik gemacht haben.
Einfach mal auf you tube anhören. Lohnt sich. Bernhard hat dann zugegeben, daß
er sogar sogenannte volkstümliche Musik hört. Wir werden dran arbeiten, daß er da abschwört. Was gibt es sonst noch? In dieser Woche wird die Terasse erneuert.
Die alten Bohlen kommen raus, so daß der Außenbereich dann auch optisch gut
zum 1. Gasthaus am Platz passt. Kommenden Freitag wieder offene Bühne. Samstag dann Club Leonhard mit 2 Bands.
 
Au revoir
Wirt und Kunstveranstalter H.P.W.

Montag, den 14.04.14

6 Jahre Club Leonhard. Das war eine gelungene Veranstaltung. 2 Bands unterhielten
die zahlreichen Geburtstagsgäste gekonnt. Die Lautstärke war diesesmal eher mäßig.
Gute Musiker brauchen halt die Zuhörer nicht mit irrrsinnigem Getöse niedersingen und spielen. Wer ko der ko! Natürlich muß es bei Rockmusik richtig krachen. Das hat´s auch. Insgesamt jedenfalls die angenehmste Club Leonhard Veranstaltung bisher. Unterm Strich: Schee war`s. Weniger schön bzw. katastrophal die priivaten
Vorkommnisse vom Samstag. Am Mogen wurde meine Frau völlig schuldlos in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt. Ein Auto wollte sie auf dem Weg nach Wasserburg überholen. Gleichzeitig kam von hinten ein weiteres Auto, das dann auch überholen wollte. Es kam zum heftigen Zusammenstoß der 3 Fahrzeuge. Unser
Jaguar wurde so schwer beschädigt, dass ich von wirtschaftlichem Totalschaden  ausgehe. Glücklicherweise war meine Frau mit dem großen Auto unterwegs. Wäre
es der Kleinwagen gewesen, den sie sonst fährt, hätte alles auch anders ausgehen können. Soviel zum Unfall. Ich bin dann mit dem Motorrad nach München und habe
ein anderes Auto geholt. Wir waren ja voll in den Vorbereitungen für die Veranstaltung am Abend und mussten noch einkaufen u.s.w. Insgesamt haben wir dann einige Stunden verloren und hatten Mühe rechtzeitig fertig zu werden. Der Gipfel der Niedertracht folgt noch: Ein widerlicher Mensch, falls man ihn überhaupt als solchen bezeichnen kann, hat sich gegen Mittag in unsere Privaträume geschlichen und die Wechselgeldkasse gestohlen. Ich lade diesen Meisterdieb ausdrücklich ein nochmal was zu versuchen. Ich bin jetzt gut vorbereitet. In diesem Zusammenhang: Das Betreten der Nebenräume ist grundsätzlich nicht gestattet. Die Zeitgenossen welche wenn wir mal einige Minuten nicht in der Gaststätte sind, weil wir Kaffee kochen oder so gleich die Küchentür aufreißen und hallo, hallo rufen oder gleich in Räumen, in denen sie nichts zu suchen haben persönlich suchen, gehen mir langsam aber sicher auf den Sack. Der Tafernwirt ist ein Ort der Muße und Entspannung. Wer keine Zeit hat mal 2-3 Minuten zu warten, wenn der Wirt gerade beschäftigt ist, möge bitte woanders hingehen. Wir wollen in der Gaststätte selber ruhig und entspannt arbeiten bzw. auch unseren künstlerischen Ambitionen nachgehen. Wir konnten inzwischen zu vielen Gästen ein freunschaftliches Verhältnis aufbauen. Nerver gehen uns auf den Zeiger.
Abschließend nochmal zu den Tabu-Räumen im Tafernwirt: Verstärkt wird da in Zukunft unser kräftiger Hund patroullieren. Der kündigt sich nicht an, wenn er kommt. Der ist dann einfach da. Sicher für Gäste sind nur die für den Publikumsverkehr freigegebenen Räume. Entsprechende Hinweisschilder sind angebracht.
Ihr habt sicher schon gemerkt, dass ich ziemlich sauer bin. Nach 3 schweren Diebstählen in 9 Monaten reicht es jetzt aber auch wirklich. Für Gäste, die sich an eigentlich selbstverständliche Regeln nicht halten, ist in Zukunft kein Platz mehr im Tafernwirt. Unseren liebenswerten Gästen, die ja glücklicherweise in der absoluten Mehrheit sind, wird keiner der hier angebotenen Schuhe passen. Die dürften ggf. sogar mal hallo, hallo rufen. Aber nur leise! Die anderen: Gewissen erforschen, ob man sich wiedererkennt. So jetzt hab ich genug Dampf abgelassen. Aus kaufmännischer Sicht wahrscheinlich eine Katstrophe, weil uns jetzt der ein oder andere fürchterlich abstraft und sein handgerührtes Leitungswasser nicht mehr bei uns trinkt.
 Bitte meine heutigen Ergüsse nicht als pauschale Gäste-Schelte missverstehen. 98% unserer Gäste sind wirklich o.k., freundlich und nett. Ein paar Deppen können einem manchmal schon den Spaß an der Freud nehmen. Von dem Diebsgesindel mal ganz abgesehen.

In diesem und im anderen Sinne euer jetzt manchmal leicht misanthropischer
Lieblingswirt Hans-Peter Walter

Vi Ses !

Mittwoch, den 23.04.2014

Ein ruhiges Osterwochenende liegt hinter uns. Leider war das Wetter noch nicht
so richtig Terassen-tauglich. Das wird sich hoffentlich in Kürze ändern. Die Nebenräume im Haus sind immer noch heftig ausgekühlt. Bis sich überall die Wärme durchgesetzt hat, dauert es erfahrungsgemäß wegen der dicken Mauern der Tafernwirtschaft. Wir haben unseren "Musikinstrumente Park" erweitert. Es steht jetzt auch ein Cajon (Trommelkiste) zur Verfügung. Außerdem habe ich eine elektr.
Geige angeschafft. Ich hoffe, dass ich irgendwann mal ein paar Töne rauskriege.
Die ersten Versuche waren allerdings ernüchternd. Hierzu muss ich sagen, dass ich in meinem ganzen Leben bis dato noch nie eine Geige in der Hand hatte. Allein das Stimmen ist schon für einen Autodidakten heftig. Da ich nicht vorhabe, Unterricht zu
nehmen, wird das Geigenspiel stark begrenzt bleiben. Der Sound eines Liedes ändert
sich aber total, wenn z.B. der Aufgang, der oft nur aus einigen Tönen besteht, von einem anderen Instrument als Gitarre gespielt wird. Habe jedenfalls schon 5 zusammenhängende Töne geschafft. Mit viel gutem Willen konnte man sogar erkennen, aus welchem Lied das war. Es gibt viel zu tun. Falls jemand ein paar Töne richtig spielen kann: Das Instrument steht ab der nächsten offenen Bühne (09.05.2014) zur Verfügung. (elektr. Geige ohne Korpus)
Bleibt brav und denkt daran: Die Fastenzeit ist vorbei. Man darf jetzt wieder ungehemmt Sau... und Fre... Also auf zum Tafernwirt.

Senorias, solo me queda desearles buenas noches.

Tafernwirt auf Leonharden.

Montag, den 28.04.2014

Alles muss raus! Bei der letzten großen Party vor 2 Wochen ist dieses mal rel. viel Flötzinger Pils übriggeblieben. Die  "Feierwütigen" waren, anders als beim vorletzten
mal, auf andere Erfrischungen fixiert. Darum am 1. Mai: Flötzinger Pils 0,33 € 1,80.
(so lange Vorrat reicht) Es gibt natürlich wie immer auch was guad´s zum Essen.
und ausgewählte Musik im Hintergrund. Hier können wir Musikwünsche berück- sichtigen. Es ist alles vorhanden.
Das Wochenende lief routiniert ab. Wegen anhaltender gesundheitlicher Probleme
nach meiner Operation konnte ich am Freitag in Irlham nicht richtig mitmachen.
Es waren aber viele Musiker da, so dass mein Mitwirken nicht so erforderlich war.
Ich habe mich dann auch mehr oder weniger auf`s Zuhören beschränkt. Besonders
gut gefallen hat mir der Vortrag von Anett und Franky. Schnorrer, Penner, schräge Narren- ein Lied, das wahrscheinlich schon im Mittelalter entstanden ist. Dafür, daß es
noch nicht richtig geübt worden ist, war das schon beachtlich. Ich persönlich erfreue
mich sowieso gerne mal an etwas außergewöhnlicher Musik. "Blowin in the Wind" ist schon 1 Milliarde mal verschrummelt oder verlagerfeuert worden.
Am 09.05.2014 ist wieder offene Bühne im Tafernwirt. Neue Instrumente sind
hinzugekommen.
Noch was in eigener Sache: Durch diverse Bandauflösungen sind einige Live-Termine ausgefallen. Es kann noch was eingeschoben werden. S. Termine.
Bevorzugt Künstler aller Art aus der Region. Wir können leider nach wie vor nicht einschätzen, wie viele Besucher kommen. Es ist dann ziemlich blöd, wenn Bands aus weiterer Entfernung mit viel Aufwand anreisen und es kommen nur wenige.
Künstler von auswärts, denen das nichts ausmacht: Bitte Kontakt aufnehmen. Die Bedingungen stehen unter Künstler/ Veranstaltungen.
Diese und nächste Woche haben wir wegen Hausgästen wahrscheinlich tägl. geöffnet. Bei Bedarf also einfach an der Tür kratzen, und es wird euch aufgetan.

Do videnja !

Euer Wahlbayer, Weltbürger, Kunstmacher und Passions-Wirt
HaPeWa

Dienstag, den 06.05.2014

Hallo, interessant war es in der letzten Woche. Am 1. Mai sind die Gäste, die man
während der kalten Jahreszeit kaum gesehen hat, wohl kollektiv aus dem Winterschlaf
erwacht. Die Sonne ließ sich sehen und so war großer Andrang auf der Terasse zu
verzeichnen. Am Sonntag dann zunächst am Morgen der Leonhardiverein zum
Weißwurstfrühstück und nachmittags die Veteraner zum Monatstreffen. Alles total easy. Habe dann ab spätnachmittags noch Musik gemacht. Leider habe ich nach
meiner Operation vor 2 Monaten noch ziemliche Probleme. Nicht nur mit der Stimme. Habe deswegen dann am Montag eine Logopädische Therapie begonnen. Die Logopädin meinte, daß der verstörte Stimmbandnerv sich vielleicht wieder regeneriert
und wir das durch entsprechende Übungen günstig beeinflussen können. Ihr könnt also guter Hoffnung sein, daß die verlorenen Töne nach oben wiedergefunden werden und ich euch dann wieder uneingeschränkt mit meinem überirdischen
Gesang erfreuen kann. Wenn nicht, wird halt nur noch der Blues gesungen oder
tief gebrummt. Es müssten sich dann, wenn ich bei der offenen Bühne mal dran bin, ggf. ein paar mehr Backgroundsängerinnen einfinden, die mit ihren glockenklaren, hellen Simmen dagegen halten. (Hupfdohlen von 16J-80J. die mit wilden Can-Can
Tänzen im Vordergrund der Bühne agieren, könnten das Publikum evtl. auch von
z.Zt. mangelhafter Sangeskunst ablenken.) Also Mädels und Damen: Auf geht´s.
Bis Freitag zur offenen Bühne.

Sayounara !

Hans-Peter Walter

Montag, den 12.05.2014

Offene Bühne am letzten Freitag. Um 20.00 Uhr waren einige Zuschauer da. Leider
keine Musiker oder andere Künstler. Das änderte sich später glücklicherweise noch.
Der zuverlässige Franky mit Gitarre und zwei weitere Musiker ( Bass und Gitarre) tauchten zur leicht fortgeschrittenen Stunde noch auf. Der Gitarrist, der auch schon einmal in Irlham dabei war, kommt eigentlich aus dem klassischen Fach und spielt
auf hohem Niveau Sonaten und andere anspruchsvolle Stücke. An diesem Abend wurde beherzt die E-Gitarre gespielt, und es waren erstaunlich gut interpretierte Soli zu hören. Überhaupt hatten wir an diesem Abend mal zumindest teilweise einen
beinahe Band-Sound. Wenn halt ein Bassist und noch ein guter Sologitarrist dabei
sind kommt schon ein bisschen was. Einige Stücke klappten natürlich nicht so gut.
Wir standen ja auch in der Zusammensetzung noch nie zusammen auf der Bühne. Jedenfalls wurde noch lange mit viel Enthusiasmus gespielt und geschrummelt. Mir, und ich glaube auch allen anderen Musikern und den Zuhörern, hat es jedenfalls super gefallen. Schade, dass weder Schlagzeuger noch Keyborder da waren. Sängerinnen und Sänger wären auch gut gewesen. Vielleicht beim nächsten mal. Ich habe wieder zu viel gesungen. Meine Logopädin hat mir bei der heutigen Sitzung aufgetragen, zumindest die laut gesungenen meist rockigen Lieder mal eine Zeitlang auszulassen.
Also gibt es zumindest von mir erstmal nur noch sanfte Balladen und Liebeslieder,
bei denen euch die Nackenhaare hochstehen werden. (wegen der Grauslichkeit?)
Möglicherweise sind bei der nächsten offenen Bühne am 13.06.14 soviele
andere Sänger da, dass ich euch das nicht antun muss. Warten wir`s ab.
Ansonsten ist diese Woche nichts zu berichten. Die tägl. Gastronomie ist halt
inzwischen Routine.

Adeus

Das Team aus der Tafernwirtschaft

Dienstag, den 20.05.2014

Ansatzweise konnte man es schon bemerken: Langsam aber sicher kommt der Sommer. Die Raucher unter euch atmen sicher tief durch. Endlich wieder im
schönen Tafernwirt Biergarten sitzen und ungestört Rauchopfer in den blauen
bayrischen Himmel blasen. Da kommt Freude auf, und die Halbe schmeckt gleich viel besser. An dieser Stelle in anderer Sache ein wichtiger Hinweis: Es hat sich an den wenigen Sonnentagen, die wir bisher hatten, herausgestellt, daß sich  bei schönem Wetter die Anzahl der Gäste schlagartig erheblich erhöht. Die Lebensmittelbevor- ratung ist von daher nicht so einfach. An manchen Tagen ein richtiger Ansturm, an anderen Tagen nichts. Wir wollen weiterhin vorzugsweise frische Zutaten verwenden. Es wäre schön, wenn sich Gruppen von mehr als 4 Personen künftig zum Essen anmelden, damit wir alles besser organisieren können.
Was gibt es sonst zu berichten? Die letzte offene Bühne hat mir so gut gefallen. daß
mich das bestärkt hat, die PA und den Instrumentenbestand zu erweitern.
Es kommt in Kürze also was Neues hinzu. Die technischen Möglichkeiten werden
dadurch sicher nochmal erheblich verbessert. Ob wohl bald mal jemand zur offenen
Bühne kommt, der was anderes als Musik macht? Hatten wir bis jetzt noch nicht.
Insofern bis jetzt reine Musik Offene Bühne. Wir haben noch keine Sketche, Zaubern, Theater, Comedy, Travestie oder anderes gehört oder gesehen. Es wäre richtig gut, wenn da auch mal was kommt. Z.Zt. haben wir wegen Hausgästen öfter mal auch
außerhalb der regelmäßigen Zeiten geöffnet. Einfach nachschauen.
 

Uf widerluege

Euer wahlbayrischer Kosmopolit, aber trotzdem leicht Euroskeptischer Wirt.

Dienstag, den 03.06.2014

Stelle fest, dass es gar nicht so leicht ist, jede Woche was Interessantes zu berichten.
Das Leben plätschert in so einem kleinen Ort wie St. Leonhard doch zeitweise
recht ereignislos dahin. Der Dorftratsch ist verstummt und auch die ein oder andere üble Nachrede ist uns nicht mehr zu Ohren gekommen. Ab und an gibt es schon so manche Anekdote die man ja als Wirt dann oft als erster hört. Da das manchmal
aber doch recht persönliche Angelegenheiten sind, verzichte ich hier darauf mich
dazu auszulassen.

Am letzten Freitag war ja wieder Musikantentreffen in Irlham.
Es waren neben der fast schon Standardbesetzung einige neue Musiker und auch Zuhörer dazugekommen. Erwähneswert insbesondere der Trommler (2 große Bongos) der den Klang der vorgetragenen Lieder doch erheblich verbesserte und
bereicherte. Klavier konnte dieser Musiker auch noch spielen, so dass wir einen musikalisch sehr vielseitigen Abend erleben konnten. Neue Bekanntschaften wurden geschlossen und bis in die Nacht Musik gemacht und geratscht.
 
Vielleicht finden sich einige der neuen Bekannten dann auch mal bei uns ein. Am Freitag den 13.06.2014 ist es wieder so weit: Offene Bühne im Tafernwirt. Die Bretter, die die Welt bedeuten, stehen wieder für alle offen. Musiker brauchen im übrigen nicht unbedingt Instrumente, die man verstärken kann. Wir haben einiges da, was man an unsere PA anschließen kann. Vorhanden sind u. a.: 3 Acoustic Gitarren mit Tonabnehmer, 1 E-Bass, 1  E-Gitarre, 1 E-Geige, 1 Keybord und 1 Schlagzeug. Außerdem Klein-Percussion und diverse Effekt-Geräte.

Außerdem haben wir auch schon öfter mal unplugged gespielt. Immer wie es sich so ergibt. Spaß macht es so oder so. Wir seh`n uns.

beannachd leat

H.-P.

Dienstag, den 10.06.14

Verhaltenes Pfingstwochenende. Es war wohl zu heiß. Radler, Wanderer und Biker
trauten sich nicht so richtig raus und haben wohl lieber zu Hause die Füße ins
Planschbecken gehalten. Für viele ist ja bei der Affenhitze Bier oder Alkohol
sowieso nicht so angesagt.
Pfingstmontag war es dann mehr. Vor allem wurden unsere frischen Lebensmittel weitestgehend verbraucht. Wir mussten nichts einfrieren.
U.a. war eine Mutter mit Mann, 2 kleinen Kindern (3 u. 6 Jahre) und der Oma da. Als wir uns nach dem Essen bei den Kindern erkundigten, ob es denn geschmeckt hat, war die Antwort: Das hatten wir noch nie, dass im Biergarten alle Teller leer sind. Wir fragten dann besorgt, ob es denn nicht genug war? Nein, nein, das hat nur so gut geschmeckt! Da kommt Freude auf. Im Gespräch mit der Mutter stellte sich heraus, dass diese vor ca. 20 Jahren bei Feten im Tafernwirt dabei war. Aus nostalgischen Gründen wurde dann unsere "Rockhöhle" im ersten Stock besichtigt. Ein freundliches Paar aus München, die bei uns im Biergarten gegessen hatten (das Essen wurde ausdrücklich gelobt) kam auch noch mit nach oben. Ich hab dann kurz die PA gestartet und ein Lied von Bob Dylan gespielt. Alle stiegen sofort darauf ein und es wurde sogar ein wenig getanzt. Das sind so die Momente, für die wir die Gaststätte betreiben. Es hat sich wieder mal gezeigt, was ich schon mal an anderer Stelle geschrieben habe: Gute und freundliche Menschen haben Lieder. Die Bösen gehen wahrscheinlich zum Brummen in den Keller.
Am Freitag den 13.06.14 darf dann nach Herzenslust bei uns zur offenen Bühne
wieder jeder der will mitbrummen oder auch in höchsten Tönen jubilieren. Ab 19.00 Uhr. Wir laden herzlich ein. Bis dahin.
(Bitte den Button Event-Vorschau regelmäßig anklicken. Hier steht alles über den geplanten Bob Dylan Abend. Wie es so laufen soll, Liederauswahl u.s.w.)

Kwa heri !

Hans-Peter

Montag, den 16.06.2014

Das war ein interessantes Wochenende. Zu offenen Bühne am Freitag hatten
sich mindestens 15 Musiker angekündigt. Gekommen sind dann wahrscheinlich aufgrund des sehr guten Wetters und den damit verbundenen anderen Freizeitmöglichkeiten nur einige wenige. Es wurde dann noch aus musikalischer Sicht eine der besten offenen Bühnen. Einige der Stücke, die gespielt wurden erreichten durchaus Konzert-Niveau. Das Problem ist ja immer, wenn sich Musiker spontan treffen: Jeder hat meistens viele Songs im Repertoire, aber nur selten haben alle die gleichen Lieder.
Man muss dann halt erstmal einen gemeinsamen Nenner finden. Das hat dieses mal  gut funktioniert und es kam ganz gute Musik heraus. Es fehlten Sängerinnen.
Meine Frau hat mit mächtiger Stimme alles gegeben und im Background einen ganzen Chor ersetzt. (Mit technischer Unterstützung) Meine Stimme hat sich nach meiner Operation vor einigen Monaten jetzt doch wieder weitestgehend regeneriert. Ich kann jetzt fast wieder piepsen wie ein Vögelchen. Fazit: Ein schöner musikalischer Abend, der erst rel. spät begann, weil wir erst Holland-Spanien auf Großbildleinwand angeschaut haben. Beim Konzert am nächsten Samstag zeigen wir zusätzlich auch Fußball.
Am Samstag wars dann besonders lustig. Beim gemeinsamen Fußballschauen haben uns dann einige Einheimische die Feinheiten des oberbayrischen Dialektes nochmal näher gebracht. Wir haben einiges erfahren und gelernt über Ummi, Aufi, Obi, fiari oder auch arschlings rückwärts fahren. Besonders nett: Ein befreundetes Ehepaar ist sich nach über 30 Jahren nicht einig darüber ob fiari jetzt eher geradeaus oder
vorne ist oder auch dahinter oder ob hinter auch nach vorne sein kann. Einen unserer Stammgäste, der schon viel herumgekommen ist, und als Umgangssprache
ausschließlich Chiemgauer bayrisch spricht fragte ich dann noch, ob er notfalls auch
hochdeutsch könne. Die hochdeutsche Antwort war dann: Jo Moi, i moan scho.
Der  Abend verging wie im Flug und plötzlich war es 2Uhr.

Pfiad´s euch

H.Peter Walter

Montag, den 23.06.2014

Es ist endgültig bewiesen: Mir san von do! Am letzten Mittwoch waren Heimatpfleger
in der Wirtschaft. Wir erfuhren, dass der erste urkundlich erwähnte Wirt der Tafernwirtschaft um das Jahr 1400 herum genau wie wir den Familiennamen Walter trug. Ein abenteuerlustiger Vorfahre hat sich also wahrscheinlich vor ca. 550-600 Jahren auf den Weg nach Norden gemacht um die damals noch nicht so große
weite Welt zu erkunden. Mir erklärt sich so jedenfalls das unendliche Sehnen, welches
ich tief in meinem Inneren empfunden habe, wenn ich früher den Namen St.Leonhard hörte. Back to the roots. Mir san wieder do und san nu so richtige Bayern. Mir sauffan
wia de leacha, un 60er fans san ma a. Bleibt noch zu hoffen, dass nachdem der 1. Wirt ein Walter war, nicht auch der letzte ein Walter ist. (Der letzte Wirt bin ich ja sowieso, aber auch der letzte?)
Was gibts sonst? Am Samstag war das Super-Konzert mit Rising Spirit, Craving Sun und Cock Dylan aus Wasserburg. Richtig los gings erst nach Deutschland-Ghana. Das Spiel wurde erst gemeinsam auf Großbildleinwand in der Gaststube
angeschaut. Danach dann der feierliche Einzug der Gladiatoren (Musiker) und Gäste
in unsere kultige Rockhöhle. An diesem Abend eher Rockhölle. Die Bands spielten
derart heftig auf, dass man meinte, die Ohren fliegen einem weg. Mit gekonntem Spiel
und großartiger Bühnenshow wurden die Zuschauer derartig angeturnt, dass schon
nach kurzer Zeit gewaltige Tänze (Pogen) in unserer altehrwürdigen Halle zelebriert wurden. Erstaunlicherweise hielten hier auch die Mädels richtig dagegen. Der ein oder andere Tänzer setzte sich dann bei dem Versuch eine 3-fach gesprungene
Sitzpirouette zu tanzen auch mal auf den Hintern. Die Combos gaben alles bis zur
mentalen und auch körperlichen Erschöpfung. Die Stimmung war absolut super.
Ein gelungenes Konzert der härteren Art. Wird in absehbarer Zeit wiederholt.
Der nächste Gig am 12.07.14 mit The Hat aus Regensburg kann auch - mit dann etwas anderer Musik-  toll werden. Die Buam spielen rockige Welthits, aber auch
sanfte und bluesige Sachen zu denen man dann -wenns beliebt- auch mal ein
Schmuse-Tänzchen (wie früher?) mit der Liebsten auf unserem Spanplatten-Parkett machen kann. Zu den härteren Geschichten von den Stones oder so kann natürlich schon allein aus nostalgischen Gründen auch geheadbangt werden. Wenn da, wo früher die Haare bis zum A... wuchsen, nicht mehr so viel ist, spiegeln sich dann halt unsere zuckenden Scheinwerfer. Das ist auch schön. Kummts eina un machts mit!

Alles andere in diesen Tagen ist Routine. Eisbecher, Flötzinger-hoibe, Schnitzel mit Pommes, oder Spezi, Wasser sind an den heißen Tagen so der Renner.

Edi hat uns nochmal die Feinheiten der bayrischen Sprache näher gebracht.
Nach Minga fährt man jedenfalls aufi, nach Traunstein aber ummi, und es gibt auch noch eine Stadt in die man fiari fährt. Hoffentlich hab ich mir das richtig gemerkt.

Pheri Bhetaula!, Namaskar

Hans - Peter Walter,
ehrwürdiger Wirt auf St. Leonhard

Montag, den 30.06.2014

Es gibt nicht so viel, worüber ich heute berichten kann. In der Wirtschaft keine besonderen Ereignisse. Bisschen Fußball geschaut und am Samstag Brennholz gespalten. Der Winter steht vor der Tür. Agenehme, kurzweilige Stunden konnte
ich wieder am Freitag bei Frankys Musikantentreff in Irlham verbringen. Am gemütlichen Lagerfeuer habe ich dieses mal überwiegend nur zugehört. Es gab
teilw. Lieder zu hören (z.B. von Maxwell) die bisher noch nicht gespielt worden waren.
Besonders interessant auch Gitarrist Toni, der dieses mal eine Resonanzgitarre dabei hatte. Ganz eigener Sound. Klingt fast wie ein Banjo. Der Toni hats auch wirklich drauf. Alle anderen überzeugten wie immer mit ihren glockenklaren Stimmen und
virtuosem Spiel der Instrumente.  Sogar ein Trompeten-Solo gabs dieses mal.
Ein schöner Abend. Am Freitag den 11.07.14 wieder offene Bühne im Tafernwirt.
Wer hat, sollte bitte Instrumente zum Einstöpseln mitbringen. Geht aber auch anders.
Wir finden immer eine Möglichkeit, dass die unverstärkten Instrumente nicht untergehen. Im übrigen sind Gitarren, Bass u.s.w. vorhanden und können benutzt werden. Vielleicht schonmal Things have changed von Bob Dylan in der Version der
Rain dogs, sweden anhören. Würde das Lied gerne mal mit euch in ähnlicher Interpretation spielen. Unsere End-Hymne für das Konzert Nobody plays Dylan like Dylan am 04.10.14 soll My back pages werden. In der Version mit Neil Young, Clapton, Harrison, und natürlich mit Bob Dylan. Alle teilnehmenden Musiker gehen
dann zusammen auf die Bühne um das Lied als Höhe- und Schlusspunkt des Abend vorzutragen. Das muss auf jeden Fall vorher geprobt werden. Bitte mit mir absprechen. Google: My back pages Young. Dann findet man es. Wer spielt die Soli?
Wer singt jeweils 1 Strophe?
Unter dem neuen Button Songliste könnt ihr nachschauen welche Lieder sozusagen schon vergeben sind. Natürlich kann auch ein Stück 2 mal am Abend von verschiedenen Interpreten gespielt werden. Schickt mir eure Lieder p. Mail. Ich trage das dann ein. Auch angeben ob ihr Unterstützung sucht.

L.G.
Landlord H.-P.W.

Dienstag, den 08.07.2014

Erst schien die Sonne, dann hats geregnet, dann schien wieder die Sonne und es war eine Bullenhitze. Jetzt regnet es gerade wieder. Große Temperaturschwankungen kann man registrieren. Bei der letzten Fußballübertragung mussten wir einen Heizlüfter einsetzen um Raumtemperatur zu erreichen. Und das im Juli! Große Schwankungen auch beim Gästeaufkommen. An manchen Tagen hohe Frequenz und 1 Tag später bei gleichem Wetter niemand zu sehen.
Am nächsten Freitag ist es wieder soweit.Wetterunabhängig findet wieder unsere offene Bühne statt. Musiker, Kabarettisten und Künstler jeden Genres sind wie immer herzlich eingeladen. Am Samstag dann TheHat aus Regensburg. Es gibt Oldies, die wir alle kennen. Die Musik der Band eignet sich auch zum tanzen. Wer also Lust und Zeit hat: Vorbeikommen. Der Eintritt ist frei. Es geht los ab 19.30Uhr (Einlass in den Saal) Ende offen.
Wenn genügend Gäste da sind, feiern wir ab Mitternacht 1 Jahr Tafernwirt. Eröffnung war am 13.07.13. Jeder der genau um 24.00 Uhr noch da ist, erhält ein Getränk zur Feier des denkwürdigen Jubiläums auf Kosten des Hauses. (Bier oder AKF Getränk) Die Band spielt im übrigen in mäßiger Lautstärke. Einem entspannten Abend mit handgemachter Cover-Musik und kühlen Getränken steht somit nichts im Wege.
Für Brotzeiten ist auch gesorgt.

Grüße an alle, die uns kennen.
Familie Hans-Peter Walter

Sonntag, den 13.07.2014

Allen Unkenrufen zum Trotze und einiger Leute Gemotze: Das erste Jahr im Tafernwirt ist geschafft. Zwischenbilanz: Einige wenige schöne Tage, der Rest
so la la. Ich durfte als Wirt in diesem Jahr ein gerüttelt Maß an Voreingenommenheit
erfahren, wie ich es bis dato noch nicht erlebt habe. Mindestens 20 Leute haben mir
bisher - meistens in 3-4 kurzen Sätzen erklärt- wie man dem Tafernwirt mal eben
sofort zu neuer Blüte verhelfen kann. Das geht dann von Tanztee veranstalten über Schnitzeltag für € 4,90 bis zum Absenken des Bierpreises. Das wichtigste: Illegales Rauchen muss unbedingt toleriert werden und schon wird die Wirtschaft gestürmt.
Die schlauen Ratschläge kommen dann erstaunlicherweise immer von Menschen,
die in ihrem Leben nie was Besonderes gemacht haben und allenfalls fleißig und zuverlässig ihrer Arbeit als Angestellte oder sonstwas nachgegangen sind. Jedenfalls habe ich inzwischen unaufgefordert mindestens 20 fertige Konzepte erhalten. Diese unterscheiden sich aber so gewaltig, dass man dafür auch 20 verschiedene Gaststätten brauchen würde.
Tatsache ist, dass fast alles, was wir bisher angeboten haben, nur sehr zögerlich angenommen wird. Jüngste Beispiele: WM Fußballübertragung auf Großbildleinwand mit meistens 2-4 Gästen. Offene Bühne mit 3 Personen. Konzerte mit Bands, die bekannte Musik spielen, finden vor wenigen Zuschauern statt oder mussten sogar mangels Interesse schon abgesagt werden. Insbesondere junge Leute lassen sich im Tafernwirt kaum sehen. Unsere Stammgäste sind eher ältere Semester. Die Gaststätte ist offensichtlich in den letzten Jahren in nur eine Richtung manövriert worden: Große Partys, bei denen man dann mal ein wenig die Sau rauslassen kann wie es in anderen Häusern sicher nicht erlaubt ist. Es ist nie was wirklich Schlimmes passiert. Keine Raufereien oder so. Die Wirtschaft wurde ja schon bei solchen Anlässen regelrecht überrannt, so dass man den Betrieb kaum noch händeln konnte.
Nichts Gravierendes, aber die Summe der
unangenehm ablaufenden Kleinigkeiten   verleidet einem die Großpartys. Von den hunderten junger Gäste, die bei den Feten waren, konnten wir tatsächlich keinen einzigen als Normalgast gewinnen. Das Phänomen beschreiben auch schon die Vorbetreiber der Gaststätte C.L. Bei Feten total voll, am nächsten Tag kaum ein Gast. Die Taferwirtschaft steht offensichtlich seit Jahren nur für kurzes wüstes Feiern, bei dem man dann üblicherweise seine Fußabdrücke an den Wänden bis in 1,50m Höhe ?? hinterlässt und auch sonst mit dem Gebäude nicht zimperlich umgeht. Das macht alles in allem unterm Strich keine Freude. Insgesamt in St. Leonhard somit keine günstige Gemengelage. Was viele Leute wollen, gefällt uns nur m.E. Was wir wollen, wird nicht richtig angenommen.

Da wir keine Lebenszeit mehr zum Verplempern haben, bleibt die Tafernwirtschaft ab sofort auch donnerstags geschlossen. Bis auf weiteres nur noch Freitag - Sonntags geöffnet. Das tut uns leid für unsere lieben Stammgäste aus St.Leonhard und Umgebung, die auch am Donnerstag gekommen sind. Der Aufwand steht leider in keinem Verhältnis. Die Oberschlauen könnnen jetzt sagen: Da braucht man ja nicht hinzugehen. Der hat ja nie offen.

Alles in allem ein nicht so erfreuliches Resümee des ersten Jahres. Zum Schluß noch an alle, die es ja von Anfang an gewusst haben: Wenn wir weiterhin gesund bleiben, sind wir noch etliche Jahre da. Die Kosten konnten wir bisher immer mit unserem Leonharder Stammpublikum und durchreisenden Gästen erwirtschaften.
Der Rest ist Hobby. Unser Kulturprojekt Kunst auf dem Land im Tafernwirt wird weiter kraftvoll und intensiv betrieben. Wir haben einen Super Raum für Auftritte aller Art und auch für unsere eigenen künstlerischen Ambitionen. Früher haben wir im Lager meines Autoteile-Geschäftes geübt. Kein Vergleich. Ein Übungsraum wie in der Tafernwirtschaft wäre in München beinahe unerschwinglich. Es gibt noch einige weitere Vorteile im privaten Bereich, die es dann letztendlich doch sinnvoll machen in St. Leonhard zu bleiben.
Hierzu zählen so Kleinigkeiten wie Grillen u.s.w. Das geht in München nicht so ohne weiteres. Außerdem die Möglichkeit ab und zu dem Trubel der Millionenstadt zeitweise
zu entfliehen und sich in die Einsamkeit zurückzuziehen. Super Landschaft mit guten
Motorrad-Strecken und einiges mehr. Das lohnt sich für uns schon privat.

Mit diesen Ausführunge beende ich dann auch das regelmäßige Tagebuch. Es ist
alles gesagt und es gibt eigentlich nichts mehr zu berichten. Vielleicht
schreib ich hier sporadisch nochmal was. Die Termineintragungen, Event-Vorschau u.s.w. werden weiterhin regelmäßig aktualisiert.

Euer Hobby-Gastwirt
Hans-Peter Walter

15.07.2014

Nachtrag.
Hier noch eine Erklärung / Richtigstellung zum Eintrag v. 13.07.2014

Es haben mich nach der Veröffentlichung des Eintrages schon etliche mails mit Fragen
und auch mit der Bitte das Tagebuch weiterzuführen erreicht. Wie die rel. vielen
Clicks zeigen, hat das ja bei einigen Leuten beinahe Kultstatus. Meine Ausführungen
im Tagebuch sind meine ganz persönliche Sicht der Abläufe. Die Schilderungen sind nicht so zu verstehen, dass im Tafernwirt grundsätzlich nichts läuft. Dann wären wir schon längst nicht mehr da. Wir hatten schon richtig gute Veranstaltungen, bei denen auch genügend Zuschauer gekommen sind. Ich erinnere hier nur an Random7 oder die New Backroads. Die spontanen Jam-Sessions -teilw. auch im Gastraum- waren saugut. Die Anwesenden waren immer ganz begeistert. Insofern schwer nachzuvollziehen, warum besondere Ereignisse dann beim nächsten mal nur sehr zögerlich angenommen werden. Es ist halt mal so oder so. Die paar Einwohner von St.Leonhard können auch mit viel gutem Willen nicht entscheidend beitragen. Viele kommen durchaus regelmässig. Der Ort ist aber mit ca 100 Menschen einfach zu klein. Es muss gelingen Leute aus den umliegenden Ortschaften für den Tafernwirt zu gewinnen. Wir arbeiten weiter intensiv daran ein größeres Publikum für unsere kulturellen Angebote zu generieren.
Die meistgestellte Frage in den mails war, ob wir denn jetzt keine Lust mehr haben und aufhören. Legt euch wieder hin und beruhigt euch. Wir bleiben euch noch lange erhalten und werden uns weiter stark anstrengen einen schönen Kulturbetrieb zu
etablieren. Die sog. Normalgastronomie wird zuverlässig weitergeführt. Allerdings ab sofort mit geänderten Öffnungszeiten. Einem einfachen Feierabendbier steht somit weiterhin nichts im Wege. Ob ich das Tagebuch noch weiter fortführe, werde ich mir nochmal überlegen. Vielleicht in anderer Frequenz.

Gruß und Schluss

Montag, den 11.08.2014

Heute lohnt es sich mal wieder was zu schreiben. Am Samstag hatten wir ein
dieses mal wirklich gut besuchtes Konzert mit den NoMemories. Mit viel Können
und Spielfreude coverte die Band allseits bekannte Lieder aus vergangenen Zeiten
oder auch aus jüngeren Jahren. Es wurde so richtig abgerockt, die Zuschauer tanzten und hüpften begeistert vor der Bühne herum. Besonders erfreulich: Die Band spielte nicht mit dieser manchmal völlig übertriebenen Lautstärke, die wir bei anderen Events schon ertragen mussten. Hier gilt in Zukunft für alle Kapellen, die bei uns auftreten wollen, eine Lautstärkenbegrenzung bis max. zu dem Pegel mit dem die NoMemories gespielt haben. Wir hatten ja, wie schon an anderer Stelle erwähnt, schon Konzerte bei denen junge Leute nach Gehörschutz gefragt haben, weil es einfach zu laut war. Ich meine: Rockmusik darf oder muss laut sein, aber was zuviel
ist, ist zuviel. Zudröhnen gibts im Tafernwirt nicht mehr. Unter dem Strich war das am Samstag eine besonders gelungene-wenn nicht sogar die beste- Veranstaltung die wir bisher im Tafernwirt hatten. Es waren auch Eltern bzw. Verwandte der jungen Musiker da, die es dann richtig gut fanden. Angedacht ist bereits am 2. Weihnachtstag
ein Event mit den NoMemories bei dem dann noch zusätzlich ein DJ auflegt. Bis September wollen wir den Termin festmachen. Das wird dann hier veröffentlicht. Dank nochmal an die Band für´s zuverlässige Aufräumen am Sonntag. Ich brauchte fast nichts mehr zu machen. Soviel zu diesem schönen Wochenende.
Unser eigenes Equipment haben wir jetzt erweitert. Es ist ein 20-Kanal Powermixer
hinzugekommen. Außerdem 2 Monitorboxen. Steht bei der offenen Bühne oder auch für Künstler zur Verfügung.

Bis dann!
Hans-Peter Walter

Mittwoch, den 03.09.2014

Offene Bühne am 12.09.2014. Manuel Schubert, Gitarrist aus München, hat sich für diesen Tag angemeldet. Manuel ist erst 12 Jahre alt und hat schon den 1. Preis bei
Jugend musiziert in Bayern gewonnen. Er hat bereits ein kleines Programm aus den
Genres Rock, Pop, Hardrock und Improvisation. Es haben sich noch andere interessante Hobbymusiker für diesen Abend angesagt, so dass wir vielleicht mal wieder eine richtig schöne Jam-Session hinkriegen. Es sollen auch Lieder für unseren
Dylan Abend geprobt werden. Wir könnten da noch einige Mitmacher gebrauchen.
Insbesondere Frauen für Background oder auch Leadgesang oder Instrumentallistin.
Einfach zur offenen Bühne kommen. Wir sprechen dann darüber, was ihr machen könnt oder wollt. Mit Eduard (Synthesizer) werden wir Things have changed und
Ain´t no Sunshine performen. Wir hatten diese Woche schon mail- und Telefonkontakt und haben uns ein wenig abgesprochen, wie die Stücke gespielt werden. Ich denke, dadurch steigen die Chancen, dass mal ein Lied komplett
gespielt wird und sich vielleicht auch noch ganz gut anhört, ganz erheblich. Einige
Lieder haben ja auch bisher schon ganz gut geklappt. Z.B. wie Franky den Solopart
von Sultans of swing auf seiner Westerngitarre spielt: Hörenswert.

Wer sich noch für den Dylan-Abend mit anderen zusammen tun möchte oder
solo üben möchte (PA ausprobieren), sollte jetzt damit anfangen. In wenigen
Wochen, am 04.Oktober, ist es soweit: Nobody sings or plays Dylan like Dylan.
An diesem Abend können nur angemeldete Leute mitmachen. Unvorbereitet
und unangemeldet vorbeikommen und ein bisschen mitspielen geht an diesem Abend nicht. Dafür bieten wir die offene Bühne an. Traut euch und tragt bei zum Gelingen dieses Abends. Es wird keine große Kunst erwartet. Einfach nur ein wenig üben und dann auftreten. Proben sind im Tafernwirt jederzeit von Do-So. möglich.

Bis zum Wochenende oder zur nächsten offenen Bühne

Euer Hobby-Gastronom und Musikmacher
Hans-Peter Walter

Sonnntag, den 14.09.2014

Wow!!! Manuel Schubert (12 Jahre alt), begnadeter Nachwuchs-Gitarrist aus
München, spielte bei unserer offenen Bühne am 12.09.2014 groß auf. Teilweise
von seinem Vater solide auf der E-Gitarre begleitet, gab es wilde Rock-soli
wie z.B. Stairway to heaven, aber auch ruhig dahinfließende Lieder, von denen
dann das ein oder andere von Eduard am Syntheziser mit einem Klangteppich
unterlegt wurde. Es war für Monika und mich schon eine besondere Ehre mit Manuel All along the watchtower und Love minus zero spielen zu können. Das ist natürlich immer etwas schwierig, wenn man noch nie zusammen gespielt hat. Dank Manuels
großartigem Improvisationstalent war es dann richtig gut. Die Soli passten. Den diesesmal doch etwas zahlreicheren Zuschauern gefiel es supergut und Manuel erntete mehr als einmal heftigen Beifall. Erstaunlich, dass sich mal wieder kaum jemand der vielen Hobby-Gitarristen, die ich hier inzwischen so kennen gelernt habe,
hat sehen lassen . Wahrscheinlich sind die alle so gut, dass keine Inspiration mehr gebraucht wird. Alle Anwesenden waren jedenfalls sehr froh, dass wir den wahrscheinlich besten Nachwuchs-Gitarristen Bayerns da haben durften. (1.Preis bei Jugend musiziert in Bayern!!) Manuel hat zugesagt, bei unserem Dylan-event evtl. mit seinem Vater und seiner Schwester mitzumachen. So viel zu diesem außergewöhnlichen Kind.

Der zuverlässige Franky klampfte und sang dann noch gekonnt einige Songs
in bayrischer Mundart. Von Franky und mir gabs dann noch Sultans of swing
mit einigen Fehlern. Eduard unterstützte meine Fau und mich bei Things have
changed. Der Abend wurde dann noch genutzt um Stücke für unser Dylan-Konzert
einzuüben. Den Zuschauern hat es gefallen und alle bekamen reichlich Applaus.
Man muss ja bedenken, dass keines der bei der offenen Bühne vorgetragenen Lieder
von den Musikern im Zusammenspiel eingeübt wurde. Am Schluss des Abends
saßen wir dann noch um einen Tisch herum, und haben unplugged noch ein Lied
nach dem anderen gespielt und gesungen. U.a. waren drei nette Leute (zwei Männer
und eine Frau) mit am Tisch die dann so nach und nach auftauten. (Entschuldigt bitte, dass ich eure Namen nicht mehr weiß, aber wir kennen uns ja erst kurz) Es stellte sich dann heraus, dass der Burghardt ganz gut Gitarre spielt und singen kann. Der wird beim nächsten mal auf die Bühne geschleift. Bei Verweigerung: Lokalverbot!!!
Die Frau am Tisch hat dann auch mit beachtlicher Stimme und Textsicherheit
mitgesungen. Es wäre toll, wenn ihr euch mal traut. Gerade Sängerinnen fehlen meistens. Wer selber nichts Komplettes vortragen will, kann gerne auch ein wenig Background machen. Meine Frau muss ja sonst immer allein Schubidua und hu hu singen. Manuels Mutter sang bei "Heute hier morgen dort" und "Über den Wolken" gekonnt mit. Bei mir hat das gute Flötzinger dann auch seine Wirkung getan
und ich konnte dann plötzlich nicht mehr Über den Wolken, dass ich schon ewig spiele. Irgendwie kam dann aber doch was zustande und der Abend ging gemütlich
zu Ende. Fazit: Nicht zuletzt dank Manuel und seiner Familie eine der besten offenen Bühnen bisher. Auch Eduard trug virtuos zum Gelingen des Abends bei. Franky und
alle die bei Symphathy for the Devil laut Hu Hu gesungen haben- außerhalb jeder Diskussion-ein Ereignis. Meine Frau: Phänomenal. Sie brät mal eben Cordon-Bleu, kümmert sich um Getränke und singt nebenbei (mit Arbeitsschürze)ein paar Liedchen mit. Jedenfalls ein toller Abend im Tafernwirt. Wenn wir dann in 30-35 Jahren mal ganz groß als Musiker rausgekommen sind, wird es sicher heißen: Kulturtempel Tafernwirt Herbst 2014, da fing es an.

P.s.: Letze Anmeldemöglichkeit für Musiker zum Dylan-Abend ist diese Woche. Danach geht nichts mehr. Bei dem Konzert können, wie mehrmals gesagt, nur
angemeldete Künstler mit eingeübten Liedern mitmachen. Spontanes Mitspielen
ist nicht möglich. Das geht dann wieder bei der nächsten offenen Bühne.


Herzliche Grüße an alle von Monika und mir.

Montag, den 06.10.2014

04.10.2014. Ein weiteres historisches Datum, das in die bewegte Geschichte der Tafernwirtschaft eingehen wird. Nobody sings Dylan like Dylan war das Motto
am Samstag in unserer Rockhöhle (Hölle?). Bestens vorbereitete Hobby-Künstler
waren angereist um in diesem Programm ausschließlich Lieder vorzutragen, die von Bob Dylan komponiert wurden. Nach dem gemeinsamen Essen (Grillen) und Kennenlernen begann dann um 18.00 Uhr der Soundcheck. Ab 19.30 trudelten so die ersten Zuschauer ein. Das Konzert begann dann um ca 21.00 Uhr. Mit erstaunlicher Perfektion trugen die Künstler ihre Songs vor. Den Anfang machten Monika und ich. Es wurde zunächst ein wenig aus der Biografie Dylans vorgelesen. Unser erstes Stück war "Love minus zero". Das klappte trotz einer gewissen Nervosität zweistimmig ganz  gut. Man muss bedenken, dass meine Frau und ich keinerlei Bühnenerfahrung haben und dies unser erster öffentlicher Auftritt war. Beim zweiten Lied "Things have changed" schlichen sich dann prompt einige kleine Fehler ein, die wurden aber vom diesesmal wieder superguten Publikum großzügig überhört. Wir bekamen jedenfalls ausgiebig Applaus. Nachdem Monika dann wieder etwas aus der Biografie gelesen hatte, kam Manuel Schubert mit seinem Vater auf die Bühne. Wir hatten den erst 12-jährigen Manuel ja schon vor einigen Wochen bei der offenen Bühne als hervorragenden Gitarristen erlebt. Gekonnt von seinem Vater begleitet gab es super Instrumentalversionen von "All along the watchtower", "Make you feel my love" und später noch "Rolling and Tumbling" zu hören. Danach dann Franz-genannt Franky- Wolsberger mit seinen bayrischen Interpretationen von "Allan wie a Stan", "Corinna". Ich kenn den Franky ja jetzt schon fast ein Jahr und staune immer mehr, wie der weiterkommt. Der ist richtig  gut drauf und drin. Professioneller Vortrag. Respekt. Unterstützt wurde er am Schlagzeug und Keyboard vom Lenz. Wir haben dann richtig aufgehorcht als der Lenz sich da als Multi-Instrumentalist und auch noch guter Sänger präsentierte. Wir kannten ihn bis dato nur vom Musikantentreff, wo er mal ein wenig am Bass gezupft hat oder Cajon trommelte. Ein besonders guter Musiker. Danach dann die drei Herzogenauracher Sven & Stefan & Stefan. Von denen wussten wir  ja gar nichts. Unser Herz und unsere Seele waren höchst erfreut, als wir dann "Story of Hurricane" oder "It´s all over now baby blue" hören durften. Meisterhafte Instrument-Beherrscher und toller Gesang. Mehr kann man nicht verlangen.
Vor dem 2. Durchgang war die Stimmung schon so gut, dass Frankys Frau spontan meinte sie habe ihren Mann schon lange nicht mehr so locker, fröhlich und gelöst gesehen. So solls sein.
Alle Künstler spielten dann im zweiten Durchgang nochmal je 2 Lieder, die vom sachverständigen und gut gelaunten Publikum mit heftigem Applaus bedacht wurden. Als Höhe- und Schlusspunkt des Events dann das von allen Musikern gemeinsam vorgetragene "My back pages". Es ist ja nicht so einfach mit 8 oder 9 Leuten mal eben so ein Lied zu spielen, das man nie zusammen geübt hat. Es schlichen sich einige Fehler ein, die aber vom Publikum wohlwollend überhört wurden. Die Leute zündeten Wunderkerzen an. Es wurden Seifenblasen in den Raum geblasen. Ein würdiger Final-Song
 Dann war Nobody sings Dylan like Dylan auch schon vorbei. Es entwickelte sich spontan eine richtige Jam-Session. Teilweise über unsere PA, aber zum Schluss auch  um einen Tisch sitzend völlig unplugged, wurden noch alle möglichen Lieder gespielt, getrommelt und abgesungen. Hier wirkten dann auch einige aus den Zuschauerreihen mit. Es ging bis spät in die Nacht. Nach kurzem Schlaf haben wir dann noch mit den Herzogenaurachern, die schon Freunde geworden sind, ausgiebig gefrühstückt. Danach sind die dann nach Hause gefahren; ich denke wir sehen uns bei einer passenden Veranstaltung bestimmt mal wieder. Würde uns jedenfalls sehr freuen.
Fazit: Der Abend war ein denkwürdiges Ereignis. So ungefähr stellen wir uns Gastronomie mit kleinem Kunstbetrieb vor. Ein interessiertes Publikum, mit dem sich auch vielseitige Gespräche entwickelten. Für jemanden, der nur dumpf vor seinem Bier sitzt und sich womöglich sogar noch durch Musik oder Kunst gestört fühlt, ist das sicher nichts. Die dagewesenen hatten jedenfalls einen entspannten schönen Abend mit kühlen Getränken, guten Gesprächen, Kleinigkiten zum Essen und viel Musik.
Im nächsten Frühjahr veranstalten wir Lieder / Songs unserer Zeit. Dazu können sich dann wieder alle möglichen Künstler anmelden und dann eingeübte Lieder ohne Vorgabe vortragen.
Unser besonderer Dank gilt auch Andy, der den ganzen Abend unauffällig den Sound
gemischt hat und wesentlich dazu beitrug, das alles so gut gelang.

Dank auch nochmal an alle die aufgetreten sind oder geholfen haben und so diesen Abend überhaupt erst möglich gemacht haben. Franky, Lenz, Monika, Sven und Stefan u. Stefan sowie Vater und Sohn Schubert sowie meine liebreizende Tochter Lisa-Marie die extra aus Wien gekommen war.
Nicht vergessen: Am kommenden Freitag wieder offene Bühne. Jeder kann ohne
Voranmeldung mitmachen oder einfach auch nur als Zuschauer kommen. Samstag dann die Münchner Cover-Band Redy2go ab 20.00 Uhr.

Nächste ähnliche Veranstaltung "Lieder unserer Zeit" im Frühjahr 2015. Näheres unter Eventvorschau und Termine.

Mit optimistischen Grüßen
Hans-Peter

Sonntag, den 16.11.2014
Gaya Worldmusic war am Samstag im Tafernwirt. Die Rosenheimer Gruppe brachte
uns mit teilweise exotischen Instrumenten wie Sitar, Didgeridoo, aber auch Maultrommel und anderen eigenartigen Geräten Klänge zu Gehör die viele sicher so noch nicht erlebt hatten. Ein Erlebnis! Leider wie so oft, wenn etwas mit künstlerischem Anspruch angeboten wird, waren nicht so viele Zuschauer gekommen, wie dieses Event eigentlich verdient gehabt hätte. Alle, die da waren, haben es jedenfals genossen und einen schönen Abend verbracht. 4 besonders nette Leute haben uns auch mal wieder die Ehre gegeben. Erstaunlicherweise auch zwei Frauen dabei. Die 4 zündeten sich kackfrech im Saal eine Zigarette an. Nachdem ich sie aufgefordert hatte das zu lassen, haben sie das zunächst auch brav gemacht. Als sie dann später aufbrechen wollten, steckten sich die 4 wieder einen Glimmstengel in den Mund und zündeten ihn an um zu provozieren. Ich habe die Leute dann aufgefordert jetzt doch dringend das Lokal zu verlassen und nicht mehr wiederzukommen. Den Rädelsführer habe ich dabei wohl leicht am Arm berührt und musste  2 mal hören: Net o-langa, net o-langa! Gefährlich! Die anderen sind zumindest ruhig geblieben. In solchen Situationen tun mir immer die Wirtskollegen leid, die von einer Gaststätte existieren müssen und sich  oft von solchen Leuten in gewisser Weise drangsalieren lassen müssen um das letzte Bier auch noch zu verkaufen. Bei uns heißt es für solche unangenehmen Gäste: Du kommst hier net rein! Hier nochmals ein- für allemal und zum letzten mal: Im Tafernwirt gilt selbstverständllich uneingeschränkt das Nichtraucher-Schutzgesetz. Wem das nicht passt, der möge sich bitte eine andere Veranstaltung suchen, wo der Veranstalter evtl. deppert genug ist, die Leute qualmen zu lassen und ein dickes Bußgeld oder sogar den Konzessionsentzug zu riskieren.
Zusammenfassung: Ein gemütlicher Abend im Tafernwirt. Liebenswertes Publikum,
bis auf die paar schon erwähnten Ausnahmen. Am 29. 11. kommt der Andy mit seiner Band Elsbeth. Den Andy kennen ja einige schon vom Musikantentreff oder
von unserem Dylan Event. Mit einigen Band-Mitgliedern habe ich mich vor kurzem
bei einem Konzert in Peterskirchen unterhalten. Freundliche Leut. Und musikalisch haben die es drauf. Alle gestandene Musiker. Da gehts ab. Bis dann.

Sonntag dann die Jahreshauptversammlung der Veteraner. Schon um halb elf war die Bude gerappelt voll. Alles lief in geordneten Bahnen. Der Kassierer trug seinen Kassenbericht vor und konnte schnell einstimmig entlastet werden. Die Tagesordnungspunkte waren zügig durchgesprochen und danach wurde dann beim gemütlichen Beisammensein noch so manche halbe geleert.

Euer noch leicht frustierter (wegen der 4 unfreundlichen Gäste vom Samstag)
Hobbygastwirt, Musikant, Gasthauserhalter, Kunstförderer u.s.w

Hans-Peter nebst Gattin Monika

30.11.2014
Das war eine schöne Party, Darling die war so...... heißt es in einem alten Schlager.
Bei uns gestern das war eine Party. Und die war so. Und zwar so was von so!!! Eine großartig aufspielende Combo Elsbeth und ein fast noch großartigeres Publikum.
Das hat dann mal wieder so richtig Freude in unsere alten Herzen gebracht. Im Einzelnen: Bands, die überwiegend Eigenkompositionen spielen, haben es oft beim Publikum  dann doch nicht so leicht. Der Mensch neigt nunmal tendenziell dazu
Bekanntes zu bevorzugen. Anders bei der Musik von Elsbeth. Die professionell ausgearbeiteten Stücke kamen bei den Gästen sofort gut an. Viele kannten Elsbeth und deren Lieder wohl auch schon. Es gab dann auch einige Covers zu hören. Außergewöhnlich hier Mother Goose von Jethro Tull. Hab ich bisher eigentlich in meinem schon etwas längeren Leben noch nie gecovert gehört. Super. Alle 4 Musiker überzeugten durch virtuoses Spiel. Der Trommler hämmerte gekonnt auf seiner Sonor-Machine und sorgte für treibenden Rhythmus, der Bass-Mann legte mit
seinen Bassläufen einen geilen wummernden Grundsound drunter, der Sologitarrist, der im edlen schwarzen Zwirn, dem herrausragenden Event angemessen, auf der Bühne stand, ließ die Sologitarre gekonnt jaulen und heulen und Gitarrist und Sänger
Andy stieß mit seinem Gesang teilweise in Höhen vor, die man als Bergsteiger wohl
mit der Besteigung des großen Watzmann vergleichen muß. Noch höher wärs dann der Mount Everest. Jedenfalls alle 4 gestande Musiker die ihr Handwerk verstehen.
Das heißt, Handwerk ist eigentlich falsch, da es viel mehr als nur Handwerk war. Es war in jedem Fall auch inspiriert, und mit intellektuellem und besonderem musika- lischen Anspruch. Als Zugabe gab`s dann noch Santanas She`s not there. Alle gaben noch mal alles, und Andy schwoll die Halsschlagader beim Singen schon leicht bedenklich an. Ein wunderbares Konzert war zu Ende. In ca 1 Jahr machen wir`s wieder. Danke nochmal an Elsbeth.
Zu den Zuschauern: Angenehmere Gäste kann man sich nicht wünschen. Die Bude
richtig gut voll, altersmäßig gut gemixt und keinerlei Probleme. Es gab nicht einen Versuch zu provozieren und sich z.B. Zigaretten anzuzünden, wie zuletzt geschehen.
Durchweg freundliche Leute, die uns ordentlich begrüßt haben und sich auch wie unter zivilisierten Menschen üblich ordentlich verabschiedet haben. Da wir nicht abschätzen konnten, dass so viele Gäste kommen, hatten wir keine Aushilfe und Monika und ich haben den Service ja allein gemacht. Es holperte dadurch am Anfang etwas. Aber dann ging es. Viele Gäste haben reagiert und sogar Flaschen und Gläser zur Theke gebracht. Vielen Dank an euch alle als außergewöhnlich liebenswerte Gäste.
Nächstes Mal gibt´s dann eine Cocktail-Karte, größere Speisenauswahl und Kräuter- tees aus heimischen Wäldern, versprochen!!!!

Monika und Hans-Peter Walter am letzten Novembertag 2014

27.12.2014

Oh du fröhliche, ganz viele Selige - beseelt von der Musik der NoMemories bei unserem tollen Weihnachtskonzert Anno Domini 2014. Der ein oder andere hat vielleicht wegen der leckeren Cocktails und anderer geistiger Getränke nicht mehr unbedingt alle Memories bis ins Detail an diesen harmonischen Abend. Aber alle waren sich einig: Schee war´s. Es wurde gelacht, geratscht, geflirtet, getanzt, gehüpft und natürlich die gekonnten Covers der NoMemories genossen. Eine rundrum gelungene Veranstaltung, die dem, was wir uns so vorstellen, wieder mal sehr nahe kam. Geht doch! Überhaupt werden die Events nach unserem Dafürhalten immer besser.
Dylan-Abend: Gut. Gaya-Worldmusic: Gut. Elsbeth: Gut. NoMemories:Gut. Bis zu den
genannten Konzerten war es ja eher immer durchwachsen. Es scheint sich jetzt doch so nach und nach ein Publikum zu finden, das tatsächlich auch mal kommt um nicht nur wild abzufeiern sondern auch mal bei der Musik richtig zuzuhören. I love Rock´n Roll war der erste Song der No Memories an diesem 2. Weihnachstag 2014. "We too", können wir sagen, wenn einer Band das so gekonnt gelingt. Warten wir mal ab, wie das dann so weiter geht. Ich denke nach wie vor, dass es auch in der rel. abgelegenen Gegend um St.Leonhard herum möglich ist, einen Kreis von Kunst- bzw. Musikinteressierten zu finden, die dann dazu beitragen, dass auf dem Land weiterhin gelegentlich was angeboten werden kann. Ich bleibe da mal optimistisch. Es gibt im übrigen z.Zt noch von anderer Seite Bestrebungen, einen regelmäßigen Musikerstammtisch im Tafernwirt zu etablieren. Hier halte ich mich aber noch völlig bedeckt, bevor das nicht in trockenen Tüchern ist. Wenn es dazu kommt,
wird es rechtzeitig hier veröffentlicht. Soviel kann schonmal gesagt werden: Es geht um sog. Americana- Music, also Bluegrass, Folk und anderes, aber auch irische Stücke sollen gespielt werden. Wir würden uns freuen, wenn das was wird.
Abschließend noch ein Wort zu unserem Publikum: Wieder mal ausnehmend nett, friedlich,charmant und freundlich. Man hat sich inzwischen auch an halbwegs normale Zeiten gewöhnt. 3.00 Uhr war die Veranstaltung zu Ende. Aufräumen und saubermachen konnte heute morgen rel. schnell erledigt werden. Jetzt steht erstmal der Jahreswechsel an. Sylvester machen wir im Tafernwirt nichts Besonderes. Es soll einfach nur ein gemütlicher Abend werden. Wer kommen möchte: Wir haben normal geöffnet und wollen ins neue Jahr feiern. Es kann passieren, dass wir das ein oder andere Lied in der Gaststube auf den dort stehenden Instrumenten spielen werden. Wer sich dadurch gestört fühlen könnte, sollte vielleicht an diesem Abend doch vielleicht vorsichtshalber das breit gefächerte gastronomische Angebot in den umliegenden Dörfern bevorzugen. Am 5. Januar bei uns die große Christbaumversteigerung. 09.01.2015 Offene Bühne-Jam-Session. 31. Januar Deichsegler-Maritimer Folkrock

Einen Tag nach Weihnachten 2014
Tafernwirt Hans-Peter Walter

01.Januar 2015

Das neue Jahr ist da. Sylvester haben wir in kleinem Kreis gemütlich in der Gaststätte
verbracht. Es gab ein ausgesuchtes Raclette-Menue mit mehreren Käsesorten, kombiniert mit auf dem Tischgrill gebratenen kleinen Filet-Scheiben, luftgetrocknetem Schinken, Schwarzgeräuchertem, edler Salami, Schwammerln und sauren Beilagen. Dazu ausgesuchte Weine und andere gute Getränke. Wir haben es uns also zum Jahresausklang so richtig gut gehen lassen. Gegen Mitternacht haben wir mal kurz den Fernseher eingeschaltet. Da wurde uns dann der Unterschied zu unserem
früheren Leben sehr bewusst. Es gab da Bilder von Berlin. Wir hatten ja bis vor einigen Jahren mit unserem Autoteile-Geschäft in München eine weitere Niederlassung in Berlin und dort eine Zweitwohnung und haben dort in dieser Zeit mehrmals mit mehr als 1 Million Menschen am Brandenburger Tor bzw. Unter den Linden Sylvester gefeiert. Jetzt St.Leonhard am Buchat (ca. 100 Einwohner)! Ich hab aber immerhin nach 0 Uhr 3 Menschen auf der Straße gesehen. Wir haben jedenfalls noch einige wohlschmeckende Spirituosen genossen. Dann hat uns auch noch die Muse geküsst und wir haben ein wenig kleine Nachtmusik gemacht. Das war dann noch ein würdiger Jahresabschluss.
Das heißt: es war ja eigentlich schon eher der Start ins Neue Jahr, da schon weit nach Mitternacht. In diesem Jahr werden wir unser kulturelles Angebot weiter aufrechterhalten und einiges anbieten. Bei unseren Jam-Sessions / offene Bühne
wollen wir in Zukunft mal versuchen das ein oder andere Lied richtig zu erarbeiten.
Ich will mal was auf you tube einstellen. Das soll dann schon einigermaßen gut sein.
Franky und ich haben beim letzten mal ca 1 Std. an einem Lied gebastelt. Ich muß sagen, das war dann gar nicht so schlecht. Ich habe persönlich auch ehrlich gesagt nicht mehr soviel Lust, wie ich es am Anfang bei der offenen Bühne oder beim
Musikantentreff selber gemacht habe, mögl. viele Lieder ohne Punkt und Komma mit 3 Griffen anzuschrummeln. Lieber etwas mehr Klasse statt Masse. Nach wie vor kann
natürlich auch bei der offenen Bühne jeder spielen was er will. Wenn´s dann nur ein
halbes Lied wird ist´s eben so. Es gibt nach wie vor keinerlei Vorgaben oder Anforderungen. Es wäre aus meiner Sicht nur einfach schöner wenn sich mal ein paar Leute finden, die sich absprechen und einen oder mehrere Songs gemeinsam erarbeiten. Ich habe da auch schon öfter drüber gesprochen. Alle, mit denen ich geredet habe, waren von der Idee immer ganz angetan. Aber irgendwie wird es nix.
Vielleicht geht ja mal was.

Mit besten Wünschen für das Neue Jahr

Kleinkunstbühnenwirt H.-P. Walter

06.01.2015 (Dreikönigstag)

Wow! Traditionelle Christbaumversteigerung des KSK St. Leonhard im festlich
dekorierten Saal, wo sonst nur heftig gerockt oder gefolkt wird, im Tafernwirt.
Schon um 19.00 Uhr kamen die ersten Gäste in den mit Rücksicht auf einige zu erwartende ältere Mitbürger auf 24 Grad aufgeheizten Raum. Geschäfts- und Privatleute sowie Institutionen aus St. Leonhard und den umliegenden Orten hatten
jede Menge Sachspenden für die Versteigerung zur Verfügung gestellt. Auf der
Bühne um den festlich geschmückt in der Mitte stehenden Weihnachtsbaum
stapelten sich die zu versteigernden Spenden regelrecht zu kleinen Bergen. Die
Spender hatten sich wirklich großzügig gezeigt. Es gab alles Mögliche zu ersteigern:
Angefangen vom Rehschlegel und Wildschweinrücken über Modellautos, div. Gutscheine aber auch eine Schneeschaufel und Vogelhäuser. Dann ging die Auktion auch schon los. Alle Tische waren bis auf den letzten Platz besetzt. Sogar Bürgermeister Huber gab uns die Ehre! Conferencier und Versteigerer Dominik Schneider aus Preinersdorf machte das so gekonnt, dass es sich schon allein wegen des Zuhörens gelohnt hat dabeigewesen zu sein. Zwischen den Aufrufen der einzelnen Positionen immer wieder gekonnt vorgetragene Witze, da blieb kein Auge trocken. Und eine Stimme hat der Mann! Da kann nichtmals der Zenger-Willi mithalten. Und wer den Willi kennt, weiß, dass das was heißen will. Beim Versteigern verstand es Dominik Schneider geschickt - immer für den guten Zweck- den ein oder anderen doch dazu zu bringen für etwas ein paar Euro mehr zu geben, als man sich eigentlich als Limit gesetzt hatte. Das wurde alles sehr locker gesehen und alle, die etwas ersteigert hatten, bekamen immer freundlichen Applaus. Als Höhepunkt der Versteigerung wurde dann der mit Sachspenden und Gutscheinen behängte Baum in drei Teile zersägt. Diese Teile wurden dann noch einzeln versteigert. Da gings dann nochmal richtig hoch her. Der offizielle Teil dieses harmonischen und gemütlichen Abends war damit zu Ende. Einige sind dann noch geblieben, so dass es doch wieder mal ziemlich spät war, bis wir schlafen gehen konnten. Heute Morgen haben die Männer vom Verein zuverlässig, wie abgesprochen, den Saal aufgeräumt, der ordnungsgemäß durchgeführte "Stubenappell" blieb ohne Beanstandungen. Somit alles bestens.
Diese sehr gelungene Veranstaltung unterstreicht einmal mehr die vielseitigen Angebote im Tafernwirt. Alle Mögliche kann gemacht werden. Wir sind für
vieles offen. Es geht nicht nur immer um Rock´n Roll oder generell um Musik. Nächste Woche hat z.B. ein Wasserburger kurzerhand den ganzen Saal gemietet und feiert dort zünftig Geburtstag. Es geht also vieles beim Tafernwirt in St. Leonhard.

Mit freundlichen Grüßen

HJ.-P.Walter


10.01.2015
Es bewegt sich z.Zt. viel bei uns. Deichsegler - unsere Band für den 31.01.2015-
war zur offenen Bühne gekommen um mal vorab alles auszuprobieren. Ich kann euch sagen: Die haben´s drauf. Die Band besteht ja aus drei Frauen und zwei Männern. Das Besondere: Das Schlagzeug wird von einem weiblichen Bandmitglied gespielt. Gestern wurde nichts aus dem offiziellen Programm von Deichsegler
vorgetragen. Es gab vielmehr "All along the Watchtower" in einer besonders gelungenen Version und was bluesiges. Die PA und die Kofferverstärker gaben
nach kurzem Soundcheck ein hervorragendes Klangbild. Das Können der Musiker
dazu- alles passte. Wir haben dann später noch etwas in der Gaststätte herumgeklampft. Ich war allerdings so stark erkältet, dass die Sing-Versuche
eher kläglich ausfielen. Unser lebendes Offene-Bühne-Inventar Franky konnte
an diesem Tag nicht kommen, weil er beim Schifahn ist. So war von da auch weiter keine Unterstützung da und der Abend war um ca. 24.00 Uhr zu Ende.
Auf Deichsegler können wir uns jedenfalls freuen. 1 Tag vorher ist ja noch Musikantentreff bei Franky in Irlham.
Bis dann!

Tafernwirt H.-P.

11.01.2015

Die Ereignisse überschlagen sich: Es ist beschlossen! Wir, Monika und ich, gründen jetzt auf unsere alten Tage noch eine Musikformation (Band) mit einigermaßen anspruchsvollem musikalischen Anspruch. Wie ich ja schon mehrmals erwähnt
habe, macht mir Absingen von "Bad moon rising" im Stil von "Auf du junger Wandersmann" nicht mehr so viel Spaß. Bei der offenen Bühne hat sich leider -
ausgenommen ein paar Sachen mit Franky- auch noch nichts Gescheites ergeben.
Wir suchen für die neue Band 1 bis mehrere Leute, die dann auch bereit sind
regelmäßig zu den Proben zu kommen. Mal eben so gelegentlich reinschauen, wie es gerade passt, ist nicht erwünscht. Proberaum wäre am Wochenende der Tafernwirt oder auch nach Absprache wochentags in München. Wer uns schon kennt, weiß eh, was wir musikalisch so bevorzugen. Das geht von Dylan über Young, Country, Blues, Irish, von Wader über Stones zu Gun´s and Roses zu Metallica, Pink Floyd, alle möglichen Oldies, Balladen, Killers, Coldplay........wir sind breit aufgestellt, die endgültige Richtung wird sich dann schon ergeben. Keine La-La Musik, Party-Zeug oder Volkstümliches und Schlager. Unser musikalisches Können würden wir über Anfänger aber eher am unteren mittleren Bereich einschätzen. Keine Bühnen- oder Banderfahrung. Wir wollen uns aber kontinuierlich verbessern. Darum bitte nur melden, wenn du Lust hast ernsthaft an unserem Projekt mitzuarbeiten.  Wir haben uns in letzter Zeit schon ein paar Stücke 2-stimmig draufgezogen. Das klingt gar nicht so schlecht. Wenn da noch 1 Instrument(völlig egal welches, auch Quetschn, Blasinstrumente etc.) und vielleicht 1 Stimme dazu kämen... Spiele selber überwiegend Acoustic-Gitarrre. Auch etwas E. Monika versucht jetzt wieder etwas Querflöte. Da geht aber leider nicht mehr viel. Alles vergessen.
Für absolute Anfänger ist dieses Angebot nicht so geeignet. Bewerber sollten schon
so auf mittlerem Level was machen können. Wenn dann ein richtig Guter oder eine richtig Gute bereit ist auf unser Niveau herabzusteigen: Um so besser. Davon kann
man dann nur profitieren. Noch kurz zu uns, für die, die uns nicht kennen: Wir sind ein älteres Ehepaar (Anfang 60). Wir spielen aber erstaunlicherweise oft jüngere
Musik als Coverbands, bestehend aus jungen Leuten, die dann bei uns vorzugsweise uralte Sachen aus den Sixties spielen. Manchmal rocken wir auch recht heftig. Altersmäßig kann sich jeder melden. Wir haben nichts gegen wesentlich jüngere und ältere MusikerInnen. Ruft mich an. 089 8929947 tagsüber oder 08074 9152997 am Wochenende.
P.S. Das Equipment im Tafernwirt steht jederzeit zum Probieren zur Verfügung.
In München haben wir auch was, um mal anzutesten.
Ich bin mal gespannt. Traut euch. Wir erwarten nicht unbedingt die ganz großen
Könner. 1 x probieren ist völlig unverbindlich.

Musikalische Grüße von den Gründungs-Bandmitgliedern der Tafernwirt-Houseband
Monika und Hans-Peter

Hab mal was angehängt in welche Richtung es gehen könnte wenn 1 Mann oder 1
Frau dazu käme. Wir machen z.Zt. oft solche Sachen wie im Link als Beispiel. Es kann aber auch ganz anders sein.

https://www.youtube.com/watch?v=ggvi8WWPOQg

Und so z.B. wenn eine größere Formation entsteht. Wenn`s härter und rockiger
wird ist nichts dagegen zu sagen.

https://www.youtube.com/watch?v=c-eaPtE61mU

02.02.2015

Ich bin glücklich. Deichsegler waren da. Seit ich der Generaldirektor im Tafernwirt  bin, sicher eines der 3 besten Konzerte, die bei uns stattgefunden haben. Dieses mal
war es nicht nur Musik, und zwar der ganz anderen Art, sondern auch eine super ausgearbeitete Bühnenshow. Hatten wir bis dahin live eigentlich noch nie so gesehen und gehört. Lied-Schreiber, Bassist und Sänger Stefan führte mit seinen Erzählungen zur Geschichte und zum Leben der Seeräuber gekonnt in den Abend. Die Gäste hörten gebannt zu, als sie von Räubereien, wilden Kämpfen und so machem amourösen Abenteuer in den finsteren Spelunken jener Zeit hörten. Dann begann die Musik. Die Band Deichsegler besteht ja aus 3 Frauen und 2 Männern.
Passend gewandet in der Piratenkleidung der damaligen Zeit legten die dann los.
Die zwei singenden Frontfrauen-fast alles zweistimmig- waren bei ihren Vorträgen ständig in Bewegung, wiegten sich in ihren bunten Piratenkleidern in den Hüften
und legten auch immer wieder kleine Tanzeinlagen hin, die man in den Hafenkneipen
der Zeit damals sicher als sehr frivol empfunden hätte. Mit etwas Fantasie kann man sich, wenn man die zwei so auf der Bühne beobachtet hat, gut vorstellen, dass den alten Piraten wie Störtebecker oder Blackbeard der Schweiß auf der Stirn gestanden hat, wenn sie den Frauen aus einer finsteren Ecke zugeschaut und diese ihnen so richtig den Kopf verdreht haben. Überhaupt verstand es Deichsegler ausgezeichnet, durch das gesamte Auftritts-Konzept eine Verbindung zu der Zeit herzustellen, als die Piraten hausten und die Weltmeere und Tavernen unsicher gemacht haben. Die Tafernwirtschaft-die gab es ja damals schon- sicher auch, wenn sie denn an der Küste gestanden hätte. Jedenfalls war´s nicht nur Musik sondern eher eine Show mit Varieté. Schlagzeugerin Kerstin, die den ganzen Abend dizipliniert im Hintergrung agierte, teilweise wegen der agilen, sich ständig bewegenden Frontfrauen Ingrid und Andrea nur sekundenweise zu sehen, kam dann auf ein Lied als Lead-Sängerin nach vorne. Das wurde dann natürlich mit heftigem Applaus bedacht. Gitarrist Rainer verrichtete mit stoischer Ruhe den ganzen Abend seine Arbeit, und Bassist, Sänger und Geschichtenerzähler Stefan war sowieso immer präsent. Es gab den Wild Rover, aber auch "Wir lieben die Stürme" in ziemlich rockiger Version (suPer) aber auch so manches Sauf- und Gelage-Lied, wie man es wohl vor 200 Jahre gesungen hat. Alles immer wieder gerahmt von passenden Geschichten. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir das in absehbarer Zeit nochmal machen können. Es war so schee!. Gäste aus der näheren Umgebung waren im Prinzip mal wieder nicht präsent. Man braucht halt nichts im Großraum Babensham. 1 x warmer Leberkäs oder 1 Handwurscht die Woche und ein Bier reicht. Man ist ja so bescheiden. Geistig-kulturelle Nahrung ist offensichtlich eh nicht so gefragt. Die Zuschauer am Samstag kamen aus dem Raum München, aus Mühldorf, aus Erding und zur Ehrenrettung für unsere einheimischen Mitbürger: Exakt 4 aus der näheren Umgebung. Besonders bemerkenswert noch in diesem Zusammenhang: eine eigentlich nette Frau aus dem Dorf wies mich vor ein paar Tagen noch darauf hin, dass in einem Nachbarort in einigen Tagen jemand auftritt (Band). Da musst du mal hingehen. Das ist gut. Dabei völlig ignorierend, dass wir im Tafernwirt selber zumindest teilweise hochkarätige Sachen anbieten, für die man normalerweise schon auf Minga fahren muss um sowas geboten zu bekommen. Wasserburg reicht da oft nicht. Das wird aber, wie schon oft erwähnt, gefl. ignoriert. Ich merk jetzt gerade beim Schreiben, dass ich mich wieder in Betrachtungen verliere, die eh nichts bringen.
Das Deichsegler Konzert war jedenfalls ein weiteres wunderbares Ereignis, von dem man an langen Abenden noch lange zehren kann. Danke nochmal an die 5 Deichsegler. Segelt bald wieder in den Tafernwirt-Hafen.

Der Abend war dann noch lange, lange nicht zu Ende. Es kam ein junger Mann
auf die Bühne, der dann ganz hervorragend einige Country-Balladen vortrug und mit viel Applaus belohnt wurde. Danach entwickelte sich dann eine richtige Jam-Session.
In wechselnder Besetzung mit Schlagzeug, Gitarre, teilweise mit Bass, und was mal besonders schön war - ein versierter Akkordeon-Spieler war dabei- wurde
noch so mancher Rock-Klassiker von Sweet home Alabama bis Marmor Stein und Eisen bricht in beachtlicher Qualität gespielt. Der eigene Auftritt mit Love minus zero wurde sogar mit "im Chor Rufen" nach Zugabe belohnt. Das ging dann wegen der Husterei allerdings nicht. Ob das wirklich so gut war oder die große Zustimmung eher auch ein Altersbonus oder Heimvorteil war, lasse ich mal offen. Für diese kleinen Glücksmomente macht man´s letztendlich. Applaus ist der Lohn.
Last not least der Franky. Auf den kann man sich verlassen. Er macht ja meistens
so die Sachen in bayrischer oder österreichischer Mundart. Dieses mal war es u. a.
Haindlings Hab di lang schon nimmer g´sehn. Es waren ja etliche Preußen im Saal, und die lieben ja oft ganz besonders die in bayrischem Dialekt gesungenen Lieder.
Somit war klar, dass die Zuhörer aufmerksam dabei waren. Die Lieder und die Art des Vortrages kamen ganz toll an. Dann war der Bühnenabend auch schon vorbei.
Wir haben dann noch lange um einen Tisch herumgesessen und gemeinsam unplugged geklampft und gesungen. Mit stimmgewaltiger Unterstützung der Sängerin der Deichsegler wurde noch so manches Liedchen zelebriert. Besonders gelobt wurde nochmal der Franky für seine Version von STS  Großvater. Der Gitarrist von Deichsegler erfreute Herz und Gemüt mit einigen Instrumental Gitarren-Stücken. Dann kam auch noch der Bernhard, der vorher als stiller Genießer in einer Ecke gesessen hatte an den Tisch und trommelte mit den Fingern auf die Tischplatte.
Das ist ja dann schon für so manchen gestandenen Bayern die höchste Ekstase.
Inzwischen war es halb 4 geworden. Das gute Flötzinger hatte bei dem ein oder anderen auch seine Wirkung getan, und wir löschten die Lichter und gingen zu Bett.
Am nächsten Morgen dann gemeinsames Frühstück mit den Deichseglern, die ja bei uns übernachtet hatten. Die haben dann ihr Equipment und die schöne Bühnendekoration abgebaut und sind nach Hause gefahren. Als dann alles ruhig war, bin ich wieder in das dann sich öffnende tiefe schwarze Loch gefallen. Kein Wunder nach so einem intensiven Wochenende mit heftigstem Adrenalin-Ausstoß. Freitag beim Musikantentreff war es schon außergewöhnlich gut. Meistens wird da ja, genau wie bei der offenen Bühne, irgendwie irgendwas herumgespiell. Am Freitag ganz anders. Die Musiker spielten auf einem Level: Konzert-Niveau. In diesem Zusammenhang: Manchmal wird mir so ein wenig der Vorwurf gemacht, dass ich Mitmusiker bewerte. Natürlich tue ich das. Ich lobe ausdrücklich, wenn was richtig gut ist, und habe in der Umkehrung noch nie zu jemanden gesagt: Das ist aber Sch... was du da machst. Ich denke, soviel sollte man sagen dürfen. Jeder kann gerne die Homepage durchforsten. Da findet man nichts Negatives über Musikerkollegen. Im übrigen bewertet jeder. Wenn bei Vorträgen einfach gegen die Musik angequatscht wird, ist das genau so eine Bewertung wie umgekehrt Applaus. Ich sprech halt mehr darüber. Basta. Ich sags nochmal: Gerade auch für Anfänger, die noch nicht so viel können, steht z. B. die offene Bühne im Tafernwirt jederzeit offen. Ich weiß, in Irlham wird das nicht anders gesehen.

Gestern haben ich früh Schluss gemacht und bin nach München gefahren. Der Totentanz nach dem erlebnisreichen Wochenende war nicht schön.
Aus dem tiefen Loch bin ich schon bis zum Rand wieder rausgekrabbelt. Heute
steige ich ganz raus und halte Ausschau nach dem nächsten hohen Berg den ich besteigen kann um dann umso heftiger herunterzukugeln.

In diesem und im anderen Sinne

Musikant und Wirt
Hans-Peter

21.02.2015
Ein Erlebnis, dieser 20.02.2015. Erstes Session-place Musikantentreffen im altehrwürdigen Tafernwirt v. 1392. Alle Erwartungen wurden weit übertroffen. Musik wird in der Tafernwirtschaft ja schon seit dem 15. Jahrhundert gemacht.
Man kann sich gut vorstellen, dass so mancher Barde oder Minnesänger in der damaligen Zeit mit einem frechen Lied doch die ein oder andere Dorfschöne zart zum Erröten brachte. Man sagte den Troubadoren in diesen Zeiten ja sowieso so einiges nach. Hier ein Liebchen-im nächsten Ort eine andere. Unsere Musiker gestern brachten niemand zum Erröten. Durchweg gestandene Herren, die allesamt
ihre Instrumente meisterhaft beherrschten. Und singen konnten die!! Einige Damen waren auch dabei- die hielten sich aber vornehm zurück, so dass diese erste
Americana-Musik Session überwiegend Männersache war. In den Texten war nichts, was zart besaitete Seelen hätte erröten lassen können. Es wurde vielmehr, soweit
ich das mit meinen bescheidenen Englischkentnissen verfolgen konnte, von den guten alten Zeiten in irgend welchen Städten und von einem Licht das man gesehen hatte gesungen. Eigentlich hätte das gestern ja mal was für die vielen frommen Menschen sein müssen die es hier so gibt. Es waren viele Gospel-songs dabei. (Also letztendlich Kirchenlieder) Allein- Einheimische wurden wieder mal nicht gesichtet. Ausgenommen unsere 2 Dorfintellektuellen und mit-Kulturträger. Die halten die Fahne der gesamten Gemeinde hoch. Die Gäste im dieses mal gut gefüllten Saal kamen aus Altötting, sogar aus München und anderen Orten.
Monika und ich durften dann noch mit Unterstützung der anderen Musiker Love
minus zero spielen. Das klapppte von unserer Seite dank der tollen Unterstützung
der anderen ganz gut. Der Pietro, den wir ja noch von den New Backroads kennen,
hat mit seiner Geige noch ein schönes Solo dazu gespielt. Das hat richtig Spaß gemacht. Monika und ich haben ja noch nie mit anderen zusammen das Lied vorgetragen. Das ist dann wirklich völlig anders. Es war jedenfalls ein sehr schöner
Abend, den wir sehr genossen haben. Erstaunlich das musikalische Niveau. Die Musiker haben sich teilweise erst bei uns kennen gelernt, und dann sofort richtig gut zusammen gespielt. Ich denke, es hat allen ganz gut gefallen. Habe jedenfalls bis jetzt nichts anderes gehört. Es wäre schön, wenn sich aus diesem ersten schönen Anfang was Beständiges entwickelt.
Habe ein paar Fotos in der von mir gewohnt schlechten Qualität unter Event-Fotos
reingefummelt. Muss mir doch mal die Bedienungsanleitungen der div. Kameras
aus meinem Fundus durchlesen, damit das mal besser wird.
Wir bedanken uns nochmal ausdrücklich bei allen, die gestern gekommen sind und
so wesentlich dazu beitragen, dass in der rel. abgelegenen Gegend überhaupt
ein kleiner Kulturbetrieb möglich ist. Ein ganz besonderes Lob und Anerkennung
gilt Peter Wänke, der mit viel persönlichem Engagement die ganze Geschichte überhaupt erst möglich gemacht hat. Es war uns eine Ehre.
Bis bald.
P.S. Monika und ich würden beim nächsten mal gerne mit euch "when the ship
comes in" spielen. Das geht auch prima so im irischen Stil mit Banjo, Mandoline
u.s.w. Vielleicht mit einem schönen Solo? Das würde unser Herz tief erfreuen. Wir wollen es ungefähr so wie in nachstehendem Link spielen. Es gibt ja zig Versionen.

https://www.youtube.com/watch?v=A7c8zELOwV0

Monika und Hans-Peter

27.02.2015

Die Künstlerliste für Lieder unserer Zeit am Pfingstsamstag ist fast komplett. Es ist
jetzt nur noch 1 Platz zu vergeben. Wäre schön, wenn sich hier noch eine Frau oder ein Mädel bewerben würde. Oder auch eine Gruppe oder Band. Bisher ist ja die einzige
Teilnehmerin meine Frau. Jetzt könnte man sagen: Das zählt ja gar nicht. Monika ist ja sowieso da. Mitnichten! Das zählt absolut. Ohne Monika geht gar nichts. Sie ist halt die gute Seele des ganzen und da sich auf Leonharden bis jetzt außer dem Franky kaum mal jemand gefunden hat, der bereit wäre mal ein Lied mit einzustudieren und mitzuspielen hat meine Frau jetzt auch noch angefangen E-Bass zu spielen. Es gibt dann also -was uns als Duo betrifft -demnächt neben unseren sphärischen Gesängen und den wilden Riffs auf Wanderklampfe auch noch als besondere Dröhnung die ganz tiefen Töne. Wir üben noch. Und dann gehts ab. Wehe wenn sie losgelassen.
Nichts für altgewordene 40-jährige. Nur für jung gebliebene alt- Rockers! Das nur als kurze Androhung für die Zukunft. Es nahen wilde Zeiten. Sturm kommt auf!
Nochmal kurz zu Lieder unserer Zeit: Wer jetzt zu lange überlegt hat und nicht mehr zum Zuge kommt, hat ja auf jeden Fall die Möglichkeit am Pfingstsonntag bei der Jam-Session mitzumachen. Wir treffen uns ab 11.00 Uhr wieder im Saal. Mitspielen kann da jeder ohne Anmeldung. Alle Musikrichtungen oder auch andere Kunstformen. Wäre super wenn wir mal Comedey, Gedichte oder was anderes dabei hätten. Schaut einfach vorbei. Wir lassen das den ganzen Tag und abends durchlaufen. Vielleicht ergibt sich auch nach dem Lieder unserer Zeit Konzert noch
eine kleine Session. Kommt wahrscheinlich darauf an, wie lange das Konzert dauert.
Wir haben ja schon so manches mal nach Konzerten noch bis morgens um 4.00Uhr
da gesessen und geklimpert und gesungen. Wie es halt so wird.

09.03.2015

Was war so los in der letzten Woche? Wir haben uns in München mit dem Jörg
Eisfeld zu einem kleinen Übungsabend verabredet. Jörg ist einer der Teilnehmer
bei Lieder unserer Zeit. Wir hatten ihn vor einigen Wochen bei einer open Stage
in München kennengelernt. Das ging dann musikalisch sofort richtig gut mit dem Jörg. Wir hatten kurzerhand das Büro in meinem Geschäft in München zum Übungsraum umfunktioniert und haben dann da richtig gut zusammen Musik gemacht. Der Jörg kann astrein 2. Stimme singen und gut Gitarre spielen. Obwohl
wir noch nie zusammen gespielt haben, kamen einige Sachen gleich in annehmbarer Qualität. Monika hat inzwischen soviel Routine, dass sie mal eben ganz cool von ihrem
Schreibtisch aus die dritte Stimme reingesungen hat wenns gepasst hat. War jeden- falls ein großer Spass. Wenns hinhaut, wird der Jörg uns bei unseren Liedern am 23.05. unterstützen. Wir werden sehen.
Aus St. Leonhard gibts im Moment nicht viel zu berichten. Die Normalgastronomie
plätschert recht ereignislos so dahin. Man wartet halt immer darauf, dass wieder
was auf der Bühne läuft. Jedenfalls atmen unsere eingefleischten Raucher erstmal tief durch seit sich die Sonne wenigstens wieder ab und zu zeigt. Der erste Tisch und einige Stühle stehen bereits auf der Terasse. Da kann man jetzt wieder ungestört
Rauchopfer in den schönen blauen bayrischen Himmel blasen. Da schmeckt die halbe
gleich viel besser. Am Samstag haben Monika und ich noch ein wenig an unseren Songs gebastelt. Monika versucht sich ja jetzt in Ermangelung anderer Mitspieler
am E-Bass. Das ein oder andere Lied klappt schon ganz gut. Ab und zu schepperts auch noch richtig daneben. Jedenfalls klingts viel besser, als wenn ich den ganzen Lärm allein machen muss. Ich denke, wir bekommen da bis Pfingsten noch ganz gut was hin. Sonntag war die Tafernwirtschaft geschlossen. Unser liebes Enkelkind wurde
getauft und wir haben das im Familienkreis gebührend gefeiert. Unsere Tochter Lisa-Marie aus Wien war da. Unsere Tochter Christiane aus Dießen mit ihrem Lebensgefährten war da,  unser Sohn Jan Dominik mit seiner Frau Steffi
(Eltern von Leonie) nebst Verwandtschaft. Das war ein schöner Tag.

 

14.03.15

interessante offene Bühne am 13.03.15. Der Edi aus einem kleinen Weiler in der Nähe von Schnaitsee war mal wieder da. Edi verfügt über ein aufwändiges Equipment.

Er arbeitet viel mit Midi-files und spielt dann mit der E-Gitarre gekonnt was darunter oder drüber und singt dazu. Das ergibt dann einen Sound wie eine ganze Band. Wir haben das dann noch gesanglich kräftig unterstützt und einige Lieder auch mit der Gitarre mitbegleitet. Einige Songs gelangen auf Anhieb so gut, dass wir selber erstaunt waren. Andere eher zum Abgewöhnen. Wir hatten sogar kurze a capella Passagen mit drin, die sich gut angehört haben. Es hört sich sowieso alles viel besser an, wenn man mal sowas wie einen richtigen Band-Sound hat. Bei den Midi-files, die der Edi benutzt, sind ja Bass-läufe und Schlagzeug wie im Original schon mal vorhanden. Der Edi spielt dann noch die Soli richtig dazu - und schon klingt es nach was. Es wurden jedenfalls zig Lieder überwiegend aus den 60ern und 70ern gespielt. Wer mich kennt, weiß ja, dass ich nicht unbedingt immer diese alten Sachen machen muss. Aber gestern, das hat richtig Spaß gemacht. Es war halt ein ganz anderer Sound, als wenn man da nur mit einer Gitarre steht und vielleicht auch noch versucht, alles mit 3 Griffen ohne Punkt und Komma zu spielen und zu singen. Am besten funktionierten gestern so aus dem Stegreif Cotton-fields, Bye-bye, Love und Hang on Sloopy. Das werden wir noch etwas weiter verfeinern, und wenn der Edi dann das nächste mal kommt, wird das bestimmt richtig gut. Beachtlich gestern auch unsere Interpretation von Honky-tonk woman. Der Edi hat ja da auch einiges an Tretminen für seine Gitarre, so dass die dann tatsächlich so klang wie bei Keith Richards. Den Gesang (Refrain mit 3 Stimmen) haben wir auch gut hingekriegt. Jedenfalls alles in allem ein besonder kurzweiliger entspannter Abend im Tafernwirt. Bernhard hat jedenfalls wieder so begeistert auf dem Tisch mitgetrommelt, dass man es deutlich auf dem Recorder, der mitlief, hören kann.

23.03.2015
Ein ereignisreiches Wochenende ist vorbei. Gleich an zwei Tagen Leben in der Bude in angenehmer Atmosphäre. Zunächst am Freitag das zweite Session-Place Treffen.
Ca. 20 Musiker und einige Zuschauer bzw. Zuhörer waren gekommen. Es waren diesesmal auch einige Frauen bei den Musikanten, die hervorragend Banjo, Gitarre und Akkordeon spielten und auch noch außergewöhnlich gut singen konnten. Somit waren die besten Voraussetzungen für einen kurzweiligen Abend gegeben. Und das war es dann auch. Die Musiker legten los, dass es eine Freude war. Es wurde gezupft, gefiddelt, geflötet, blues-geharpt, die Ziach gezogen und gequetscht was das Zeug hält und und und. Dazu dann der vielstimmige Gesang. Alles auf erstaunlich hohem Level. Das passte einfach. Das sind  Instrumentalisten, bei denen halt jeder die meisten Harmonien nach kurzem Zuhören einfach aufnehmen kann um dann mitzuspielen.
Einige können dann auch ein improvisiertes Solo in die Lieder spielen oder manchmal auch ein einstudiertes. Wie es halt so gerade passt. Besonders gelungen auch die
mehrstimmig gesungenen irischen Lieder der Frauen. Und das Akkordeon-Spiel dazu....
Der Blues-harp Spieler: alles erste Sahne, wie man so sagt. Jeder einzelne müsste hier
eigentlich ausführlich erwähnt werden. Ich will mich aber darauf beschränken, mich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich auch im Namen meiner Frau Monika bei allen Mitmachern aufs herzlichste für den schönen Abend zu bedanken. Wer uns näher kennt weiss, dass es vor einigen Tagen ein tragisches Ereignis in unserer Familie gab: Meine jüngere Schwester Karin ist völlig unerwartet verstorben. Wir sind noch sehr traurig. Beim nächsten mal machen wir dann vielleicht mit dem ein oder anderen
Lied selbst wieder mit.

Samstag dann FamousUnknown aus München. Gestandene Rocker
die vor ausgewähltem Publikum im Tafernwirt spielten. Ich staune ja trotz meiner
schon etwas längeren Lebens- oder auch Konzerterfahrung, was die Musiker so rein spieltechnisch gesehen heutzutage oft alles drauf haben. Und die Band am Samstag hatte es drauf. Wenn ich da so zurückdenke, wie man vor 40-45 Jhren teilweise herumgeschrubbt hat... Mit dem Können, das am Samstag zu hören war, hätte man in der damaligen Zeit wahrscheinlich gute Aussichten gehabt, eine Weltkarriere zu starten. Aber jede Zeit hat halt ihre Kinder. Jedenfalls gab es perfekte Rockmusik
an diesem Samstag im Tafernwirt, aber auch balladige Stücke. Ausnahmslos Eigenkompositionen. Alles so gut gemacht, dass es keine Minute langweilig war.
Und wie die mit ihren Instrumenten umgingen: Eine Augen- und Ohrenweide!
Top-Sound, ideal eingestellte Anlage, nix Wumm, Bumm, Bumm. Starker prägender Gesang. Wir haben uns dann in einer Set-Pause mit dem Solo-Gitarristen unterhalten.
Ich sagte dann: Wie du spielst, das ist ja Wahnsinn. Glaub mir, ich kann das beurteilen. Ich klampfe ja selber so ein bisschen rum. Du hättest wahrscheinlich
sogar von Hendrix Applaus gekriegt. Er hat sich über das Kompliment gefreut , meinte dann aber: Ich habe einen 18-jährigen Sohn. Der spielt mir den Arsch ab. Der macht jetzt allerdings überwiegend Klassik. Man sieht: Es ist immer alles relativ. Irgendwo gibt es immer noch ein helleres Licht. Kurz vor Ende des Konzertes hat sich dann der Drummer noch eine Zerrung im Unterarm zugezogen und konnte nicht mehr weiterspielen. Auf die letzten 2 oder drei Lieder mussten wir dann verzichten.
Weil es so gut war, spielen FamousUnknown in Kürze nochmal bei uns. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

31.03.2015

Ostern beginnt bei uns die Biergartenzeit. Dadurch ändern sich die Öffnungszeiten wie folgt: Bei gutem Wetter halten wir das erste und einzige Haus am Platz auch donnerstags ab 14.30 Uhr geöffnet. Gutes Wetter bedeutet nicht, wenn es nicht regnet. Die Sonne muss schon richtig durchgehend scheinen. Sonst bleibt die Bude verrammelt. Und wenn dann die Sonne so richtig knallt, bitte nicht alle auf einmal kommen. Am besten immer in Gruppen von 60 - 80 Personen. Dann können wir das am besten händeln. Die Wurscht ist heiß, das Bier ist kühl! Auf gehts in den Tafernwirt Biergarten. Da is schee. Und rauchen darf man da, bis das ganze Haus sanft im Rauch-Nebelglanz verschwimmt. Mensch, was willst du mehr? Karfreitag soll es frisch geräucherte Forellen geben. Das Wetter schaut bis jetzt allerdings noch nicht danach aus.
Noch ein Wort zu unserer Kleinkunst-Szene, die bisher noch so mehr ein zartes Pflänzchen ist, das seine Triebe ganz vorsichtig aus dem Boden treibt: Wenn du mal wieder zu Hause herumsitzt und denkst dir: Boah, mano, laaaangweilig, mit moan Mo oder moaner Frau ist auch wieder gar nix los. Schnapp dir doch einfach dein Waschbrett, deine Schalmei, deine Quetschn, Drehleier oder was du sonst so
malträtierst und komm in den Tafernwirt. Bei uns geht auch außerhalb der offenen Bühne immer was mit Musik oder anderer Kleinkunst. Unsere Bühne ist sozusagen immer offen. Nicht nur im Saal. Auch in der Gaststätte kann jederzeit Musik oder andere Kunst gemacht werden. Gäste, denen das nicht passt, sollen sich einfach schleichen. Wäre auch wirklich schön, wenn sich mal Volksmusikanten sehen lassen würden. Hatten wir bisher noch nicht. Wir müssen allerdings auch nach jetzt fast 2 Jahren konstatieren, dass die Tafernwirtschaft von vielen potenziellen Gästen
misstrauisch beobachtet wird. Besonders schön anzuschauen war das beim Leonhardiritt im Herbst, als Hunderte von Menschen den Straßenrand säumten um dem Umzug zuzusehen. Obwohl wirklich schönes Spätsommer-Terrassen-Wetter
war, setzten sich ganze 2 Gäste an unsere Tische, von wo man den Umzug aus erhöhter Position eigentlich besonders gut beobachten konnte. Viele äugten öfter
verstohlen über die Schulter Richtung Gastwirtschaft, als erwarteten sie jeden Moment, dass der Räuber Hotzenplotz oder der Kneißl mit seiner Horde keulenschwingend aus der Gaststube hervorbricht. Ganz offensichtlich ist die schöne alte Tafernwirtschaft in den letzen 1 oder 2 Jahrzehnten in nur eine Richtung manövriert worden, die nur noch eine Klientel anspricht, die auch in der Lage ist
mal über den Tellerrand zu schauen. Bei uns ist es schön und gemütlich. Für die ewige
weiß-blaue Gemütlichkeit, wie sie einige immer und überall suchen, stehen wir dann ja auch letzendlich nicht so. Bei uns rockts. Da spuit die Musi. Alle Kleinkunstformen sind willkomen. Insbesondere Deppen-Musik (so wurde die Musik von Bob Dylan von einem offensichtlich besonders gebildeten Gast bezeichnet) zelebrieren wir besonders gerne. Jetzt freuen wir uns auf den nächsten Session-Place Abend. Die offene Bühne am 10.04.2015 findet ausnahmsweise in der Gaststätte statt. Der Saal ist an diesem Termin vermietet. Wir schauen dann mal ob wir unplugged oder über Mixer spielen.. Gäste die sich durch Musikmacher beleidigt fühlen, können im Leonhardi-Stüberl sitzen.
Wir sehn uns.

08.04.15
Eigentlich gibts diese Woche gar nichts zu schreiben. Stinkenlangweilig. Ostern überwiegend total tote Hose. Karfreitag einige Stammgäste, denen wir dann verschiedene Fische gebraten haben. Samstag dann eher durchwachsen. Bei Schneegestöber und ziemlicher Kälte haben wir dann mit Bernhard und einigen anderen so ein kleines Wunschkonzert veranstaltet. Hab am Note-Book gescheite Boxen angeschlossen und die gewünschten Lieder dann nach und nach abgespielt.
Dem Wetter entsprechend war die Stimmung eher etwas dunkel. Das schlug sich auch in der Liste der gehörten Songs nieder. Komm großer schwarzer Vogel.....(Ich werd lachen, ich werd singen, ich werd glücklich sein). Jedenfalls irgendwie viel von diesen morbiden Wiener Sachen. Wir haben uns aber auch schonmal musikalisch eingestimmt auf das Konzert von Foitnrock, das eine ausgewählte Abordnung des Tafernwirt ja in Kürze besuchen wird. Eine Hälfte von Foitnrock ist ja der Helmuth Tremmel, mit dem ich schon mal die Ehre hatte Musik machen zu dürfen. Dem Konzert sehen wir schon mit großer Vorfreude entgegen. Ostersonntag und Montag plätscherten so mit ein paar durchreisenden Gästen dahin. Diese erfreuten sich ausnahmslos an dem schönen alten Haus. Einige Leonharder sind ja eher der Meinung, dass der Tafernwirt abgerissen gehört. (weil die Fliesen so alt sind und so) Morgen am Donnerstag sind wir wahrscheinlich am Abend schon da. Wir müssen noch Vorbereitungen für die große Geburtstagsfeier am Freitag treffen. Samstag haben wir nur längstens bis 19.30Uhr geöffnet. Wir haben privat was vor. Sonntag ist wieder ab 10.00 Uhr offen.

Bis dann

13.04.2015

Die große Geburtstagsfeier vom Freitag ist vorbei. Das Geburtstagskind ist jetzt auch nach dem Gesetz in die Welt der Erwachsenen eingetreten. Erwachsen hat sie sich eh schon verhalten. Die Feier wurde von ihr und der ganzen Familie einwandfrei organisiert und durchgeführt. Die im Taferwirt geltenden Regeln wurden eingehalten. Keine Beanstandungen. Es wurde am nächsten Tag ordentlich aufgeräumt, so daß der Laden sogar besser da stand, als vor der Feier. Die Sachen, welche nicht so schön waren, können wir dem Geburtstagskind oder gar dessen Familie nicht anlasten und tun das auch in keiner Weise  Bei der Party waren auch einige  ehemalige C.L. Feten Teilnehmer, die ihrem Frust über die nicht mehr stattfindenden Großpartys mit zunehmendem Alkoholkonsum verbal Dritten gegenüber immer ungenierter Luft machten. So wurde u. a. unserem Verpächter gegenüber angeregt, er möge uns doch empfehlen ins Altersheim zu gehen, wenn uns das alles zu viel ist. Von wahrscheinlich genau diesen Leuten wurde dann noch der Kicker mit Papier zugestopft, so dass jetzt der Aufsteller kommen muß um den wieder in Gang zu bringen. Es gab dann noch mehrere kleinere Provokationen. Immer aus der gleichen Ecke sozusagen. Wir haben das alles, da es ja auch eine private Feier war, dann nicht so eng gesehen und noch das ein oder andere Vorkommnis, für das es bei uns eigentlich zumindest die gelbe oder sogar die rote Karte gibt, durchgehen lassen. Am nächsten Morgen mussten wir dann feststellen, dass ein absoluter Vollidiot sich an unserem Auto abreagiert hat. Das wird jetzt von einer derben Beule an der hinteren Tür der Beifahrerseite in Höhe des Türgriffes verziert. Diese Benehmensweise einiger weniger bestätigt eigentlich nur, dass unsere Entscheidung, die wilden Partys von früher nicht mehr stattfinden zu lassen, richtig war. Auch als wir noch mit C.L. kooperiert haben, haben wir bei den Partys ganz überwiegend freundliche junge Menschen kennen gelernt, die uns auch mit dem nötigen Respekt begegnet sind. Aber wo viele sind gehören fast immer auch einige Deppen dazu, und die machen`s dann kaputt. Die div. Sachbeschädigungen-wie jetzt auch wieder geschehen - zeigen schon, wes Geistes Kind so einige Leute sind. Einige der C.L. Mannschaft haben seinerzeit durchaus auch versucht einigermaßen bei den Auswüchsen gegenzuhalten. Allerdings aus unserer Sicht nur mit wenig Erfolg.  Fazit: Der Tafernwirt steht weiterhin auch für junge Leute, die sich halbwegs ordentlich benehmen (das heißt: genau so wie in anderen Gaststätten oder Clubs auch) offen und kann auch zu günstigen Bedingungen für private Feiern gemietet werden. Bei uns kann man´s nach wie vor auch mal richtig krachen lassen.

Abschließend zu dieser großen Geburtstagsfeier: Von den absolut überwiegend netten und freundlichen Gästen kamen ja auch einige im Laufe des Abends zu uns in die Gaststube. Wir haben uns da wirklich angeregt mit den jungen Leuten unterhalten. Es war auch ein junges Mädel dabei. Die hatte wohl schon ein wenig tief ins Glas geschaut und hat dann mit Engelszungen auf uns eingeredet, doch wieder C.L. Feten zu machen." Jetzt bin ich endlich so alt, dass ich da immer hin könnte, und jetzt gibt´s das nicht mehr". Sie war ganz traurig. Am Ende der Diskussion wäre sie mit 1x p. Jahr zufrieden gewesen. Als wir ihr dann erklärten, dass es im Tafernwirt immer ein ganz gutes Konzertangebot gibt, hat sie erstmal angestrengt überlegt. Ja, aber bei C.L. ist das halt ganz anders. Konnte sie allerdings gar nicht wissen, weil sie noch bei keinem unserer Termine war. Es stellte sich dann heraus, dass sie trotz ihres jugendlichen Alters ein ausgemachter Bob Dylan Fan ist. Gerade in dieser Richtung gibt es bei uns ja rel. viel. Ich erinnere hier nur an unser Event Nobody sings Dylan like Dylan im Oktober letzten Jahres. Hier wurden ausschließlich Dylan-Stücke auf wirklich gutem Level vorgetragen. Auch bei der offenen Bühne oder jetzt am Freitag beim Session-Place Musikertreff wird das ein oder andere Lied von Dylan gespielt. Das hatte die junge Dame allerdings noch gar nicht so mitbekommen. Wir haben ihr dann erstmal erklärt, dass bei unseren Konzerten und Veranstaltungen auch das Zuhören neben dem Feiern dazugehört, und schon von daher öfter solche Geschichten laufen. Vielleicht sehen wir sie ja mal bei einem der nächsten Konzerte.
Kommenden Freitag bei uns wieder Session-Place Musikertreff. Wir dürfen uns auf
gestandene Musikerinnen und Musiker freuen. Los geht´s um 19.00 Uhr. Offen für alle. Zuschauer sind willkommen.

Grüße aus München

19.04.2015
Am Freitag hatten wir das 3 Session-Place Musikertreffen. Obwohl Organisator
Peter Wänke und Multiinstrumentalist Pietro diesesmal fehlten, ein sehr gelungener Abend, wie Monika und ich sowie auch die Zuschauer fanden. Ein Paar, das zum erstenmal unter den Zuschauern war und Aufgrund des Namens unserer  Veranstaltung -Session-Place- eher was Jazziges assoziiert hatte, fand es dann richtig gut und sagte im Gespräch mit Monika, dass die Musiker aber auf beachtlichem Niveau spielen. Dem können wir uns nur anschließen. Es war mal wieder ein vitalisierendes musikalisches Erlebnis. Ich hab ja mal einen der besonders versierten Gitarrenspieler gefragt, wo er seine außergewöhnlichen Fähigkeiten eigentlich erworben hat. Er meinte dann nur: Ach irgendwie ist das doch alles das gleiche. Ein anderer, der mit seiner 12-saitigen wirklich auch sehr gut spielt und auch noch gut singt hat da ein wenig entgeistert geschaut: O Mann, ich übe wie verrückt, damit ich die Stücke einigermaßen gut hinkriege und der spielt alles so aus dem Ärmel und sagt dann noch ist doch alles das gleiche. Ich glaub es ja nicht.
War natürlich nicht so ganz ernst gemeint. Jedenfalls ist das immer was Besonderes, wenn man mal mit so gestandenen Musikern mitspielen darf. Wenn ich allerdings so ganz besonders virtuos aufspielenden Gitarristen zuhöre und zuschaue durchzuckt mich manchmal doch der Impuls, meine Gitarren zum Anzünden des Ofens in der Gaststätte zu benutzen. Das legt sich aber glücklicherweise immer schnell wieder.
Ich spiel dann halt Leuten was vor, die kein Instrument spielen oder nur sehr wenig, und denen gefällts dann meistens gut. Das motiviert dann doch immer wieder aufs Neue. Am Freitag haben Monika und ich dann auch ein wenig mitgewirkt. Dylans Love minus zero hörte sich - so meinen wir- dieses mal dank der Super-Begleitung der anderen Musiker richtig gut an. Das schwamm so richtig schön dahin. Und die eingespielten improvisierten Soli..... Zwei, drei weitere irische Songs von uns passten dann auch noch ganz gut. The Black Velvet Band gelang dann nicht so. Falsche Tonart, Text nicht beherrscht und noch die falsche Brille. Hat aber trotzdem Riesen-Spaß gemacht. Wieder mal ein schöner Abend im Tafernwirt, für den es sich fast allein schon lohnt, das Haus zu erhalten bzw. offen zu halten.

Am Samstag dann Monikas Geburtstag. Unsere Tochter Lisa-Marie aus Wien ohne Hund Tyson, unsere Tochter Christiane mit Lebensgefährten Peter aus Dießen, unser Sohn Jan-Dominik mit Partnerin Steffi aus München und nicht zuletzt unser Enkelkind Leonie waren zur Geburtstagsfeier gekommen.
Wir haben´s uns dann richtig gemütlich gemacht und gefeiert. Unsere älteste Tochter war dann am Sonntag Morgen etwas indisponiert. Sie hatte sage und schreibe zwei, wenn nicht sogar drei Gläser Wein im Laufe des Abends zum Essen getrunken.
Alkohol absolut nicht gewöhnt, konnte sie nichtmals am gemeinsamen
Frühstück am Sonntag teilnehmen. Inzwischen geht´s wohl wieder.
Ein ereignisreiches Wochenende. Langweilig war´s nicht. Und das ist auch gut so.

Servus, bis die Tage

26.04.2015
Ein ereignisreicher Tag war dieser Freitag der 24.04.2015. Zunächst war Franky´s
Musikantentreff angesagt, wo ich regelmäßig dabei bin. Habe da einige Lieder mitgeklampft und mitgesungen und später noch, als die anderen schon gegangen
waren, mit Franky geratscht. Gegen 1 Uhr ging´s dann zurück in den Tafernwirt,
Wir hatten unsere Kleinkunstbühne (Saal) ja an diesem Abend einer großen Geburtstagsgesellschaft überlassen. Wegen der paar Volldeppen, die uns vor kurzem heimgesucht hatten, gab es im Vorfeld  so leichte Bedenken. Diese erwiesen sich dann als völlig unbegründet. Die gesamte Feier lief rund ab. Erst am nächsten Tag erfuhren wir vom Geburtstagskind, dass einige Leute, die gar nicht eingeladen waren, versucht haben sich in die Party einzuschleichen. Die wurden aber dann wohl von den geladenen Gästen ohne viel Aufsehen hinauskomplimentiert. Gerächt haben sie sich dann, indem sie einen unserer großen Schränke umgedreht haben und noch so ein paar Kleinigkeiten. Zu Sachbeschädigungen ist es nicht gekommen.
Ist ja dann schonmal eine Verbesserung, verglichen mit der letzten Aktion. Vielleicht werden die 3 oder 4 Störer ja langsam auch mal erwachsen oder pubertieren woanders. Wir sind jedenfalls mit dem Ablauf der Fete sehr zufrieden und die Feiernden waren´s wohl auch.
Wenn es so geht wie am Freitag, steht weiteren Vermietungen nichts im Wege.
Geputzt wurde im übrigen supergut. Wir haben am Samstag mit Stefan und
einigen anderen Gästen schon überlegt, ob wir nicht unseren ersten Spargel der Saison, den wir am Samstag hatten, mal oben im Saal vom Boden essen!

Für uns wurde es dann noch eine lange Nacht am Freitag. Wir hatten abgemacht, dass die Party so bis 4 Uhr geht, also bis ca. 5 Uhr alle raus sind. Ich hab mich dann, als ich gegen 1.30 Uhr vom Musikantentreff zurück war, in die Gaststube gesetzt. Es kamen dann einige junge Partygäste rein, mit denen wir uns gut
unterhalten haben. Dabei war auch der Freund von der Fini, von dem ich zufällig wusste, dass der sehr gut Gitarre spielt. Er unterrichtet glaube ich sogar. Jedenfalls wurde ihm gleich eine meiner Gitarren in die Hand gedrückt mit der Bitte mal was vorzuspielen. Daraus entwickelte sich dann eine richtig gute Session, die sage und schreibe bis morgens um halb sieben dauerte. (Die Partygäste waren schon längst weg.) Obwohl der ein oder andere der Anwesenden zwischendurch mal ein Nickerchen hielt, hatten wir einen Riesenspaß. Der junge Mann spielte aber auch vom feinsten. Original-Ton morgens gegen sechs: Das war ja total geil hier!
Immer wieder erstaunlich, wie man als alter Sack über die Musik einen gemeinsamen Nenner findet mit Menschen, die vom Alter her deine Kinder oder fast schon Enkel sein könnten. Wir hatten viele gemeinsame Lieder. Obwohl dann so eine lange Nacht -es gehört ja auch immer die ein oder andere Halbe dazu- körperlich ganz schön an der Substanz zehrt, ist es letztendlich das pralle Leben.
Wir sind froh, dass wir sowas ab und zu haben. Allemal interessanter als vor dem Fernseher zu sitzen oder die Hausnummer zu töpfern. Musiker sind sowieso die besseren Menschen. Weiß man ja. Oder? Nächsten Donnerstag steigt die nächste große private Geburtstagsfeier. Wir haben den Donnerstag die Gaststätte schon ab ca. 15.00 Uhr geöffnet. Am 1. Mai dann ab 10.30 Uhr.

Jetzt geht´s mit Riesenschritten auf Lieder unserer Zeit am 23.05.15.
Wir denken, das wird ein wuides Fest. Hoffentlich ist gutes Wetter, damit wir schön grillen können. Theoretisch könnten wir nach wie vor noch einen Künstler für den Abend annehmen. Das muss im übrigen nicht unbedingt ein Musiker sein. Irgend eine andere Kunstform wäre zur Auflockerung sicher auch sehr reizvoll. Es wird so oder so ein abendfüllendes Programm. Kann man sich ja leicht ausrechnen, wenn jeder der bis jetzt angemeldeten "Starter" 3 oder 4 Stücke vorträgt. Drauf hat jeder wahrscheinlich 20 und mehr, so dass man von daher wahrscheinlich 2 Tage spielen könnte. Für die Jam-Session am Pfingstsonntag ab 11.00 Uhr haben auch schon einige nachgefragt. Hier kann jeder, der Lust hat, ohne Anmeldung vorbeikommen und mitmachen.

Vorher noch -am 16.05.15- gibt`s heimatliche Klänge: Unique Experience aus
Tötzham (Vorort von St. Leonhard) und theyounix aus Landshut geben sich die Ehre im Tafernwirt.

Keep on rockin´!

03.05.2015

Große Geburtstagsparty am letzten Donnerstag/Freitag. Es wurde ausgiebig bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Alles lief ohne Beanstandungen so ab wie´s vereinbart war. Auch die Nacharbeit wurde in hervorragender Art und Weise geleistet. Pünktlich am Samstag war die Putzkolonne zur Stelle und legte unter Mama´s (Mutter des Geburtstagskindes) Leitung so richtig los. Das war nicht nur putzen, sondern fast schon eine Renovierung. Die Rockhöhle im Tafernwirt im neuen Glanz auf dem Weg zum gediegenen Abendlokal? Wir haben schon Überlegungen angestellt, demnächst nur noch Gäste mit Krawatte reinzulassen, wenn es da jetzt immer so blitzblank aussieht. Bei den vorhergehenden Feten wurde das ja auch schon in hervorragender Art und Weise erledigt. Wohl dem, der eine Mama oder eine passende Lebensabschnittsgefährtin hat. Die Frauen zeigen den Männern dann schon, wie das richtig geht mit dem Aufräumen. Wir sind jedenfalls bestens gerüstet für die offene Bühne am Freitag, und da wir uns da ja immer ordentlich benehmen, reicht der Glanz sicher auch noch für Session-Place am 15.05.15 mit- wie man inzwischen weiß-  ebenfalls ausschließllich sehr gesittet auftretenden Besuchern, und das Live-Konzert am darauffolgenden Tag mit 2 Bands und hoffentlich vielen harten aber
braven Rockern und Bluesern. Wenn das dann vorbei ist, geht´s mit Hochdruck an die Vorbereitungen für Lieder unserer Zeit am 23.05.15. Wer als Zuschauer kommen möchte: Bitte früh da sein. Wir fangen zeitig an. Es starten etliche Künstler, so dass es ein langes Programm werden kann. Allerspätestens 20.00 Uhr beginnt die Musik.
Wer noch bei uns essen möchte, sollte bis 17.30 Uhr da sein und bestellen. Es gibt
Gegrilltes vom Holzkohlegrill. Später nur noch Kleinigkeiten wie Wiener u.s.w.
Am Pfingstsonntag ab 11.00 Uhr kann jeder, der Lust hat, zum jammen oder was vortragen ohne Anmeldung vorbeikommen. Unsere Bühne ist für alle Kunstformen wie immer offen. Der Saal mit Stage steht den ganzen Tag zur Verfügung. Bei schönem Wetter schmeißen wir den Grill nochmal an. Bisschen was essen, bisschen was trinken, bisschen Musik machen, bisschen andere Kunst genießen, und einfach bisschen ratschen.  Wird vielleicht dann auch nochmal ein schöner Tag.

Servus

18.05.2015
Ein bewegtes Wochenende war das. Am Freitag Abend der Session-Place Musiker Stammtisch. In diesesmal eher familiärer Atmosphäre war´s ein richtig schön gemütlicher Abend. Neben den Americana und irishen Liedern, die von den Session-
Place-Leuten so gespielt werden, gab´s am Freitag auch von Peter Wänke zur Auflockerung Dylan´s The time´s are a´changin. Der Peter hat das sogar genuschelt wie Mister Zimmerman himself. Super! Pico bereicherte die Runde dann -neben seinem gekonnten Banjo und Gitarrenspiel - mit zwei alten deutschen Volksliedern. Hatten wir bis dato noch nicht. Wenn alle Brünnlein fließen war in so einer tiefen Tonart, daß wir schon befürchteten, daß er gleich ganz unten im Bierkeller sitzt.
Aber schee war´s. Überhaupt sehr vielseitig an diesem Freitag. Franky mit seinen Mundart-Songs, Mike mit  überzeugenden Soli, der Gitarrist mit der zwölfseitigen-alle in Bestform und in Spiellaune. Zuschauer Bernhard sorgte mit seinem rhytmischen Klatschen für die richtige Percussion. Und jetzt kommt´s: Ganz besonders hervorzuheben an diesem Abend: Eine junge Frau (den Namen konnte ich mir mal wieder nicht merken) war mit ihrer Geige gekommen. Ich sage euch: Die hat gegeigt!!! Gänsehautfeeling pur. Ich hatte dann die große Ehre, mit ihr The town I love so well zu zelebrieren. War es das herzzerreißende Geigenspiel zu diesem sehr traurigen Lied über Krieg und Zerstörung einer Stadt oder war´s gar mein überirdischer Gesang?? Ich glaube am Ende des Liedes hatte ich sogar leicht feuchte Augen ! Jedenfalls sind solche Momente, Stunden, Abende die Vitaminspritzen, die einen wahrlich Spätberufenen, den der Ruf zum Hobby-Gastwirt von 1392 Tafernwirt
erst spät erreicht hat, immer wieder aufbauen. Ein helles Leuchten im sonst eher dunklen Gaststätten-Alltag auf Leonharden als Pommes-Kocher und Hand-Wurscht-Heißmacher. Labsal für die Seele.

Am Samstag dann Rock - Konzert mit gleich 2 wirklich guten Bands. Als erste Gruppe
kamen theyounix aus Landshut auf die Bühne. Die 4er Formation um Sängerin Sandra überzeugte mit raffiniert ausgearbeiteten Eigenkompositionen und guter Arbeit an den Instrumenten. Wir fanden es saugut und es passte genau in den Tafernwirt. Am Programmumfang arbeitet die Band noch, so daß wir beim nächsten Gig bei uns der schonmal lose vereinbart ist, sicher etwas mehr zu hören kriegen.

Dann Unique Experience mit Sänger und Bassist Slavko Spionjak aus Tötzham.
Die Combo rockte mit viel Routine und trotzdem großer Spielfreude den Saal.
Besonders bei Gitarrist Simon hatte man den Eindruck, dass der seine Gitarre wahrscheinlich abends sogar mit ins Bett nimmt, so war der irgendwie mit seinem Instrument verbunden. Nach dem offiziellen Konzert hat der dann noch sein
i-phone mit einigen midi-files von Santana eingstöpselt und dann nur für uns die Soli dazu gespielt. Ich glaube Carlos selbst hätte das auch nicht viel besser gekonnt.
Wir haben dann noch unplugged bisschen was zusammen gemacht, und dann war ein weiterer schöner Abend im Tafernwirt auch schon vorbei.

Nächsten Samstag Lieder unserer Zeit. Wir fangen früh an. Es wird u.U. ein langer
Abend. (7 Künstler treten auf)

Pfingstsonntag ab 11.00 Uhr Jam-Session, Kleinkunsttag. Jeder kann ohne Voranmeldung nitmachen oder zuschauen. Viele Genres möglich. Nicht nur Musik.

Bis zum Wochenende.

25.05.2015

Das war er nun wirklich: Der mit Abstand schönste Tag für Monika und mich im
Tafernwirt. Einfach deswegen, weil das, was an diesem Abend geboten wurde, wie für uns auf den Leib geschneidert war. Begeistert und inspiriert aufspielende
Musiker mit einem Programm, wie man es an Vielseitigkeit im Tafernwirt wahrscheinlich noch nicht oft erlebt hat. 12 tolle Künstler standen an diesem Abend auf der Bühne: Thomas, Michael, Jörg, Manuel, Hannes, Sven, Stefan1, Stefan2, Franky, Tony, ich, und last but not least als leider einzige Frau bei diesem legendären Ereignis Monika.
Alle Künstler trugen ihr Ding auf einem Niveau vor, dass im Publikum so mancher kleine Begeisterungssturm entfacht wurde. Überhaupt können wir mit Fug und Recht sagen, dass die Qualität unseres Kunst-Angebotes ständig gestiegen ist. BUM BUM BUM ist nicht mehr so angesagt. Ich muss in diesem Zusammenhang immer schmunzeln, wenn mir Leute empfehlen: Fahr mal hier oder da hin. Da spielt heute der oder die. Das ist gut. Als ob es bei uns nichts Gescheites gäbe. Viele haben immer noch nicht erkannt, dass ausgewählte und Sachen mit hohem muskalischem, künstlerischen oder auch intellektuellem Anspruch inzwischen oft im Tafernwirt laufen. Selbst in München muss man ganz schön lange suchen, bis man was Vergleichbares, wie es an diesem Pfingstsamstag im Tafernwirt geboten wurde, findet. Gibt es selbst in der Millionenstadt nicht an jeder Ecke. Ich hatte ja an anderer Stelle schon mehrfach erwähnt, wie virtuos z.B. auch bei den regelmäßig stattfindenden Session-place Abenden aufgspuit wird. Unser Event vom Samstag stand dem in nichts nach. Einfach nur große Klasse. An dieser Stelle nochmal herzlichen Dank an alle, die da mit so viel Freude und vor allem überragenden Fähigkeiten mitgemacht haben und auch an unser wunderbares Publikum. Besonderer Dank und Lob gilt mal wieder unserem Andi, der den Sound den ganzen Abend so perfekt gemischt hat, dass es sowieso auch noch von daher ein wahrer Ohrenschmaus war. Nachwuchsmusiker oder Künstler aus anderen Sparten sollten sich nicht abhalten lassen, bei uns was zu machen weil wir jetzt doch oft richtige Könner auf der Bühne haben. Der Tafernwirt ist nach wie vor - oder gerade auch- eine Plattform für Künstler, die noch keine Erfahrung haben und es einfach mal probieren wollen. Insbesondere bei unserer regelmäßigen offenen Bühne bietet sich die Möglichkeit ohne Anmeldung sich mal zu versuchen. Hier wird dann auch durchaus manchmal heftig gegeneinander angeschrubbt. Nochmal kurz zurück zu Lieder userer Zeit: Wir machen sowas jetzt 2 x p. Jahr. Nach Nobody sing´s Dylan like Dylan im Okt. 2014, Lieder unserer Zeit im Mai 2015 folgt der nächste Abend im Oktober 2015. Das Motto und das Veranstaltungsdatum geben wir in Kürze bekannt. Die Anmeldeliste für Künstler öffnen wir ab Juli. Es wird immer spannender im Tafernwirt. In dieser denkwürdigen langen Nacht wurde nach dem offiziellen Teil des Programms noch bis in den frühen Morgen unplugged Musik gemacht. Für den Bernhard gab es u.a. auf besonderen Wunsch eine bemerkenswerte mehrstimmige Version von Hotel California. Das fand der Bernhard schön. In unserem "Kultursaal" wird jetzt ein neuer
Boden verlegt. Sicher wird´s dann da drob´n no a Spur griabiger bei den Konzerten.
Die nächsten Termine im Tafernwirt: Offene Bühne / Jam-Session und Session-Place. Wir laden ein.

Eine Dokumentation dieses schönen Abends mit ehrlicher und guter handgemachter Musik, hintergründigen Geschichten, Wortwitz und vielseitigen Gesprächen können alle Interessierten am Samstag, den 06.06.2015 nochmal vom Recorder akkustisch bzw. in Ausschnitten als Videofilm Revue passieren lassen. Beginn 20.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Hans-Peter Walter

31.05.2015

Noch ein kleiner Anhang zu unserem " Lieder unserer Zeit". Wir haben in den letzten Tagen so viel positives Feedback erhalten, auch von für die Zukunft interessierten Künstlern, dass wir uns entschlossen haben, schon jetzt mit den Vorbereitungen für die nächste Geschichte zu beginnen. Die findet am 03.10.2015 statt: "Voices of Babylon". Warum der Abend unter diesem Motto steht, verrate ich hier in Kürze.
Am Samstag war ich bei Michis Living room im Münchner Zehentstadel. (Michael
Bohlmann, der bei uns ja auch so einen super Auftritt abgeliefert hat). Beim Michael waren ca. 20 Künstler. Es wurde da schon nachmittags um 15.00 Uhr angefangen.
(Im übrigen eine erstklassige Veranstaltung) Da bei uns jetzt in wenigen Tagen schon mehrere Leute nachgefragt haben, ob sie beim nächsten mal mitmachen können, machen wir das dann vielleicht genau so und dehnen das Ganze ein wenig in den Tag. In die Nacht dehnt es sich später sowieso meist von allein. Schaun mer mal, wer so alles dabei sein will. Dann organisieren wir.

13.06.2015
Das war diesesmal die ganz andere offene Bühne, Rudi Vietz, Bad-Endorfer
Singer-Songwriter und Mundart Poet brachte uns mit seinen selbstgemachten,
oft leicht skurrilen Texten mehr als einmal zum Lachen. Das ist schon wirklich was Besonderes, was der Rudi auf der Bühne da macht. Neben den eigenen Liedern
gab es dann auch noch das ein oder andere Cover. Insbesondere Mr. Tambourine Man fand ich in der Interpretation vom Rudi genau so interessant wie von Mr. Zimmerman himself. Respekt!

Dann die Isarschiffer. Die zwei hatten sich für den Auftritt sogar umgezogen
und ein besonderes Outfit angelegt. Also auch rein optisch eine Augenweide.
Dann ging es los. Die zwei spielten äußerst virtuos auf. Doro strich und zupfte mit ihrem riesigen Kontrabass einen satten Klangteppich unter das gekonnte Gitarrenspiel vom Rainer. Dazu der zweistimmige Gesang in großer Harmonie.
Es war ein Genuß. In einigen der Lieder gab es sogar kleine Jodel-Einlagen.

Monika und ich haben dann noch 2 oder 3 Lieder vorgetragen. Das wurde mit freundlichem Applaus bedacht. Fazit: ein erlebnisreicher, gemütlicher Abend mit ganz anderen Klängen, als wir sie bis dahin so gewohnt waren. Alle Zuhörer fanden es supergut.

Nächsten Freitag wieder Session-Place.

Mit freundlichen Grüßen aus St. Leonhard

Hans-Peter Walter

20.06.2015

Ein gemütlicher Session-place Musikerstammtisch war das am Freitag den
19.06.2015. Instrumental interessant besetzt mit 2 Mandolinen, 2 Banjos,
6 und 12-saitigen Gitarren sowie einem dicken, fetten Kontrabass, der so richtig schön unter die gespielten und gesungenen Lieder wummerte. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut der Sound da ist, obwohl ja absolut unplugged gespielt wird. Aber der Raum ist ja auch rel. groß und hoch, so dass schon von daher die akkustischen Vorbedingungen wahrscheinlich ganz günstig sind. Das wichtigste für den Sound sind natürlich letztendlich immer die Musiker, die die Klänge erzeugen.
Über die Qualität und Fähigkeiten der Künstler im Tafernwirt -insbeondere auch beim Session-place Musikerstammtisch- brauche ich mich hier nicht weiter auszulassen. Dazu ist längst alles gesagt. Es war-man kann jetzt schon fast sagen: wie immer- einsame Spitze. Monika und ich - und wir denken, auch alle anderen Anwesenden- haben den Abend sehr genossen. Wir haben jetzt jedenfalls immer öfter Abende im Tafernwirt, wo das Geschehen und das Kennenlernen der neuen Leute (insbesondere Musiker und andere Künstler) eine echte Bereicherung in unserem jetzt schon etwas länger dauernden Leben darstellt. Es ist aufregend. Und das macht Spaß. Wenn wir dann in 30-40 Jahren vielleicht nicht mehr aktiv dabei sind, können wir unseren Urenkeln jedenfalls viel erzählen von schönen Abenden im Tafernwirt mit guter handgemachter Musik, Hugo mit Pfefferminzblättern aus dem eigenen Garten und so manchem tiefsinnigen oder sogar philosophischen Gespräch nach der dritten Halben zur fortgeschrittenen Stunde. Wir leben, und gerade durch solche Tage wie Freitag, intensiv, und werden das zarte Kulturpflänzchen, das inzwischen auf Leonharden wächst, weiter gießen und düngen, auf dass es prächtig gedeiht. Hilfs-Gießer sind natürlich für Hobby-Gärtner wie uns unabdingbar. Man hat ja schon oft gehört, dass Pflanzen positiv reagieren, wenn man mit Ihnen spricht. Wenn das stimmt, klappt das sicher auch mit Singen und Musizieren. Ihr habt also den passenden Dünger für unsere Kuturpflanze. Warten wir mal ab, ob es ein großer starker Baum wird.

Bis zum nächsten Mal

Musikmacher und Tafernwirt Hans-Peter

05.07.2015
Schöner kurzweiliger Abend am Samstag im Tafernwirt. Das Duo Campfire79
verstärkt durch Mr. Silver aus Afrika hatte nachgefragt, ob sie bei uns mal einen
Übungsabend abhalten könnten. Wir haben da natürlich sofort unser OK gegeben.
Noch bevor Campfire 79 eintraf, war eine junge Frau da, mit der ich dann schon mal ein paar Lieder probiert habe. Sie hat Cajon getrommelt und ein wenig die Refrains mitgesungen. Das ist dann gleich ein ganz anderer Sound, als wenn man allein da steht. Hat Spaß gemacht. Dann waren auch schon die 3 anderen Musiker da.
Die zwei Gitarristen und Sänger legten los, dass wir die Ohren angelegt haben.
Silver aus Afrika ist wohl, wenn ich das richtig verstanden habe, erst neu zu dem Duo gestoßen. Als Vollblutmusiker erweckte er erstmal unser altes Bontempi-Piano
wieder zum Leben. Außerdem ist er  auch noch ein guter Bassist. Er fügte sich gut in das Spiel der 2 Campfirer ein. Es wurde dann ein Lied nach dem anderen gespielt.
Es gab Songs von STS, Goisern, Danzer, Fendrich, Clapton, Dylan, den Stones, Beatles und, und und. Von Übungsabend kann da nicht die Rede sein. Das war schon ein richtiges Konzert. Die Campfirer tragen fast alle Songs bis aufs i-Tüpfelchen ausgefeilt 2-stimmig vor. Wir haben dann einige Sachen zusammen gemacht. Das gelang zumindest teilweise richtig gut. Mr. Silver als Multiinstrumentalist gab dann auch noch sein Debüt als Schlagzeuger und zeigte sich auch hier auf Anhieb sehr talentiert. Lustige Anekdote am Rande: Als wir dann Plaisir d´amour bzw. Dylans The times are a´changin im 3/4 Takt (Walzer) vortrugen, war das für seine Ohren wohl so fremdartig, wie für einen Europäer chinesische oder indische Musik oder so. Wir haben zu viert beim Trommeln auf ihn eingezählt 1,2,3-1,2,3,-1,2,3, allein es half, obwohl Silver ein Vollblutmusiker ist,  auf Anhieb so nicht. Es ging immer wieder zurück in den 4/4 Takt. Auch die Liedermacher wie Mey oder Wader u.sw. waren für ihn noch schwer umzusetzen. Diese Intonationsarten sind in der traditionellen afrikanischen Musik wohl weniger vorhanden. Wir haben ihm als Hausaufgabe bis zum nächsten mal aufgegeben mit seiner Frau schön Walzer zu üben. Dann klappt das beim nächsten mal. 1,2,3-1,2,3-1,2,3-1,2,3..... Wir hatten jedenfalls einen Riesenspaß. Besonders
schön auch an diesem Abend, dass einer der Campfierer Gitarristen auch ein ausgezeichneter Bassist ist. Wir hatten dann bei einigen Stücken tatsächlich
mal so richtigen Band-Sound mit 2 Gitarren, Bass, Schlagzeug und 3-stimmigen Gesang. Da mir persönlich nach wie vor die Erfahrung im Zusammenspiel mit anderen Musikern fehlt, habe ich gar nicht so genau gehört, wie das alles klingt. Gerade auch weil der Schlagzeuger genau in meinem Rücken trommelte.
Beim Publikum kam alles jedenfalls sehr gut rüber, wurde uns bestätigt. Werde noch etwas an der Einstellung der Monitorboxen basteln. Dann wirds auch auf der Bühne besser.
Zum Schluß habe ich dann noch - nur für meine liebe Ehefrau- mit allem Schmalz
und Timbre, den meine alte brüchige Stimme noch hergibt ``Make you feel my Love`` gesungen. Sie saß im Halbdunkel des Saales, ich stand im gleißenden
Scheinwerferlicht der Bühne, so dass ich nicht sehen konnte, ob vielleicht nach nun fast 36 Jahren Ehe noch ein Tränchen der Rührung geflossen ist. Gestanden hat sie es nicht. Gesehen habe ich jedenfalls, dass zumindest einer der Zuschauer ein Feuerzeug geschwenkt hat. (brennend)

Euer Musikmacher und Tafernwirt von 1392
HaPeWa
P.S. (Ehefrau): Die Stelle in dem oben erwähnten Lied: I´d go crawling down the avenue" hat meine Fantasie schon sehr beflügelt ; )

P.S. (Nochmal ich) Das ist der erste Satz, den meine Frau in 2 Jahren in das
lange Tagebuch geschrieben hat. Ob das all das Angestaute ist was sich in langen Jahren so angesammelt hat, und jetzt mit Macht hervorbricht??

Nachricht von Campfire79:

Hallo Monika,

Hallo Hans-Peter,

habe gerade Euren Tagebucheintrag gelesen. Besten Dank für die Blumen.

Aber das muß ich auch zurückgeben. In Anbetracht, dass wir nur üben wollten,

war das ein saugeiler Musikerabend mit Euch beiden. Das Schlagzeug hat Christoph

regelrecht verführt ;) - er hat gestern Abend zum ersten Mal ein großes Schlagzeug

bearbeitet und das klang schon sehr passabel.

1000 Dank, dass wir Euch kennenlernen und bei "üben" durften. Kommen gerne wieder.

So was wie den Tafernwirt müssen wir bekannter machen. .....




12.07.2015

Der Edi war mal wieder da zur offenen Bühne. Das ist der, welcher mit Midi-files was macht und dazu E-Gitarre spielt und singt. Die Bassläufe und Percussion sind auf einem kleinen Tascam-Gerät abgespeichert. Wenn man dann noch mit 2 Gitarren darüber spielt, hat man einen richtig dicken Band-Sound. Wir haben echt viel zusammen gemacht. Das funktionierte diesesmal ausnehmend gut. Als der Edi
das letzte mal da war, gelang das nur so mit Einschränkungen. Ich merke, dass ich, seit ich den Tafernwirt gebe und sehr viel Musk mache, jetzt doch immer besser in der Lage bin, mich in das Spiel anderer Musiker einzuklinken. Monika ist inzwischen sowieso Spezialistin für das Singen der 2.-17. Stimme, so dass da am Freitag ganz schön was kam. Die inzwischen doch recht umfangreiche Technik haben wir auch immer besser im Griff, so dass wir die technischen Möglichkeiten jetzt gut ausschöpfen können. Es wurden am Freitag noch einige Regler entdeckt, die wir so noch gar nicht kannten. Die menschliche Stimme ist halt oft ein recht unzulängliches Instrument. Gut eingestelltes Equipment kann da durchaus hilfreich sein. Früher haben die Menschen gute Akkustik in großen Räumen gesucht oder sind (gerade hier in Oberbayern) wegen des Echos auf hohe Berge gestiegen weil´s da einfach besser klang, als zuhause im Wohnzimmer.
Heute hat man kleine elektronische Kästen. Wir haben am Freitag 3 oder 4 Lieder gespielt die ewas Hall oder Echo brauchten.
Wenn wir dafür jedesmal erst auf den Watzmann gestiegen wären........
Nächsten Freitag wieder Session-place. Da geht es völlig unplugged zur Sache. Die Damen und Herren von der Session-place Truppe sind allerdings auch
meistens so stimm- und instrumentengewaltig, dass sich technische Unterstützung erübrigt. Es wird wieder wie Gewitterbrausen in den altehrwürdigen Mauern des Tafernwirt klingen.
Sonntag Nachmittag hat sich dann noch eine kleine Spontan-Session ergeben.
Ein Mann, der schon mehrmals als begeisterter Zuschauer bei den Session-Place
Abenden da war, kam vorbei um seinem Sohn mal unsere Bühne und das Equipment zu zeigen. Der junge Mann ist Schlagzeuger und wir haben natürlich die Gelegenheit sofort wahrgenommen und ein paar Lieder gespielt. Der Vater kann auch ein paar Gitarrengriffe. Hymn klang dann richtig gut. Der junge Mann kommt
vielleicht jetzt öfter mal zur offenen Bühne.
Nachmittags hatten wir schon Besuch von einem Session-placer mit seiner Frau.
Die zwei waren mit ihren Motorrädern unterwegs und haben mal auf einen Kaffee reingeschaut. Das hat uns gefreut.

Bis Freitag

19.07.2015
Alles hat seine Vor- und Nachteile. Die geschichtsträchtigen dicken Gemäuer
der Tafernwirtschaft wirken in der Gluthitze dieser Tage wie eine Klimaanlage.
So hatten wir am Freitag bei brüllender Hitze draußen in der Gaststube äußerst angenehme 21,5 Grad. In unserem "Konzertsaal" begannen wir den Abend mit 22,5 Grad. Einige der Zuschauer waren wohl schon in vorweihnachtlicher Stimmung oder
von der schönen Musik so beseelt, dass Tischkerzen entzündet wurden. Am Ende des Abends konnten dann 25 Grad gemessen werden. Immer noch angenehm. Vor der Tür waren um 22.00 Uhr noch 28 Grad.
Session-Place, ich muß jetzt schon sagen wieder einmal ein harmonischer Abend
mit bester handmade Music. Der Pietro hatte schon wieder ein neues Gerät angeschleppt. Ich weiß gar nicht, wie viele Instrumente dieser Kerl eigentlich spielt.
Diesesmal war es eine Resonator-Gitarre. Bedient wurde die als Slide-Instrument.
Man legt die Gitarre auf die Knie, gestimmt im open tuning und die Accorde werden dann mit einem Slide-Eisen sozusagen rutschend über das Griffbrett erzeugt. Ganz neue Klänge im Tafernwirt, und bei jedem Teil, was der Pietro so in die Hand nimmt, kommt dann auch richtig was, Wer ko, der ko. Alle waren bestens drauf und den Zuschauern gefiel der Abend sehr gut. Zur Abwechslung wird bei den Session-place Abenden auch mal das ein oder ander Lied gespielt, das nicht unbedingt dem Genre Americana Music zuzuordnen ist. Hier gab es dann noch ein besonderes Erlebnis für mich. Ich trag ja öfter mal vom Wader Hannes "Heute hier morgen dort" vor. Ich hab da bisher noch nie einen Mitmusiker gefunden, der das Solo in dem Stück mal richtig gespielt hätte. Ich selber kann es nicht. Man muß da schon affenschnell picken. Die meisten, mit denen ich das bisher gespielt habe, improvisieren da halt ein wenig. Ich hab dann jedenfalls losgelegt und der Pico
hat mitgespielt. Da der ja ein Super-Gitarrist ist, hab ich dann nach der 2.Strophe gesagt: "Los Pico, Solo"!. Ich erwartete dann irgend eine kleine Improvisation.
Dann haut der da ein Ding raus wie weiland Werner Lämmerhirt. Ich bin so richtig erschrocken und habe mich glaub ich auch gleich verhaspelt. Nächstes mal bin ich optimal vorbereitet und dann spielen wir das wie die Weltmeister.
Franky hat dann noch 1,2 Bayrisch-Österreichische Sachen gemacht. Das ist sein Ding. In 2 Wochen ist wieder Aufgspuit beim Franky in Irlham. Der Mann mit der Zwölfsaitigen (ich hab den Namen wieder nicht behalten, Schande über mich)
hat uns auch noch ein paar schöne Lieder gespielt und gesungen. Peter Wänke hat auch kräftig mitgemischt.
Monika und ich haben dann noch Chimes of Freedom, das wir ja für Voices of
Babylon am 03.Oktober einüben, vorgetragen. Der Song steht schon ganz gut.
Wir arbeiten noch dran. Wenn es in 4 Wochen noch oder wieder so heiß ist,
session-placen wir mal unten auf der Deele. Da ist es schön kühl und die Accoustic müsste auch besonders interessant sein. Z.Zt. steht da wegen Renovierung zu viel rum. Wenn der neue Boden verlegt ist und die anderen Renovierungen abgeschlossen sind, machen wir da Platz und können dann richtig loslegen.
Ich denke das wird recht urig.

Nächsten Sonntag (26.07.15) findet ab 19.00 Uhr im alten Pfarrhof in Oberbergkirchen ein interessantes Konzert statt. Eingeladen hierzu hat der
Günther Wolfmeier. Das ist einer von den 3 Brüdern, die beim ersten Session-Place
Treffen "The rare old Times" zu dritt so schön gespielt haben. Wer Lust hat hinzufahren... wird bestimmt gut. Wir fahren vorauss. ca 18.00 Uhr vom Tafernwirt ab. 3 Leute könnten wir mitnehmen. Ggf. einfach kurz Bescheid sagen.

Bis dann

27.07.2015

Der neue Boden in unserer Sinfoniehalle ist verlegt. Viel von dem Räuberhöhlen - Charme der Rockhöhle ist verloren gegangen. Trotz des neuen -wie für die
Haute Volée gemachten- Ambiente, wollen wir weiterhin am Eingang auf Gesichtskontrollen verzichten. Auch das gemeine Volk soll ohne Ansehen der Person über den edlen Belag schreiten dürfen. So sind wir halt in unserem unbegreiflichen Großmut. Schmarr´n. Schaut jetzt echt gut aus da drob´n. War viel Arbeit, alles wieder einzuräumen. Bin noch gar nicht ganz fertig.

Sonntag Abend waren Bernhard, Monika und ich zu einem Konzert in Oberbergkirchen, zu dem der Günther Wolfmeier eingeladen hatte. Die Saxofon-
Gruppe Pentasax (5 junge Frauen + 2 Special Guests + 1 Mann Percussion) bearbeitete ihre Instrumente derartig virtuos, dass einem regelrecht die Ohren wegflogen. Allererste Güte. Wirklich toll. Es gab von The Muppet Show Theme über Comedian Harmonists bis zu sweet child of mine ein breites Musikspectrum zu hören. Ich hab die Mädels dann gefragt ob sie nicht Lust haben am 03.Oktober bei uns mitzumachen. Das wäre der Kracher gewesen. Leider hatten die Damen an dem Tag schon einen Termin. Vielleicht sieht man sich ein anderes mal im Tafernwirt. Die Einladung steht.

Dann gab´s Musik von den Celtic Friends bei denen die Brüder Wolfmeier, die wir
ja von unseren Session-place Abenden kennen, dabei waren. Ein Mitmusiker mit schottischen Wurzeln führte gekonnt durch das Programm. Neben vielen schottischen Liedern und Songs gab es auch weltbekannte Stücke wie The town I loved so well. Absoluter Höhepunkt war dann das gemeinsam mit Pentasax zelebrierte "Sweet child of mine" von Guns ´n Roses. Da ging die Post so richtig ab und mein altes Rocker-Herz schlug gleich deutlich schneller. Die Musiker ernteten für den Vortrag den mit Abstand heftigsten Beifall. Ein wirklich schönes Konzert, und zum Schluß gab es von den zahlreichen Zuschauern verdientermaßen minutenlange standing Ovations.

P.S. Auf Event-Vorschau steht was neues zu "Voices of Babylon"

Servus

In den bayrischen Sommerferien samma mehr do. Wir üben dann schonmal für den
bevorstehenden Lebensabschnitt als Pensionisten, wo es dann bei uns erst so richtig losgeht.  Wenn also in den nächsten Wochen die Tür offen ist, ein Lichtlein brennt,
wildes Rockgetöse durchs Haus dröhnt oder zarte Liebeslieder zu hören oder fast nur zu erahnen sind, samma do! Vielleicht lungert auch einer von uns oder gar wir beide auf der Terasse herum, unser knallrotes Auto steht vor der Tür, der Transporter
oder gar unser dicker Feuerstuhl. Das sind die Zeichen. Alles kann bedeuten: Sie sind da. Einer sinnvollen Freizeitgestaltung oder einem Gespräch mit viel Tiefgang steht dann nichts im Wege. Nicht an der Tür rütteln oder kratzen. Wenn zu dann zu !

28.09.15
Nach längerer Pause schreib ich heut mal wieder was, weil sich das richtig lohnt.
Das war was, das Danny Street Konzert am letzten Samstag. Einen Balladen-Sänger
par excellence durften wir bei diesem wunderbaren Konzert erleben. Ein großartiger
Sänger und Geschichtenerzähler und Klasse Gitarrenspieler stand da bei uns
auf der Bühne im Tafernwirt. Es gab Songs von Bob Dylan, Cat Stevens, Johnny Cash, CCR, den Kinks und anderen. Allesamt wahrlich meisterhaft gespielt und gesungen. Danny wusste zu jedem Lied auch eine Geschichte zu erzählen. So erfuhren wir viel über die Entstehungsgeschichte vieler weltberühmter Songs, über die Komponisten, wie oder warum das Lied geschrieben wurde oder das Leben der Künstler, die damit groß rauskamen. Jedenfalls ein weiterer gediegener
Konzert-Abend im Tafernwirt mit Musik zum Zuhören und angesagtem künstlerischen Anspruch. Das Publikum lauschte jedenfalls bei jedem Stück beinahe "andächtig"
und spendete dann den verdienten Beifall. Natürlich kam Danny nicht um einige Zugaben herum, die er dann wohl auch gerne noch spielte. Die Zuschauer erstanden nach dem Konzert dann noch einige CDs von Danny Street, die von ihm eigenhändig signiert wurden. Ein schöner Abend im Tafernwirt, der wieder einmal tiefe Freude und Entspannung in die Herzen der Anwesenden gebracht hat, war zu Ende.

Jetzt freuen wir uns auf nächsten Samstag. Voices of Babylon!

Samstag Nachmittag vor dem Konzert gab´s noch ein schönes Erlebnis.
Ein junger Mann, den wir beim Musikantentreff 1 Tag vorher kennengelernt
hatten, kam spontan vorbei um etwas zu jammen. Da er genau wie ich gerne Stücke von Pink Floyd spielt, haben wir dann losgelegt. Das klappte dann, als ob wir schon ewig zusammen spielen. Das Solo von Comfortably Numb hat der so auf meiner E-Gitarre gespielt, dass man bei geschlossenen Augen hätte denken können,
David Gilmoure sei da. Gänsehaut. Schade, dass kein Bassist da war. Wir hätten sicher die altehrwürdigen Mauern der Tafernwirtschaft in ihren Grundfesten erschüttert.

 

 

 

Voices of Babylon 03.10.2015 19.30 Uhr
VVK € 8,00
AK € 10,00


10.10.2015
Hier steht nun einfach das, was z. B. Doro u. Rainer zu Voices of Babylon meinen.

Heulen mit den Wölfen

Ein Abend für die Seele, so war der gefeierte Auftritt bei "Voices of Babylon" im Tafernwirt St. Leonhard zu Babensham.
Im Verbund mit netten und durch die Bank fähigen Kollegen (Scheena Gruaß) erlebte das Publikum eine kurzweilige und sehr niveauvolle Mischung. Höhepunkt war der gemeinsam zelebrierte Dylan Song "Times they are a changing", dem wir vier neue, bayerische Strophen hinzufügen konnten. Herzlichen Dank an die Wirtsleute Monika und Hans-Peter, die da draußen wirklich eine wundervolle Atmosphäre schaffen.

02.11.2015
Das Rock Lounge Orchester war da. Kaum vorstellbar, dass man Rockmusik noch
gekonnter rüberbringen kann. Richtige "Granaten" diese 5 Musiker. Der Frontmann
drang mit seiner Stimme teilweise in schwindelerregende Höhen vor. Ständig in Bewegung bediente er auch noch seine Klampfe und dann das Saxophon z.B.
bei Baker Street - Geil und Gänsehaut. Der Sologitarrist - ebenfalls ein überragender Sänger- glänzte mit mehr als beeindruckendem Solospiel. Der Keyboarder wirbelte auf seinen zwei Tastaturen herum - vom Feinsten. Und dann griff der tatsächlich auch noch zum zweiten Sax und legte mit dem Frontmann mit dann 2 Saxophonen ein Ding hin, dass einem die Ohren wegflogen. Einsame Spitze. Der Trommler wummerte den ganzen Abend gekonnt und diszipliniert auf sein Schlagzeug ein, so dass auch der Rhytmus immer perfekt war. Sehr erstaunlich auch der Bassmann. Eigentlich nur Ersatz für den Standard-Bassisten der Band, der leider erkrankt war, legte der teilweise nach nur ein oder zwei mal Üben mit der Band richtig satte Bassläufe hin und sorgte so für den richtigen Klangteppich. Einfach so vom Blatt. Ganz souveräner Musiker. Fazit: Eine perfekt aufeinander abgestimmte Band mit überragendem meist mehrstimmigen Gesang, die uns an diesem Abend jede Menge Freude gebracht hat und außerdem haargenau den Geschmack der Gastgeber getroffen hatte mit der Auswahl der Covers, aber auch mit ihren eigenen Songs.
Unser neuer "begnadeter Haus-Sologitarrist Christian Camera"- mit dem wir selbst schon einige Male selber supergut zusammen gespielt haben, brachte es auf den Punkt: Mei, san die guad! Was soll ich da noch sagen? Mehr sog i ned!
Ein Tipp noch für Live-Musik-Fans aus der Gegend, die unsere Konzerte weiterhin
meiden,als ob dort Pest und Cholera gleichzeitig herrschen:Wenn das R-L Orchestra
in erreichbarer Nähe spielt: Gebt euch das. Es lohnt sich.

Nächsten Freitag Elsbeth. Die san von do.

M.f.G. Hans-Peter Walter
Kunstveranstalter und Gelegenheits-Flaschbierherausgeber.

 
07.11.2015
Remember, remember the Fifth of November / Gunpowder, treason and plot / I know of no reason why gunpowder treason / Should ever be forgot.* Dieser Reim tönt alljährlich am 5. November durch die Straßen Englands in Erinnerung an den
Gunpower Plot von 1605 bei dem von Guy Fawkes das Britische Parlament gesprengt werden sollte.

Ich sage: Remember, remember the sixth of November / Rockpower, top-Music and fun (a lot) / I know of no reason why Rockgroup Elsbeth / Should ever be forgot.* Dieser Reim tönt ab jetzt alljährlich am 6. November durch den Tafernwirt.

Elsbeth, fast genau 1 Jahr nach ihrem ersten Gig im Tafernwirt am Freitag zum
2. mal bei uns. Genau wie dem wackeren Guy Fawkes vor über 400 Jahren gelang das mit der Sprengung nicht so ganz. Die alten Mauern des Tafernwirt sind wohl einfach zu dick. Die Buam waren aber ganz schön dicht dran. Super-Konzert.
Wie Elsbeth so auftrumpft bei den Auftritten, ist ja hinlänglich in der Gegend bekannt. Alle besonders gute Musiker. Und ein Equipment hatten die dabei-
ich dachte schon, da kommt gleich als Überraschungs-Support Band Pink Floyd
oder so um die Ecke. Jedenfalls waren vor dem Konzert und dann spät in der Nacht
nach dem Gig jede Menge Kisten und Kasten rein- bzw. rauszutragen. Ich hab dann zu Monika gesagt, dass wir die geplante große Band-Karriere doch besser bleiben
lassen, wenn man da immer so viel schleppen muss. Oder wir gehen nur mit Wanderklampfe auf Tournee. Elsbeth tritt ja nur einige Male im Jahr auf.
Insofern war es uns eine besondere Ehre, bei der kleinen Tournee wieder
als Spielort berücksichtigt worden zu sein. Ein schöner Tag. Remember remember.....
HaPeWa

15.12.2015
Liebe Tagebuch-Leser!
Ihr habt ja sicher schon gemerkt, dass ich in letzter Zeit hier nicht mehr viel geschrieben habe. Nach nun fast 3 Jahren mehr oder weniger vergeblichen Bemühungen, eine "kleine Kleinkunstszene" im Tafernwirt zu installieren, habe ich jetzt einfach keine Lust mehr, noch Zeit fürs Schreiben aufzuwenden. Vielleicht trag ich noch ab und zu mal was ein. Termine werden weiter veröffentlicht.
Der Konzert- und Kunstbetrieb im Tafernwirt läuft wie gehabt weiter.
Monika und ich werden jetzt in wenigen Wochen in unseren Hauptberufen pensioniert, bzw. schließen wir unser Geschäft in München. Wir orientieren uns dann - was unsere eigenen kleinen künstlerischen Ambitionen betrifft- wieder Richtung München, weil wir die ewigen Vorbehalte der Leute , und den -man muss ja schon sagen Boykott- der Tafernwirtbühne leid sind. Der Kunstraum im Tafernwirt ist jetzt in erster Linie unser Musikstudio und Experimentierraum. Wir werden viel da sein, und mit den 3 oder 4 Freunden, die wir gewonnen haben, unserer Passion nachgehen.
Vielleicht ist jetzt endlich mal Zeit, alle Geräte zu probieren, die inzwischen zum Equipment gehören. So haben wir z.B seit Jahren einen TC Helicon mit gutem Looper, der noch nie benutzt wurde. Mit einem Looper kann man interessante Sachen machen. Wer das nicht kennt: Einfach mal bei You tube nachschauen. Da gibt es sogar Weltmeisterschaften. Außerdem sind noch mehrere Effektgeräte vorhanden, die auch noch nie für tolle Klangexperimente eingesetzt wurden. Jeder, der sich mal künstlerisch mit Musik oder Wortbeitrag austoben oder was probieren will, ist nach wie vor willkommen. Vorher kurz anrufen oder einfach so vorbeikommen.
So denn Gute Nacht Freunde.... oder auch bis demnächst in diesem Theater.

Wir grüßen alle Kosmopoliten aufs Herzlichste.

Monika u. Hans-Peter
Kleinkunst-Sachverständige und Veranstalter im Dezember 2015

03.03.2016
Hurra, es ist vollbracht. Monika ist pensioniert und wir haben dann ab sofort
neben unseren eigenen künstlerischen Ambitionen, denen wir jetzt auch wieder verstärkt in München nachgehen, trotzdem mehr Zeit für den Tafernwirt und werden da noch einiges machen. Nachdem wir nach langem Suchen endlich in St. Leonhard 2 Musiker gefunden haben, die regelmäßig mit uns spielen, machen wir inzwischen da jeden Freitag Bandprobe, wenn wir keine anderen Termine haben. Das ist öffentlich. Wer Lust hat, kann gerne mal zuhören. Wir sind schon ganz gut vorangekommen. Spontanes Mitmachen geht da nicht. Ausnahme wäre Keyboard und Background-Gesang. Da suchen wir evtl. noch Bandmitglieder. Nur Leute, die bereit sind, dann auch wirklich regelmäßig zu den Proben zu kommen. Für spontanes Mitmachen gibt es nach wie vor die offene Bühne jeden 2. Freitag im Monat. An anderen Tagen, außerhalb unserer Proben-Abende geht natürlich auch immer was. Unsere Musikrichtung sind die großen Rock-Klassiker der Geschichte (eher so die bombastischen mit heftigem Gesang und guten Gitarren-Soli) aber auch einige sanfte Balladen mehrstimmig gesungen. Nichts Bayrisches oder Österreichisches. Deutsch haben wir bis jetzt auch nichts im Programm. Alles in der internationalen Sprache der Rock und Pop-Kultur, nämlich Englisch. Vielleicht proben wir bald mal den einen oder anderen Song in deutsch ein. Das wird dann eher was Rockiges sein. Schaun mer mal. Wir haben im übrigen sogar schon einen Bandnamen: A minor7


Eine gute Zeit

Monika u. Hans-Peter

03.04.2016

Das war ja mal wieder was am Samstag den 02.04.16 in der Tafernwirtschaft.
Ein Filmteam hatte sich unsere Gaststätte als genau passende Kulisse für einen Videoclip für eine Music-CD, die demnächst erscheint, auserkoren. Die vielen Schauspieler und Komparsen waren begeistert bei der Sache. Die meisten hatten
auch nichts anderes zu tun, als einfach Feiern zu spielen. Das war natürlich ganz ihr Ding und klappte von allein. Party machen ist wohl das Thema des Clips. Die Stimmung wurde im Laufe des Abends immer besser, so dass der Regisseur bei den Tanz- und Feierszenen kaum noch Anweisungen geben musste. Höhepunkt des  Drehs war neben den Gesängen der Feiernden der Einsatz eines echten Krankenwagens mit richtigen Sanitätern. Der Krankenwagen kam mit eingeschaltetem Blaulicht, um einen jungen Mann zu holen, der eine schwere "Bierallergie" hatte und sofort ins Hospital musste. Natürlich alles nur gespielt. Der war aber wirklich auf fürchterlich krank geschminkt. Selbstverständlich ist er nach kurzer Zeit aus dem Krankenhaus entwichen und im Nachthemd zu den Feierwütigen zurückgekehrt, von denen er jubelnd und mit wilden Gesängen empfangen wurde und die Party ging weiter. Jedenfalls ein sehr interessanter Abend im Tafernwirt, über den es sich lohnt, mal wieder was ins Tagebuch zu schreiben.
Die Probe am Freitag mit unserem Bandprojekt A minor7 lief diesmal nicht so gut.
Wir hatten abgesprochen Need your love so bad in der Version von Gary Moore zu
proben. Als ich´s allein ausprobiert hatte, klappte es so leidlich gut. Im Zusammenspiel
mit den anderen dann Katastrophe. Christian spielt das Solo schon richtig gut. Geht auch in der Originaltonlage stimmlich so an meine Grenzen. Mal schaun, ob wir´s weiter verfolgen. Wir haben dann noch Dylans I shall be released probiert. Wenn das mal fertig ist, soll es in etwa so klingen, wie im unten stehenden Link. Wenn das mal jemand bei der offenen Bühne mitsingen möchte: Refrain einüben. Da kann man mehrere Stimmen gut gebrauchen. Wir haben dann noch ein paar Standardsongs wie Let it be, aber in verändertem Arrangement mit schönen Gitarrensoli gespielt, so dass der Probeabend doch noch ganz schön wurde.
Nächsten Freitag wieder Offene Bühne (Jeder kann unangemeldet mitmachen) Musiker können mit Hilfe von TechniK oder auch völlig unplugged spielen.
Die offene Bühne findet für diese Saison zum letzten Mal in der Gaststätte statt.
Jetzt, wo es wärmer ist, ziiehen wir wieder in den Saal um. Wir bauen da, sobald DeKantA da war, das gesamte Equipment fest auf. Das ist dann insbesondere auch für "blutige Anfänger" eine gute Gelegenheit, es mal auf einer richtigen Bühne zu versuchen. Wer sich das nicht traut, kann sich natürlich auch mit seiner Wanderklampfe, Schalmei, Nasenflöte oder Tuba in eine Ecke setzen und ganz leise vor sich hinspielen. Wer sich auch das nicht zutraut und es z.B gewohnt ist, nur in der Badewanne zu singen: Wir haben mehrere im Tafernwirt. Es gibt also keine Hindernisse. Für alle, die sich an gut gemachtem bayrischem Rock erfreuen können, ist der kommende Samstag DER Tag im Tafernwirt. DeKantA kommt. Spätestens 20.00 Uhr geht´s los

Bilder vom Filmdreh unter Button Videoclip.

https://www.youtube.com/watch?v=-fbILgVAWPI

Viele Grüße
Monika und Hans-Peter Walter

10.04.2016

Ein gelungenes und gut besuchtes Konzert von DeKantA war das am Samstag.
Fünf erfahrene Instrumentalisten um die  Sängerin Sabine spielten ca 3 Std. ihre selbst gemachten Songs. Alles auf bayrisch. Es ging zunächst deutlich weniger rockig an, als ich so erwartet hatte. Eher so Musik zum Zuhören, was das Publikum auch aufmerksam tat.  In Laufe des Abends gab´s dann auch etwas heftigere Töne mit schnellen Gitarren-Soli und gekonnten Bassläufen auf dem 5-Saiter. Jeder Song wurde vom Publikum mit ehrlichem Applaus belohnt. Wir hatten Tische und Stühle extra so gruppiert, dass eine Tanzfläche frei war. Diese wurde allerdings nicht gebraucht. Die
Musik von DeKantA an diesem Abend war wohl zum Tanzen nicht so gut geeignet.
Die Band spielt halt sehr variantenreich, oft mit mehreren Umbrüchen / Tempiwechseln in einem Lied. Da ist es dann natürlich nicht so einfach, kunstvoll dazu zu zappeln. So war´s dann letztendlich mehr ein Konzert mit angenehmen Gesprächen
in den Pausen, guten Getränken, ein paar Kleinigkeiten zum Essen, einfach insgesamt eine angenehme Atmosphäre, die wir an diesem Abend in unserer "Konzerthalle" hatten. Es gab dann noch eine bemerkenswerte a capella Einlage der Band auf der
Tanzfläche, die Bandmitglieder benutzten hierbei mit verschieden viel Wasser gefüllte Bierflaschen als Flöten, und Sabine sang dazu. Diese originelle Vorführung löste nochmal besonders starke Ovationen aus. Die Band kam dann natürlich um ein paar Zugaben nicht herum. Damit war das Konzert dann auch zu Ende. Es gab dann noch
anregende Gespräche mit der Band und wirklich netten Gästen. Das zog sich dann noch so bis 2.30Uhr hin. DeKantA kommt wieder. Der Termin wird bekannt gegeben.

Alles Gute
Monika und Hans-Peter

 

12.06.2016

 

Einen musikalisch sehr interessanten Abend hatten wir am letzten Freitag.

Maxwell, den wir etwas aus den Augen verloren hatten, war mal wieder da.

Wir kannten ihn ja bereits als hervorragenden Pianisten bzw. Keyboarder oder Trommler. Freitag durften wir dann erfahren, dass Maxwell auch ein sehr guter Sänger ist. Sich selbst auf dem E-Klavier begleitend gab`s neben

weltbekannten Stücken auch einige Lieder aus seiner nigerianischen Heimat.

Die Lieder erreichen einen sofort, obwohl man kein Wort versteht. Ein Stück

hatte einen ganz eigenartigen Takt. Ich hab noch so zu Monika gesagt: Ist das

siebensechzehntel oder neunenneunzehntel? Da würde der typisch deutsche

Mitklatscher, der gerne mal das schönste Konzert durch Mitklatschen zerstört,

verzweifeln. Genauso die Tänzer, die gnadenlos mit ihren Damen zu Locomotive

breath oder smoke on the water im Disco-Fox übers Parkett schweben, statt

anständig head zu bangen wie es sich gehört. 

Wir haben dann noch etliche Songs zusammen gespielt. Monika wird am Bass auch immer sicherer, so dass wir richtig guten Sound hatten.

Besonders gut: Peter Green"s Need your love so bad". Bekannt in der Version von Gary Moore. Wir haben das in Tonart G transponiert. Leider bin ich ja zu dumm, Sologitarre zu spielen. Ich bin halt nur ein großer Schrummelmeister und spiele halt Pickings. Der Maxwell ist aber am Klavier so versiert oder besser gesagt gut ausgebildet, dass er statt des Gitarrensolos am Ende des Stückes mit dem Keyboard was gespielt hat, was sich absolut super anhörte, obwohl er den Song gar nicht kannte. Das war Blues. Erwähnenswert noch Hotel California. Wir haben das mal so richtig mit gewissem Anspruch künstlerisch zelebriert. Nur meine Accoustic-Gitarre, teilweise die Strophen mit aufgelösten Akkorden gespielt. Gesungen hat der Maxwell mit einer Stimme, wie sie eigentlich nur Afrikaner haben. Richtig saugut. Monika und ich haben den Background und Refrain gemacht. Das hatte was. Durch das diesmal gut eingestellte Equipment wurde das Klangbild an diesem fast schon legendär zu nennenden Abend auch noch sehr günstig beeinflusst, so dass alles sehr harmonisch klang. Bei Purple rain fehlte natürlich eine Sologitarre. Unser Haus-Sologitarrist ist uns ja leider abhanden gekommen. Vielleicht findet sich ja mal Ersatz. Dringend brauchen wir auch einen Trommler (Schlagzeug / Cajon). Egal ob jung oder alt, Könner oder Anfänger. Instrumente sind vorhanden.

Am 30.06.16 schließe ich mein Geschäft in München und gehe in Pension. Wir werden uns dann erstmal noch intensiver der selbst gemachten Musik widmen.

Wenn jemand Lust hat mal mitzumachen: Wir üben im Prinzip jeden Freitag

und Samstag  im Tafernwirt. Einfach mal reinschauen.

 

Monika und Hans-Peter

 

 

02.07.2016

 

Das war's. Mein Berufsleben ist seit dem 30.06.2016 beendet. Ein langes und

ereignisreiches Arbeitsleben als selbstständiger Kaufmann seit 1977 liegt hinter mir. Anfang der 80er nach Familiengründung die Erröffnung eines der ersten größeren Fitnessstudios im Sauerland mit Sauna, Kosmetikstudio, Sonnenbänken u.s.w. 1996 dann die lang geplante Übersiedlung nach München. Zuletzt über 20 Jahre unser Autoteile-Fachgeschäft in München mit jahrelanger zweit u. dritt-Niederlassung in Berlin bzw. Bad-Berneck. In all den Jahren (36 Ehejahre) war 

meine liebe Ehefrau Monika immer absolut zuverlässig an meiner Seite. Trotz Ihres eigenen schon extrem stressigen eigenen Berufes als Hauptschullehrerin - jetzt Mittelschullehrerin- davon die letzten 20 Jahre an einer Brennpunktschule im Müchener Hasenbergl, hat sie immer noch Zeit für alles andere gefunden. Unsere Azubis konnten mit ihren Sorgen und Nöten immer kommen. So sind wir z.B. auch während unserer Filial-Zeit mindestens 500 mal in unsere Niederlassungen Bad-Berneck oder Berlin gefahren oder geflogen. In Berlin haben wir äußerst rege am Kulturleben teilgenommen. In Berlin tobt der Bär. Zig Bands gehört, Viel Comedyans auf der Bühne gesehen. Theater, Straßenfeste, Konzerte, und und und....Sylvester mehrere Jahre am Brandenburger Tor mit bis zu 1,5 Millionen Menschen. (Die letzten Jahre haben wir mit 2 bis 3 Leuten in St.Leo gefeiert.) Kontrastprogramm. Wir haben drei Kinder aufgezogen (alle drei konnten das Abitur ablegen und sind auf einem guten Weg) haben ein Haus in München abbezahlt, selbstverständlich habe ich auch einen Baum gepflanzt. Der steht aber in NRW bei unserem altem Haus. 

Monika ist ja schon seit ca.4 Monaten pensioniert. Wir blicken jetzt gespannt und erwartungsfroh in die Zukunft mit viel Freizeit. Solange wir noch beschwerdefrei auf das Ding "krabbeln" können, werden wir mit unserer dicken 1,5L Intruder herumknattern. Wir gehen mit dem Wohnmobil auf Europa-Reise und werden erstmal mit dem Bike auf Kurztrips die Alpen und die bayrischen Seen u.s.w. richtig erkunden. Nicht zuletzt fangen wir mit der Musik jetzt erst so richtig an. Der Sound wird rockiger werden. Ich spiele mit dem verwegenen Gedanken, vielleicht doch noch Sologitarre zu erlernen. Erste zarte Versuche habe ich unternommen mit Playbacks.

Es war nicht gaaaaaaaanz hoffnungslos. Und da ich ein zäher Hund bin, schaun mer halt mal. Zeit ist jetzt ja da.

Der Tafernwirt läuft wie gewohnt weiter. Die Kleinkunst und das Musikmachen stehen im Vordergrund. Bisschen Normalgastronomie machen wir auch. Kühle Getränke und ne Brotzeit ist immer drin. Da lassen wir uns gerne mit anderenhobbymäßig geführten Dorfkneipen vergleichen. Wir haben Kernöffnungszeiten,die wir mögl. einhalten. Ansonsten gilt: Wenn offen, dann offen. Stressen lassen wir uns nicht. Mir san jetzt Pensionisten. 

Wenn ich die letzten fast 40 Berufsjahre jetzt so rückblickend betrachte, kann ich sagen, dass wir viel gemacht haben und immer in Bewegung waren. In unserer langen Ehe war's dadurch auch nie langweilig. Auf dem Sofa sitzen und ohne Pläne und Perspektive vor sich hin leben war nie so unser Ding. Vielleicht hat's deswegen so gut gehalten. 

Unser Band-Projekt ist ja leider nach kurzer Zeit sofort wieder eingeschlafen.Wir planen aber schon die nächsten musikalische Abenteuer. Neben Auftrittenauf größeren offenen Bühnen wollen wir auf jeden Fall mal in ein paar Fußgängerzonen spielen. Diese Erfahrung wollen wir unbedingt mal machen.

Schau'n mer dann mal ob wir gehauen werden oder was passiert. Wir werdenunsere kleinen Abenteuer jedenfalls regelmäßig filmisch dokumentieren und dann hier Links zu unserem You-tube Kanal, den wir in Kürze öffnen, setzen.

Bekanntermaßen verkehrt im Tafernwirt ja nur ein kleiner erlesener Zirkel.Am Klickzähler sehe ich aber, dass viele zumindest "heimlich" am Geschehenim verrufenen Tafernwirt interessiert sind. Demnächst gibt es vielleicht wiedermehr zum Lesen und zum Hören.

Allen uns wohlgesonnenen Menschen, die auf unseren  Seiten herumstöbern oder am Leben im Tafernwirt teilnehmen, wünschen wir das allerbeste.

Wenn ihr selbst vielleicht am Beginn eines neuen Lebensabschnittes steht: Nehmt euch was vor. Tristesse kills. Keep on rockin!

 

Monika und Hans-Peter Walter im Juli 2016

 

17.07.2016

 

Im Freundes- und Bekanntenkreis habe ich schon öfter davon berichtet, was auf

der großen Kulturbühne Hinterhalt in Gelting so läuft. Neben dem sehr aufwändigen Programm mit Künstlern aus den verschiedensten Sparten trifft man hier auch überragende Hobbymusiker, die dann manchmal bei spontanen Sessions ihr ganzes Können raushauen. Super Gitarristen, Bassisten, Keyboarder, Schlagzeuger, Geigenspieler, Sängerinnen und Sänger und und und.

Wir sind da seit Jahren regelmäßige Gäste und haben uns auch seinerzeit durch

das Geschehen im Hinterhalt für das inspirieren lassen, was wir im Tafernwirt vor- hatten. Hier sollte ja auch mal ein regelmäßiger vielseitiger Kulturbetrieb auf dem Land entstehen. Wir haben  uns jedenfalls in den 3 Jahren, seit wir Musik machen, fest vorgenommen, im Hinterhalt mal aufzutreten. Am Sonntag war es dann  so weit mit unserem coming out. Nachdem schon 8 bis 10 Musiker auf der Bühne waren und ihre Fenders und Gibsons heulen und wimmern lassen hatten, 2 Keyboarder gleichzeitig dabei und andere Instrumente - irrer Sound -  waren wir dran. Den ersten Applaus bekamen wir schon, als ich nach der Vorstellung erklärte, dass wir nur so aussehen, als ob wir zusammen 100 Jahre Erfahrung haben und erst seit 3 Jahren zusammen Musik machen und ich vorher in unserer fast 37-jährigen Ehe immer nur so halbherzig, ohne richtig zu üben, vor mich hin geschrummelt habe. Außerdem sei das in unseren fortgeschrittenen Jahren der erste Auftritt vor fremden Leuten. Wir haben dann gleich mit unserem besten Song und 2-stimmigem Harmoniegesang losgelegt. Als das Lied zu Ende war, bekamen wir derart heftige Ovationen, dass wir beinahe erschrocken sind.

Beim zweiten Titel hat Monika dann den Bass dazu genommen. Ich hatte vorher angesagt, dass sie erst kurze Zeit spielt und sich alles selbst beigebracht hat.

Monika hat dann noch die Bassmeister im Lokal gebeten nicht so genau hinzuschauen und zu hören und los ging´s. Wieder viel mehr als Höflichkeitsapplaus. Beim dritten Song- Dylan`s  I shall be released- kamen spontan zwei Musiker auf die Bühne. 1 x dezent Schlagzeug und ein hervorragender Bluesharp-Spieler. Das war dann ein Sound, wie man ihn sich wünscht. Bei unserem letzten Stück Plaisir d` amour kam dann ein anderer Mundharmonikaspieler dazu. Der hatte aber nur ein Instrument in der falschen Stimmlage, so dass er nicht alles mitspielen konnte. Trotzdem supergeil. Dieser Musiker spielt außerdem saugut Posaune. Wir haben uns verab- redet, mal was zusammen zu machen. Darauf freuen wir uns schon sehr. Dann war unser Konzert auch schon zu Ende. Unser Auftritt hatte so viel Anklang gefunden, dass uns Assunta Tammelleo spontan eingeladen hat, am 26. August mit anderen eingeladenen Musikern im Hinterhalt zu spielen. An diesem Tag feiert die Kulturbühne ihren 25. Geburtstag. Diese Einladung ist für uns eine große Ehre, gerade auch unter dem Aspekt, dass wir keine Bühnenerfahrung haben und an diesem Abend es sicher ausschließlich mit eingeladenen Spitzenkönnern zu tun haben werden. Wir freuen uns schon sehr darauf und werden bis dahin noch heftig trainieren. Die technischen Voraussetzungen sind im Hinterhalt sowieso sehr gut, man wird gescheit abgemischt, Monitorboxen u.s.w., unter solchen Voraussetzungen kann man auch was Ordentliches abliefern. Wir haben das für uns große Ereignis vom Sonntag filmisch dokumentiert. Allerdings ist die Tonqualität bei der kleinen Camera, die wir hatten, sauschlecht. Klingt wie ein Blecheimer. Ich stell vielleicht mal ein paar kurze Ausschnitte ein.


Es grüßen euch zwei fröhliche Musikanten
Monika und Hans-Peter

 

02.08.2016

 

Am Sonntag, dem 31.07.16 waren wir zu einem Super Konzert mit Hannes Ringlstetter in Augsburg. Eingeladen und uns auf die Gästeliste gebracht hatte uns Solly Aschkar, eine hervorragende Musikerin, die mit ihrem Kontrabassisten und Backgroundsänger Michael Eicherle das Vorprogramm bestritt. Die Solly ist eine gute Freundin von unserem neuen Mitbewohner Martin,  und so war das dann alles möglich geworden. Solly Aschkar macht auf überragende Art und Weise handgemachte und selbstkomponierte Musik. Sehr vielseitig. Das wechselt vom verträumten Liebeslied über ziemlich jazzige Klänge  zu swingenden Tönen oder sanften Balladen. Alles vorgetragen mit glasklarer schöner Stimme. Einfach mal auf you tube anhören oder CD kaufen. Lohnt sich. Der Applaus in der vollbesetzten Halle am Sonntag war jedenfalls heftig und mehr als verdient.

Dann kam der Hannes. Man weiß ja aus Radio, Fernsehen oder you tube, was der so drauf hat.

Aber live auf der Bühne mit seiner 6-köpfigen Band (mit Hannes also 7), das war der absolute Hammer. Perfekte Instrumentalisten mit einem Sound!!!!! Wie daheim mit einer hochwertigen Anlage über Kopfhörer. Ich habe nur selten ein so perfektes Klangerlebnis bei einem Konzert gehabt. Wahrscheinlich bietet auch die Halle dort besonders gute akkustische Vorraussetzungen.

Der Mann am Mischpult (ich stand und saß ganz in der Nähe) arbeitete auch ununterbrochen und trug sicher ganz entscheidend zu dem überragenden Sound bei. Und das Ringelstetter-Programm an sich: Keine Sekunde Langeweile.

Zwischen den Songs, die teilweise sehr rockig, aber auch manchmal als sanfte Balladen daherkamen, das volle Comedy / Sketch Programm wie es der Hannes so wirklich meisterhaft beherrscht. Das Publikum wurde oft in die  Show einbezogen und die  gesamte Stimmung war einfach hervorragend. Es gab eine große Instrumentenvielfalt zu hören, und alle Bandmitglieder spielten souveränauf. Ein erlebnisreicher Abend, den wir so schnell nicht vergessen werden.

Wir sind jedenfalls tiefenentspannt und mit bester Laune dann die 150kmnach Hause gefahren. Hat sich wirklich gelohnt.

 

Unsere eigene musikalische Geschichte läuft jetzt erst mal so weiter, dass wiram 26.08.16 einen kleinen Auftritt im Geltinger Hinterhalt haben. Die Veranstaltung an sich ist eine größere Sache. Die feiern ihren 25. Geburtstag.Das ist öffentlich. Es sind noch viele andere Musiker da, die dort auftreten.

Im Tafernwirt haben wir jetzt die Grundausstattung für ein Tonstudio angeschafft. Es ist mehr als Homerecording, man könnte sagen für den  Anfang so semi-professionell. Die ersten Versuche laufen vielversprechend. Wir müssen uns da noch weiter einarbeiten. Die Videoproduktion (mit rel. hohem

künstlerischem Anspruch) ist schon auf einem sehr guten Stand. Hier hat unser neuer Mitbewohner Martin  viel Erfahrung und schon richtig gute Sachen gemacht. Wenn es uns in absehbarer Zeit gelingt, mit dem Tonstudio so weit zu kommen wie mit den Videos, können wir sicher bald mal was Interessantes auf you tube einstellen. Schaun mer mal

Monika, Hans-Peter und Martin

 

28.08.16

Das war er, unser Auftritt beim 25. Geburtstag des Hinterhalt in Gelting. Wir sollten zuerst schon um 19.00 Uhr auf die Bühne. Ich habe dann darum gebeten uns nach hinten zu verschieben, weil evtl. noch Familienmitglieder vorbeikommen. Um 22.15 war es dann so weit. Leider wurden wir bei der Vorstellung, bei der ich dann etwas über unsere musikalische Vogeschichte gesagt habe, derart massiv mit Zwischenrufen wie anfangen oder spielen von 2 oder 3 Leuten unterbrochen, dass ich völlig aus dem Konzept geriet und die Moderation abgebrochen habe. Ich weiß nicht ob das ´´ Platzhirsche`` waren die ihr Revier -sprich `´ ihre Bühne´´ verteidigten oder selbst möglichst schnell wegen der vielen Zuschauer on Stage wollten, und uns die 2 oder 3 Minuten nicht zugestehen wollten, oder einfach nur ungehobelte Flegel. In unserer Kleinkunstbühne hätten sich solche Leute jedenfalls spätestens nach 1 Verwarnung das Konzert von draußen angehört. Ich hab dann kurz darauf hingewiesen, dass ich kein ´´sing and dance-man´´ bin, der irgend was auf Zuruf macht. Wir haben dann mit wenig Motivation 2 Songs abgespult. Trotz des großen Applaus für unsere zwei Vorträge haben wir auf das eigentlich vereinbarte dritte Lied verzichtet, obwohl es keine Störungen mehr gab. Fazit : Eigentlich eine vielseitige, gelungene Geburtstagsfeier im Hinterhalt. Für uns dann nicht ganz so wie wir´s erwartet hatten. Aber was soll´s. Wir sind dann auch schon gegen Mitternacht nach Hause gefahren.

Wir haben beide Lieder p.Video aufgenommen. Die Tonqualität ist nur Cameramäßig Wir sind da als ziemlich lustlos wirkende Protagonisten zu sehen und zu hören. Die Videos findet ihr auf der Startseite unter Medien. Unser erstes Musikvideo folgt in Kürze.

Grüße an alle die uns wohlgesonnen sind

Monika und Hans-Peter, Martin

 

09.10.2016

Es ist geschafft. Unser erstes Musikvideo "Let it be me" ist endlich fertiggestellt und jetzt online. Man glaubt gar nicht, wie viel Arbeit das ist sowas herzustellen. Für die ca.  3 Minuten Endprodukt haben wir ca 3 Std. Film gedreht und den dann verarbeitet. Bei dem Song haben wir uns letztendlich für eine Version entschieden, die wir in 20 Minuten eingespielt hatten. Bei den vorausgegangenen aufwändigen Versuchen mit 6,8 oder noch mehr Tonspuren hatten wir aufgrund fehlender Erfahrung noch zu viele Probleme. Seit der Aufnahme sind einige Wochen vergangen. Wir sind mit unserem Tonstudio wesentlich weitergekommen, so dass die künftigen Projekte klangtechnisch sicher noch verbessert werden können. Vielleicht bitten wir auch mal eine Sängerin oder einen Sänger dazu. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß, sowohl bei den Filmaufnahmen als auch im Tonstudio. Wir freuen uns schon auf die kommenden Sets. Ich werde jeweils an dieser Stelle für alle Interessierten über den Stand der Dinge berichten.

Freitag 14.10.2016 wieder offene Bühne. Jeder kann ohne Voranmeldung mitmachen.

 

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Peter, Monika, Martin

 

13.10.2016

Dieser 13. ist ein wahrer Glückstag für alle die Bob Dylan verehren. Seit Jahren immer wieder vorgeschlagen hatte sich die Jury dann aber letztendlich doch nicht getraut. Heute steht´s in allen Nachrichten: Das Lebenswerk des genialen Robert Zimmerman, der sich dann später Bob Dylan nannte, wurde mit der Verleihung des Literatur-Nobelpreises 2016 gewürdigt. Der absolute Wahnsinn, wo er sich doch selber einmal in einem frühen Interwiew als einfacher "sing and dance-man" beschrieben hat. Er steht jetzt in einer Reihe mit Größen wie Gerhard Hauptmann, Herrmann Hesse, Winston Churchill, Hemingway, Sartre, Böll, Grass und vielen anderen sehr bedeutenden Schriftstellern. Jedenfalls ist das Ganze meines Erachtens eine nicht hoch genug zu bewertende Auszeichnung, gerade in Anbetracht der Tatsache, dass Bob Dylan ja "nur" ein Rock- und Folkpoet ist. Sein berühmtestes Lied, "Blowin in the Wind", das sicher schon vielen Menschen eine Gänsehaut verschafft oder auch Tränen ausgelöst hat, soll er als ganz junger Mann im Übrigen in wenigen Minuten geschrieben haben. Nachdem er einen Pulitzer Preis schon gewonnen hatte, ist das jetzt die hochverdiente absolute Krönung. Wir freuen uns jedenfalls riesig für Bob Dylan. Z.Zt. ist er ja gerade beim Desert Trip Festival in Kalifornien mit anderen alten Kämpfern wie den Stones, Neil Young, The Who, Mc Cartney und anderen. Es gibt da schon was auf you tube. In seiner unberechenbaren Art spielt er da jetzt eher gefällig, meistens am Klavier. 1 Karte hat übringens bis zu 1.600 Dollar gekostet. 75000 Stück waren in wenigen Std. vergriffen. Wir fahren heute zu einer Gaststätte wo es Live-Musik gibt. Man kann sicher davon ausgehen, dass wir da gerade  aus gegebenem Anlass Dylan-songs hören. Wir sind schon gespannt.

Grüße aus St. Leonhard

Hans-Peter, Monika, Martin

 

22.10.2016

 

War das ein Abend am Donnerstag, den 20.10.2016 ! Auftritt im bis auf den letzten Platz besetzten Konzertsaal im Pelkovenschlössl München. (Einige Zuschauer standen sogar noch im Seitengang und hinten).Eigentlich hatten wir bis Donnerstagnachmittag noch überlegt abzusagen, weil ich mir eine derartige Erkältung eingefangen hatte, die aber glücklicherweise schon im Abklingen war. Man kann es aber auf den Videomitschnitten noch sehr deutlich wahrnehmen. Wir waren dann jedenfalls der Opener an diesem Abend und haben dann mit einem unserer besten Lieder - Bob Dylan´s Love minus Zero – no Limit- begonnen. Anders als in so mancher Gaststätte, wo manchmal sogar völlig desinteressierte Kunstbanausen gegen die Künstler während des Vortrages anreden und versuchendie Musik zu übertönen ist es im Pelkovenschlössl während der Darbietung mucksmäuschenstill wie bei einem klassischen Konzert. Laut wird’s erst nach dem Schlussaccord. Dann gibt’s – je nachdem wie der Vortrag dem dort sehr sachverständigen Publikum gefallen hat- kräftige bis sehr kräftige Ovationen. Unser zweites Lied war Let it be me, wofür wir wieder sehr viel Beifall erhielten. Unser dritter Song war dann wieder ein Stück vom frisch gebackenen Nobelpreisträger Bob Dylan: I shall be released. Ich habe dem Publikum gesagt, dass der Refrain gerne mitgesungen werden kann und habe die 2 Zeilen kurz vorgesprochen. „I see my light come shining, from the west unto the east, any day now, any day now, I shall be released. Einige haben dann auch mitge-sungen, so dass wir einen schönen Background-Chor hatten. Hört man leider im Video nicht so gut, weil die Zuschauer nicht in Aufnahmemikrofonrichtung saßen. Wir wurden dann mit viel Applaus von der Bühne entlassen. Es gab dann Wortbeiträge und eine junge Sängerin, die mit wunderbarer ausgebildeter Stimme eine Parodie auf eine berühmte Opernarie (ich glaube es war O Mio Babbino Caro) jedenfalls eine Arie von Verdi sang. Trotz des parodistischen Textes war es wegen der tollen klassischen Stimme sehr ergreifend. Für uns gab es dann noch einen völlig unerwarteten Höhepunkt in Form eines Sonderlobes an diesem Abend: Sebastian Klein, der vor einigen Jahren im Fach Gitarre Bundessieger war bei Jugend musiziert – der Kenner kann sich leicht denken, was das an Können bedeutet- kam auf die Bühne. Inzwischen ist der ein junger Mann und hat sich sicher auch noch spieltechnisch weiterentwickelt. Jedenfalls hat der da mit seiner klassischen Konzertgitarre ein paar Dinger „rausgehauen“. Da konnte der gemeine Klampfer nur noch mit offenem Mund dasitzen und staunen. Jedenfalls sagte Sebastian nach seinem 2. Stück, dass ihm der erste Gig des Abends, das Ehepärchen besonders gut gefallen hat. Also wir. Wir fanden allein schon die Bezeichnung „Pärchen“ für uns irgendwie sehr lustig. Er meinte dann, dass er sich durch uns inspiriert fühlt und deswegen spontan sein Programm geändert hat. Er hat dann ein Stück aus dem Genre gespielt, was wir so bevorzugen. Allererste Güte. Nach einem weiteren Wortbeitrag kam noch ein weiteres Duo, eine junge Frau und ein Mann. Die zwei haben auch einen Dylan-Song, Hallelujah und ein Lied, dass ich nicht kannte, vorgetragen. Man muss neidlos anerkennen, dass dieses Duo es noch einen Tick besser drauf hatte als wir. Vielleicht sehen wir die zwei mal bei uns im Tafernwirt. Damit war dieser außergewöhnlich schöne Tag in unserer kurzen Musikerkarriere dann auch schon zu Ende. Monika, Martin und ich haben dann noch ein wenig in unserem Lieblingsrestaurant gefeiert. Das Video findet ihr unter Medien, dann Videoclips.

Viele Grüße aus St.Leonhard

Hans-Peter, Monika, Martin

 

23.12.2016

Ein ereignisreiches Jahr 2016 geht zu Ende. Hier eine kleine Rückschau: Monika wurde im Februar pensioniert und ich habe Ende Juni nach fast 40 Jahren als selbstständiger Kaufmann mein Geschäft in München geschlossen. Einen großen Teil unserer jetzt deutlich mehr vorhandenen Freizeit verwenden wir mit der Realisierung unserer Musik- und Video-Projekte. Die technische Ausstattung haben wir ständig erweitert. So ist jetzt eine höherwertige Kamera vorhanden, und auch in der Aufnahmetechnik gibt es Verbesserungen. Insofern wird unser nächster Videoclip wahrscheinlich schon etwas professioneller als unser Erstlingswerk. (Wir haben gerade mit einem Musikvideo auf Basis eines Pink-Floyd-Songs begonnen).

2016 war das Jahr, in dem wir unsere ersten öffentlichen Auftritte vor fremden Zuschauern hatten.Unsere Gesamt-Performance wurde jeweils mit wohlwollender Zustimmung seitens des Publikums aufgenommen, und es hat sich sogar schon die ein oder andere Anfrage ergeben. So spielen wir jetzt wieder im Januar oder spätestens im Februar auf einer Bühne, wo dann auch meistens richtig viele Leute sind. Der Auftritt wird natürlich filmisch dokumentiert und auf you tube eingestellt. Unser Werbevideo zur offenen Bühne erhält ab sofort alle paar Wochen eine neue musikalische Untermalung. Sonst stellen wir nicht allzuviel ein, damit´s nicht inflationär oder langweilig wird. Z.Zt. “beißen wir uns die Zähne aus“ an einem Song, der für unsere Verhältnisse wirklich ziemlich schwierig ist. Schrummeln am Lagerfeuer oder so könnten wir´s schon. Wir spielen das Stück aber erst öffentlich, wenn wir meinen, dass es richtig gut ist. Bei der offenen Bühne entwickelt sich gerade wieder ein wenig was. Ein Schlagzeuger ist mehrmals gekommen und hat sehr gut mitgespielt. Wenn daraus was regelmäßiges wird, kann es natürlich auch mal wieder etwas rockiger zugehen bei der offenen Bühne. Bei „locomotive breath“ haben wir es jedenfalls letztes mal ganz schön krachen lassen. Für das nächste Treffen haben wir mal Summer of 69 vorgemerkt. Wär natürlich super, wenn noch ein Keyboard und eine Sologitarre dazukämen. Einen Liedermacher hatten wir auch schon 2 x dabei. Soviel zur künstlerischen Situation bei uns und im Tafernwirt.

Unser zweites Enkelkind wird im April geboren. Darauf freuen wir uns schon sehr. Neben unserer Enkeltochter und dem demnächst ankommenden weiteren Enkelkind ist natürlich unsere “Musiksache“ ein wichtiger Eckpfeiler in unserem Pensionisten-Dasein. Damit uns trotzdem nicht langweilig wird, haben wir Mitte des Jahres ein wunderbares altes Stadthaus erworben, das wir nach denkmalpflegerischen Vorgaben umbauen und herrichten lassen. Viele Arbeiten führen wir auch mit viel Freude selber durch. Wir sind somit auch als Rentner ständig beschäftigt. Es ist hier natürlich gleich das Gerücht entstanden, dass wir den Tafernwirt jetzt sicher schließen, wo wir doch jetzt ein Haus haben. Nichts wird geschlossen! Ein eigenes Haus hat uns noch nie daran gehindert irgend was zu machen oder unseren Aktionsradius eingeengt. Wir bleiben noch jahrelang im Tafernwirt und machen Musik und Kleinkunst. Vorausgesetzt wir bleiben gesund. Erst wenn´s so richtig Richtung Alter geht, werden wir in unser Stadthaus ziehen.

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr


 

Monika und Hans-Peter Walter, Martin

 

12.02.2017

Das war eine interessante Session am Freitag. Musiker, die sich bis dato noch gar icht kannten, haben aus dem Stand gut miteinander Musik gemacht. Irmi zum ersten mal als Backgroundsängerin mit auf der Bühne, Albert am Schlagzeug. Franky mit all seiner Erfahrung harmonierte gut mit Alex, das Equipment war gut justiert, der Klang somit hervorragend, so dass an diesem Abend alles stimmte. Den ersten großen Höhepunkt dieses legendären Abends lieferte dann ein Musiker, den wir zunächst für einen Zuhörer gehalten hatten. Als wir ins Gespräch kamen, erfuhren wir, dass der Mann Querflöte und Saxophon spielt. Er hat dann seine Instrumente reingeholt und mit uns aus dem Stegreif Jethro Tulls Locomotive breath mit dem entsprechenden Flötenspiel rausgehauen, dass wir beinahe vergessen haben durchzuspielen. Allererste Klasse. Vielleicht stellen wir das in den nächsten Tagen noch ein. Später gab es u.a. noch Summertime von Gershwin. Ein weiterer “Meilenstein“ an diesem Abend für Monika und mich war Sultans of swing mit Franky als Sologitarrist und Albert am Schlagzeug. Die Einzeldarbietungen vom Alex, Franky und ich hoffe auch von uns standen dem in nichts nach. Die Sound- und Bildqualität des eingestellten Mitschnittes ist leider nur ziemlich bescheiden. Ab dem nächsten Mal müsste das deutlich besser werden. Wir haben es heute endlich technisch geschafft, dass alles über den großen Mixer laufen kann und von da im Rechner abgespeichert wird. Das ist dann natürlich nur sozusagen eine Spur, so dass man z. B. einzelne Instrumente oder Stimmen dann nicht nachbearbeiten kann. Ihr kriegt dann also alles genau so zu hören wie mit der Camera aufgenommen, nur in deutlich besserer Qualität.

Wir suchen weiterhin Mitmusiker. (Instrumentalisten und Sängerinnen und Sänger) mit der Bereitschaft, sich das ein odere andere Lied auch mal halbwegs gescheit zu erarbeiten. Wir haben keine hohe Erwartungshaltung. Fundierte musikalische Vorbildung setzen wir nicht voraus.Einfach mal vorbeikommen und ausprobieren oder anschauen.

Den Videomitschnitt findet ihr auf you tube.

 

Viele Grüße aus dem Kulturzentrum St.Leonhard

Hans-Peter

 

13.03.2017

Zum 2. Mal bei uns im Tafernwirt: DeKantA mit bayrischen, ausschließlich selbstgemachten Songs. Ein super gelungenes Konzert, an dem sowohl die Zuschauer als auch die Künstler große Freude hatten. Dass die DeKanta´s allesamt hervorragende Musiker sind, wussten wir ja schon vom 1. Konzert. Dieses mal kam die Band dann noch mit wesentlich verbessertem Equipment, so dass wir glasklaren Sound genießen durften. Somit ein schöner Abend, den wir, was uns betrifft, gerne wiederholen, wenn´s mal grad wieder passt. Ein kleiner Videomitschnitt mit Impressionen vom Konzert ist auf you tube eingestellt.

HaPeWa

 

09.04.2017

Einen besonders schönen Abend mit erstklassiger handgemachter Musik aus den 60ern und 70ern gab's live im Tafernwirt von der Gütersloher Lagerfeuer Connection. Viele der Klassiker, die damals so die Welt bewegten, wurden zu Gehör gebracht. Mal eine sanfte Ballade, dann aber auch wieder richtig rockige Sachen wie Born to be wild oder so. Udo mit seiner edlen Martin Gitarre und einigem an technischem Gerät wie Looper u.s.w. und Ingrid als Lead-Sängerin gaben alles und führten uns mit den Songs zurück in längst vergangene Zeiten. Es waren Texthefte der sowieso allesamt sehr bekannten Lieder vorbereitet worden, so dass jeder, der wollte, auch mitsingen konnte. Also tatsächlich sowas wie Lagerfeuer-feeling. Richtig schön war's. Der Udo ist ja eigentlich sozusagen "hauptberuflich" was die Musik betrifft seit 30 Jahren Bassist in einer Rockband. Das haben wir dann natürlich gleich mal ausgenutzt und vorab schon mal in unserer Konzerthalle probeweise schon am Donnerstag und am Freitag (die zwei waren schon Donnerstag angekommen) richtig Lärm gemacht. Mit dem Bass spielt der sowieso alles mal eben so runter. Nach dem Konzert am Freitag dann noch eine Mini-Session. Zuerst Franky zusammen mit Udo als Bassist, und dann haben Monika und ich auch noch 2 oder 3 Stücke gespielt. Dann waren die schönen Tage mit viel Musik leider auch schon wieder vorbei. Uns hat das wie immer mal wieder viel Freude gebracht.

 

Grüße aus St.Leonhard

Monika u. Hans-Peter

 

13.08.2017

 

Eine geile Offene Bühne / Jam-Session am Freitag. Es war mal wieder schön vielseitig mit ganz verschiedenen Stilrichtungen. Monika und ich spielen ja neben Dylan-Werken auch gerne öftermal was von Pink Floyd. Bei Brain Damage hat uns dieses mal der Christoph super unterstützt.Beim Refrain -and if the dam breaks open many years too soon, and if there is no room upon the hill........ haute der mit seiner E-Gitarre die Accorde leicht verzerrt mit rein, so dass wir dann, noch mit Albert an den drums, einen ziemlich fetten Pink Floyd-Sound hatten. Cohen`s first we take Manhatten kam mit Irmi und Monika im Background auch richtig gut. Alex glänzte mit seinen Eigenkompositionen im bayrischen Dialekt. Es wurde dann noch improvisiert, wobei der Christoph dann teilweise Bass spielte und sein Bandkollege, der dabei war, virtuos die E-Gitarre zupfte.

So gings dann den ganzen Abend bis nach Mitternacht dahin. Ein gelungener Abend, der uns viel Entspannung gegeben hat. Wenn du – Ja genau DU- mal mitmachen willst und ein Instrument spielst oder mal singen möchtest: Wir spielen beim nächsten mal zusammen den alten Chuck-Berry Klassiker You never can tell. Einfach nur mit den Accorden D u. A. Man kann dazu super Soli mit allen möglichen Instrumenten spielen oder auch einfach nur die 2 Accorde mitspielen. Schaut euch mal die Version von Bruce Springsteen an. Nächste offene Bühne ist am   2. Freitag im September.

https://www.youtube.com/watch?v=L-Ds-FXGGQg

 

Hier noch der Link zu einer kleinen Impression vom Abend. Alex hat den Blues.

https://www.youtube.com/watch?v=DhuZ-R6twhs

 

09.09.2017

 

Das ist ja dann letztendlich noch eine hochinteressante offene Bühne geworden am Freitag.Zunächst ging es rel. ruhig dahin. Für die Musiker ist es ja sogar besser, wenn mal nicht so vieleBewerber da sind. Man kann dann halt anteilig mehr spielen. Der Alex hat z.B. die Gelegenheit genutzt und These boots are made for walking u. anderes gecovert und sich dabei  an der E-Gitarre versucht, was ihn sehr begeistert hat. Er meinte, dass ihm seine Frau sicher Druck macht, wenn er jetzt auch noch mit so einem Ding ankommt und Lärm macht. Als dann der Abend eigentlich schon beendet war und wir schon alles ausgeschaltet hatten, kamen dann noch 3 Gäste die gerne unsere Music-Hall und die Anlage mal sehen wollten. Wir sind dann halt nochmal hoch gegangen. Zu den dreien gehörte ein junger Mann aus Mexico der als Au Pair hier ist. Wir erfuhren dann, dass er auch Musiker ist und Gitarre und Klavier spielt und singt. Er hat dann jedenfalls einige Songs mit so überragendem Können vorgetragen, wie wir es selten im Tafernwirt gehört haben.Ein Super Sänger und virtuoser Gitarrenspieler, was wir dann besonders bei der Accoustic-Version von Nothing else matters genießen durften. Wir haben dann natürlich auch noch ein bisschen was gemacht, so dass es bis in die Nacht ging. Alles in allem also ein hochinteressanter Abend. Der junge Mann hat angekündigt, öfter bei uns reinzuschauen, so dass jeder Interessierte diesen hervorragenden Musiker noch kennenlernen kann.

 

Grüße aus St. Leonhard

Monika u. Hans Peter

 

15.10.2017

Eher ein Glückstag war dieser Freitag der 13.10.2017 für uns im Tafernwirt. Wie jeden 2.Freitag im Monat war wieder die offene Bühne angesagt. Wir haben sehr gut mit den Protagonisten, die im Prinzip regelmäßig dabei sind, Musik gemacht. Erfreulicherweise dann auch mal mit einigen neu hinzugekommenen, die einen kräftigen mehrstimmigem Chor bildeten. Franky erfreute uns  mit einigen Solostücken. So gings dann harmonisch dahin. Auf unserem großen Besuchersofa hatte es sich ein Paar gemütlich gemacht, das bei jedem Vortrag freundlich Beifall spendete. Besonders interessant in diesem Zusammenhang das Flötensolo von Ingo bei Locomotive Breath, gespielt auf einer C-Blockflöte. Man glaubt es nicht, was der da rausholt. Als dann der Abend im wesentlichen schon gelaufen war und einige sich schon verabschiedet hatten ging es erst richtig los! Das Zuschauer-Paar vom Sofa outete sich als Hobbymusiker und fragte ob sie auch mal was spielen dürfen. Die zwei haben dann ein paar Dinger rausgehauen! Sie und er beide überdurchschnittlich gute Sänger. Er ein sicherer und variantenreicher Gitarrenspieler. Die zwei machen in etwa die gleiche Musik wie Monika und ich. So konnten wir dann auch auf Anhieb einige Stücke mit viel Spaß zusammen spielen, und es wurde noch eine richtige Session im klassischen Sinn. Schön war vor allem, dass die zwei auf Mitmusiker eingehen können. Bei Honky-tonk woman z.B. muss Monika ja oft allein den hohen Part in den Saal rufen bis die Halsschlagader schwillt. Mit Unterstützung der zwei neuen Stimmen, der zusätzlichen Gitarre, dazu die bewährte Irmi als weitere Stimme und mit Albert an den Drums hatten wir einen ziemlich fetten Sound. Richtig gut war´s. Die Open Stage endete dann mit zwei Klavierstücken vom Ingo, der ja klassisch ausgebildeter Multiinstrumentalist ist, und neben Klavier, Keyboards, Synthesizer und Flöte auch noch Gitarre spielt. Nach etwas schleppendem Beginn dann letztendlich noch ein bemerkenswerter Abend.

Hans-Peter

28.10.2017

Freitag 27.10.2017 war das spontan angesetzte Konzert mit Estacion Roble bei uns im Tafernwirt. Orlando Fernandez Diaz (Voc, Git) mit Schwester Renee (Bass, Back-Voc) begeisterten das Publikum, das dieses mal aus Mexico, Canada, Frankreich, Spanien Kroatien, Polen und noch anderen Ländern kam. Musikalisch unterstützt wurde das Geschwisterpaar von Drummer Valentin aus Amerang, der vor allem, wenn man berücksichtigt, dass er noch gar nicht oft mit den beiden üben konnte, hervorragend mitgespielt hat. Renee und Orlando sind ja erst seit einigen Wochen für 1 Jahr in Deutschland und fangen erstaunlicherweise schon an deutsch zu sprechen. Estacion Roble hat sich in Mexico schon einen richtig guten Namen erarbeitet und spielt da durchaus auch vor großem Publikum. Die beiden sind noch bis Sept. 2018 in Deutschland. Wir haben für das nächste Frühjahr ein weiteres Konzert vereinbart. Wer am Freitag nicht dabei sein konnte, hat dann nochmal die Möglichkeit. Wir geben den Termin rechtzeitig bekannt. Vom Konzert habe ich Videos angefertigt, die ich heute oder morgen noch einstelle. Unten steht auch ein Link. Sonst einfach bei you tube Tafernwirt eingeben. Videos mache ich jetzt selber und habe das glaube ich inzwischen ganz gut im Griff. Das Abmischen beim Auftritt habe ich jetzt auch übernommen wenn wir nicht selbst spielen, und es wird langsam aber sicher immer besser. Das Feedback der Zuschauer und Musiker an diesem Abend in unserer Konzerthalle war jedenfalls: Supersound!

Ich hoffe, dass man das mit den Aufnahmen zumindest erahnen kann. Ich versuche auch noch ein paar Fotos einzustellen. Die sind aber leider wieder mal nicht besonders geworden.

L.G.

Monika u. Hans-Peter

 

https://www.youtube.com/watch?v=CR_XdW9G64g&t=107s

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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